Spielberichte Stadtliga Rudolstadt Saison 2017/18

 

SV Vital Rudolstadt - Thimmendorfer Volleytiere     3:1 (23:25, 25:17, 25:20, 25:16)

Mit Restkörnern Beachsand in den Sporthosen und nach nur einem Indoortraining empfing der SV Fun Vital mit den Thimmendorfer Volleytieren den ersten Saisongegner auf heimischen Hallenboden.

Mit der Erinnerung an den erfolgreichen Punktgewinn aus dem Heimspiel der vergangenen Spielzeit schlugen die Gäste mutig auf und machten den Rudolstädtern schnell klar, dass sie gedachten, auch in diesem Spiel mindestens einen Punkt zu stehlen. So entwickelte sich im ersten Satz ein auf beiden Seiten ausgeglichenes Spiel, welchem es bis dahin noch an hochklassigen Aktionen mangelte. Bis zum 18:18 spielten die Gäste sicher und konnten sich aufgrund einer guten Feldabwehr und den noch nicht durchschlagenden Vitalangriffen die Chance auf einen perfekten Start bewahren. Ein Aufstellungsfehler bei der Heimmannschaft brachte in der entscheidenden Endphase Unsicherheit und den Gästen fünf Satzbälle ein, von denen Vital vier noch souverän abwehren konnte. Trotzdem holten sich die Gäste den ersten Satz.

Der erfahrene Vitaltrainer fand in der Pause die richtigen Worte, so dass sich die Heimmannschaft in der Folge stabilisierte. Eine gute Blockarbeit, weniger leichte Fehler und gezieltere Angriffe auf der einen Seite führten zu Problemen in Annahme und Angriff auf der anderen Feldhälfte. Die Vitalen bauten ihren Vorsprung im Satzverlauf sukzessive aus, holten sich den zweiten Satz mit 8 Zählern Vorsprung und glichen nach Sätzen aus.

Im dritten Satz ließen die Gäste ihre erhöhte Fehlerquote in der Kabine und es entwickelte sich ein sehenswertes Volleyballspiel mit guten Aktionen auf beiden Seiten. Obwohl die Volleytiere mit guter Blockarbeit und solider Feldabwehr überzeugten, brachte auch die Heimmannschaft immer mehr Angriffe in den gegnerischen 81 Quadratmetern unter, so dass sich auf der Punktetafel bis zum 18:18 eine gegenseitige Neutralisierung manifestierte. Da die Vitalen den satzentscheidenden Aufstellungsfehler bereits nach dem ersten Durchgang in ihre not-to-do-Liste aufgenommen hatten, war es nun an der Zeit den Aufgabenserienjoker zu spielen. Die Gäste konnten diese Offerte nicht parieren und scheiterten am Ende deutlich mit 20:25 an einem überragenden Monsterblock.

Im vierten Durchgang nutzten die Vitalen ihren Heimvorteil aus und brachten die Volleytiere bis zum 18:6 mit sehenswerten, selbstbewussten und teilweise auch glücklicheren Aktionen an den Rand der Verzweiflung. Weder die Gästeauszeiten noch eine personelle Umstellung beim Heimsechser konnten den ersten Saisonsieg der Rudolstädter gefährden. Ein faires und souverän geführtes Spiel hatte damit einen verdienten Sieger gefunden. (Spielbericht SV Vital Rudolstadt)

VC Schwarza 1983 – Thimmendorfer Volleytiere   3:0 (25:16, 25:12, 25:10)

Thimmendorf reiste mit 9 Spielern an und haute im wahrsten Sinne des Wortes auf die Pauke. Während man beim Warmspielen sah, dass vor allem die jungen Volleytiere ernst zu nehmen sind, ließen sich die Gäste manchmal nicht nur von der stark aufspielenden Heimmannschaft beeindrucken, sondern beim Aufschlag zuckten einige zusammen, als die Pauke ertönte. Schwarza spielte diesmal von Anfang an druckvoll und überließ die Fehler dem Gegner. Beide Steller des amtierenden Meisters erwischten einen guten Tag. Klaus Förster und Udo Henniger gestalteten das Spiel abwechslungsreich und überzeugten auch beim Aufschlag. Die Gäste aus Thimmendorf hatten oft Probleme in der Annahme, so dass vor allem der Heimsechser viele Angriffsbälle versenkte. So endete das Spiel frühzeitig und deutlich nach drei Sätzen. In dem äußerst fair geführtem Match wurde der Meister seiner Favoritenrolle gerecht und ließ nie Zweifel aufkommen, wer hier als Sieger vom Parkett gehen wird. (Spielbericht VC Schwarza 1983)


Thimmendorfer Volleytiere - SSV 91 Kleingeschwenda   0:3 (16:25, 17:25, 18:25)

Im ersten und wegen Umbaus voraussichtlich vorerst auch letztem Heimspiel in der Ruppersdorfer Halle trafen die Thimmendorfer Volleytiere auf den SSV Kleingeschwenda. Ein Abschiedsgeschenk hatten die Gäste jedoch nicht vor, sondern nur nach dem Spiel im Gepäck, denn durch einen verdienten 3:0-Erfolg wurden die Punkte mit nach Hause genommen.

Der Spielverlauf aller drei Sätze lief grundsätzlich ähnlich ab. Nach einer mehr oder weniger langen Anfangsphase, in der beide Teams auf Augenhöhe spielten, ging der SSV in Führung und setzte sich punktemäßig ab. Der Grund hierfür waren jeweils die Konzentrationsschwächen der Gastgeber vor allem in der Annahme, aber auch Aufschlag- und Blockspiel waren zu fehlerhaft. Dann gab es in jedem Satz Spielphasen, in denen die Volleytiere ihr Potential abrufen konnten, am Netz durch mehr Druck punkteten und dadurch auch den Gegner zu Fehlern zwangen. Hier schenkten sich beide Mannschaften in teilweise langen Ballwechseln nichts. Diese Phasen waren jedoch zu kurz, um den Punkteanschluss wiederherzustellen. Da auch die genommenen Auszeiten meist nicht den gewünschten oder nur kurzzeitigen Erfolg brachten, lief alles auf einen Gästesieg hinaus. Dass das an diesem Tag recht einseitig bei Netzrollern verteilte Glück auf Seiten des SSV lag, tat ein Übriges zu den Satzständen von 25:16, 25:17 und 25:18, soll aber den Erfolg der Kleingeschwendaer nicht schmälern.


Thimmendorfer Volleytiere – SV Fortuna Pößneck AH   3:1 (25:21, 15:25, 25:17, 25:23)

Mit 3:1 konnten die Thimmendorfer Volleytiere im vierten Saisonspiel ihren ersten Erfolg in der Ausweichhalle in Wurzbach einfahren.

Die in Minimalbesetzung angetretenen Gastgeber legten im ersten Satz einen 6:1-Schnellstart hin, der allerdings durch einfache Fehler der Fortunen begünstigt wurde. Nachdem der Gast im Spiel angekommen war, entwickelte sich eine ausgeglichene Partie mit Licht und Schatten auf beiden Seiten. Pößneck konnte punktemäßig ausgleichen und in einer guten Phase auch in Führung gehen. Die Auszeit der Thimmendorfer bei 15:17 erzielte jedoch ihre Wirkung, denn die Führung wechselte erneut. Die im Gegenzug von den Gästen genommenen Auszeiten bei 20:18 und 23:19 verpufften, somit gelang den Volleytieren mit 25:21 der erste Satzerfolg.

Ähnlich begann der zweite Satz, jedoch nur bis zu einer 4:1-Führung der Gastgeber, dann kam die Annahmeschwäche der Thimmendorfer zu tragen. Über Zwischenstände von 10:5, 16:12 und 20:14 steuerten die Pößnecker auf einen deutlichen Satzerfolg zu, ohne viel dafür tun zu müssen. Mit dem 25:15 für die Fortuna war das Spiel wieder ausgeglichen.

Verlief der dritte Satz bis zur 9:8-Führung der Volleytiere ausgeglichen, so konnten sich diese vor allem durch erfolgreiche Angriffe und gutes Blockspiel bis zum 19:13 einen deutlichen Vorsprung erarbeiten. Auch in der Feldabwehr wurden viele Bälle geholt. Pößneck konnte in dieser Phase nicht viel entgegensetzen und folgerichtig gewannen die Gastgeber den Satz mit 25:17.

Dem vierten Satz merkte man von Beginn an seine Bedeutung an, Pößneck wollte die Entscheidung auf den Tiebreak verschieben, die Thimmendorfer den vollen 3-Punkte-Sieg. Somit wurde verbissen gekämpft, so dass auch die erste 9:5-Führung der Volleytiere bei Auszeit der Gäste keine Vorentscheidung brachte. Die Fortuna konterte erfolgreich und erzwang die erste Auszeit der Gastgeber bei 10:11. Bis 20:20 wogte das Spiel hin und her, doch im Schlussspurt machten die Thimmendorfer am Netz wieder die Punkte und konnten mit 25:23 einen verdienten Heimsieg feiern.


SG Turbine Hohenwarte/Schwarza FES – Thimmendorfer Volleytiere 3:1 (25:16, 22:25, 25:17, 25:15)

Gewarnt durch den Erfolg der Gäste aus Thimmendorf gegen Pößneck und motiviert durch die verlorenen Punkte vom vergangenen Spieltag gingen die Hausherren in diese Partie. Das Spiel begann auf beiden Seiten mit vorsichtigem Abtasten und kleinen individuellen Fehlern, wodurch sich ein ausgeglichenes Spiel mit wechselnder Führung entwickelte. Beim Stand von 12:12 platzte der Knoten zu Gunsten der Hausherren. Somit endet der erste Satz mit 25:16 klar für die Spielgemeinschaft aus Kaulsdorf und Schwarza.

An diese souveräne Leistung aus dem 1. Satz konnte die Mannschaft aber leider nicht anknüpfen und nach einer schnellen 3:9 Führung der Gäste nutzte man eine Auszeit, um sich erfolgreich neu zu sortieren. So entwickelte sich eine spannende Aufholjagd, welcher es am Ende an Konsequenz fehlte und der Satz an die Gäste abgegeben wurde.

Ruhiger und konzentrierter präsentierten sich die Gastgeber im 3. Satz zurück, in der nach einer 5:1 Führung durch Max Seiz diese nicht mehr abgegebenen und über die gesamte Spieldauer weiter ausgebaut wurde.

Der letzte Satz dieses Abends gestaltete sich ähnlich und so sicherten sich die Hausherren drei weitere Punkte in der Tabelle.

Somit mischt auch die Spielgemeinschaft von Turbine Hohenwarte/1883 Schwarza FES weiter oben mit. (Spielbericht SG Turbine Hohenwarte/Schwarza FES)


SV Siemens Rudolstadt - Thimmendorfer Volleytiere   3:0 (25:17, 25:20, 25:8)

Obwohl die Rollen dem Tabellenstand entsprechend verteilt schienen, begannen die Thimmendorfer Volleytiere dominant und mit dem ruhigeren und sicheren Spiel. Siemens hingegen hektisch und mit zu vielen unnötigen Fehlern in allen Bereichen. So lagen die Gäste bis zum Stand von 13:15 völlig verdient in Front. Die Wende brachte erst eine starke Aufschlagserie von Max Schöbitz, der trotz des Druckes, den 1. Satz weg zu geben, 10 Aufschläge in Folge verwandelte. Thimmendorfs Annahmeschwäche ließ keinen Spielaufbau zu, und wenn es doch einmal klappte, endete der Angriff am gnadenlosen Block der Hausherren.

Nach 25:17 im ersten Satz spielten die Thimmendorfer auch im 2. Durchgang auf Augenhöhe, wobei deren starke Blockarbeit oft belohnt wurde und die Gastgeber in der Absicherung häufig schlecht aussahen. Dennoch spürte man in jeder Phase des Satzes die Überlegenheit der Siemensianer. Am Ende ging auch der zweite Satz, wenn auch etwas glücklich, mit 25:20 an Siemens.

Doch nun wollte man zeigen, warum man an der Tabellenspitze steht. So war der 3. Satz zunächst geprägt von starkem Spiel der Siemensianer auf allen Positionen, während Thimmendorf nur noch versuchte, die Kontrolle zu wahren. Den Schlussstrich zog eine weitere starke Aufschlagserie der Hausherren, die nur noch auf wenig Gegenwehr stieß. Siemens holt mit 25:8 den letzten Satz und damit die nächsten wichtigen 3 Punkte im Kampf um die Herbstmeisterschaft und lässt keinen Zweifel mehr an der Frage nach dem Drang, den Stadtmeistertitel nach vielen Jahren wieder nach Hause zu bringen. (Spielbericht SV Siemens Rudolstadt)


Thimmendorfer Volleytiere - SV Vital Rudolstadt   1:3 (25:22, 20:25, 13:25, 19:25)

Zum Rückrundenauftakt hatten die Thimmendorfer Volleytiere die Vitalen vom SV Fun zu Gast in der Wurzbacher Halle, welche nach ein paar Schwierigkeiten von allen Rudolstädtern gefunden wurde.

Es entwickelte sich in den ersten beiden Sätzen ein ausgeglichenes und umkämpftes Spiel, welches vor allem durch die Angriffs- und Blockaktionen am Netz dominiert wurde. Im ersten Satz gelang es den Volleytieren erst beim Stand von 15:12 die Führung auf ein paar Punkte auszubauen und den Gegner somit in eine Auszeit zu zwingen. Diese zeigte auch Wirkung, denn Vital schloss punktemäßig wieder auf und konnte sich in Führung bringen. Doch beim Stand von 22:22 gelangen den Gastgebern die wichtigen Punkte zum 25:22-Satzerfolg.

Dieser Schwung konnte von den Thimmendorfern mit in die Anfangsphase des zweiten Satzes mitgenommen werden. Beim Stand von 5:9 sahen sich die Gäste genötigt, bereits die erste Auszeit zu nehmen. Mit Erfolg, denn man glich zum 9:9 aus und Thimmendorf brauchte eine Pause. Erneut übernahmen nun die Gastgeber kurzzeitig das Spielzepter, jedoch wurden sie beim 18:18 wieder von den Rudolstädtern eingeholt und auch gleich überholt. Mit 25:20 stand es nun nach Sätzen 1:1.

Anfangs des dritten Satzes ritt diesmal der SV Vital auf der Erfolgswelle des gewonnenen Satzes und konnte von den Volleytieren auch nicht gebremst werden. Die alte Schwäche der Thimmendorfer in der Annahme trat wieder auf, sodass der Gast auf dem Spielfeld nicht viel machen musste. Auch die Angriffe der Gastgeber am Netz stellte den Gegner in dieser Phase vor keine großen Probleme. Über die Stationen 10:5 und 18:6 gewann Vital den Satz deutlich mit 25:13.

Etwas mehr Gegenwehr zeigten die Volleytiere dann wieder im vierten Satz. Allerdings gelang es nicht, die Stärke am Netz wie zum Spielanfang wieder zu zeigen. Rudolstadt kam vor allem im Diagonalangriff zu oft am Block vorbei und punktete dadurch direkt. Auch konnte der Block und die Feldabwehr der Gäste mehrmals erfolgreich die Angriffe der Thimmendorfer entschärfen. Nach Zwischenständen von 9:14 und 14:21 aus Sicht der Gastgeber gewann Vital den vierten Satz mit 25:19 und damit das jederzeit faire Spiel mit 3:1.


Thimmendorfer Volleytiere – VC Schwarza 1983   0:3 (17:25, 15:25, 24:26)

Möglichst viele Punkte in jedem Satz zu holen war die Devise der Thimmendorfer vor Spielbeginn. Durch die kurzfristigen Absagen von vier Spielern hatte man nur noch fünf Mann im Kader und so kam eine 14-jährige Nachwuchsspielerin auf der Zuspielposition unverhofft zu ihrem Punktspieldebüt in der Stadtliga. Und sie machte ihre Sache sehr gut, wie auch der Rest der Mannschaft auf zum Teil ungewohnten Positionen ein überwiegend gutes Spiel zeigte.

Zunächst schien im ersten Satz der Spielverlauf in die gewohnte Richtung zu gehen, denn der Favorit aus Schwarza hatte sich schnell eine 9:3-Führung erspielt. Die Volleytiere kamen jetzt aber vor allem am Netz besser ins Spiel und konnten durch sichere Aufschläge und erfolgreiche Blockaktionen den Rückstand verringern. Darauf reagierte der Gast mit überlegten Spielzügen und mehreren gelegten Bällen, so dass der Satz mit 25:17 doch sicher an Schwarza ging.

Der zweite Satz verlief länger ausgeglichen, denn beide Teams kämpften am Netz um die Führung, aber bis zum 12:13 gelang es keiner Seite, sich deutlich abzusetzen. Wie in nahezu jedem Spiel kam jetzt aber wieder die Annahmeschwäche der Thimmendorfer zum Vorschein. Trotz Auszeit beim 12:16 konnte kein Aufschlagwechsel erreicht werden, denn auch im Angriff blieb man in dieser Situation zu harmlos. Der VC musste ein dieser Phase nicht viel machen und nach einem 25:15 gingen die Gäste mit 2:0 in Führung.

Mehr machen mussten die Gäste dann allerdings im dritten Satz, um einen Satzverlust zu vermeiden. Die Volleytiere fanden ihre Sicherheit in Annahme und Spielaufbau wieder, punkteten erfolgreich durch Block und Angriff am Netz und gingen nicht unverdient in Führung. Schwarza verlor etwas die Spielzügel aus der Hand und brauchte beim 15:20-Rückstand zwei schnelle Auszeiten, welche den Gästen in einem spannenden Finale mit 26:24 doch noch den Satz und damit auch den 3:0-Spielerfolg sicherten.

War man auf Thimmendorfer Seite mit dem gezeigten Spiel aufgrund der Besetzungsprobleme durchaus zufrieden, so hätte man allerdings auch einen Satz aufgrund der gezeigten Leistung gerne auf der Habenseite als Motivation für die nächsten Spiele verbucht.


SSV 91 Kleingeschwenda - Thimmendorfer Volleytiere   3:0 (25:23,25:20, 25:12)

Die Volleytiere reisten nur in Minimalbesetzung und mit weiblicher Unterstützung nach Kleingeschwenda. Auch die Hausherren spielten mit neu formierter Mannschaft. Die Volleytiere konnten sich daran aber viel schneller anpassen und gingen früh im Spiel, über 1:6 und 4:11, recht komfortabel in Führung. Kleingeschwenda kam dann immer auf 2 bis 3 Punkte heran, nur um dann wieder abreißen lassen zu müssen. Dieses Auf und Ab bestimmte den ganzen Satz. Die Timmendorfer konnten gefällige Angriffe durchbringen und standen auch im Block sehr ordentlich. Kleingeschwenda brauchte fast den ganzen Satz, um sich einzuspielen. Als die Volleytiere beim Stand von 21:23 den Satzgewinn schon vor Augen hatten, startete der SSV die entscheidende Serie und gewann mit der ersten Führung den Satz dann noch auf den letzten Drücker.

Umgekehrte Vorzeichen dann im zweiten Satz. Kleingeschwenda führte den Satz durchgängig knapp an. Die Volleytiere ließen sich aber nicht entscheidend abschütteln, sodass der Satz bis kurz vor Schluss noch spannend war. Der SSV lies aber seinerseits auch keine längere Serie der Gäste mehr zu und gewann auch den zweiten Satz.

Im dritten Durchgang konnten die Gäste nur noch zu Beginn regelmäßig punkten. Nach der Satzhälfte merkte man deutlich, dass die Luft raus war und keine Akzente im Angriff mehr gesetzt werden konnten. (Spielbericht SSV 91 Kleingeschwenda)


SV Fortuna Pößneck AH – Thimmendorfer Volleytiere   3:0 (25:9, 25:21, 25:19)

Pößneck startete konzentriert und mit guten Aufschlägen in die Partie. Dabei profitierten die Pößnecker von der Annahmeschwäche der Gäste aus Thimmendorf und zogen schnell davon. Auch eine Auszeit von Thimmendorf beim Stand von 9:4 für Pößneck änderte daran nichts. Pößneck gewann den Satz deutlich mit 25:9.

Auch im zweiten Satz konnte Thimmendorf die Pößnecker nicht unter Druck setzen. Pößneck spielte was nötig war, um zu gewinnen. Man ließ sich auch nicht durch zwei Auszeiten von Thimmendorf (9:6 und 22:19) beeindrucken und gewann den zweiten Satz mit 25:21.

Auch im dritten Satz ging Pößneck in Führung. Weitere Auszeiten von Thimmendorf beim Stand von 10:5 und 18:10 konnten die Pößnecker nicht verunsichern. Aber Thimmendorf gab sich nicht geschlagen und es kam zu einigen langen Ballwechseln. Bei einem Spielstand von 22:15 nahm Pößneck eine Auszeit, um eine Aufschlagserie der Thimmendorfer zu unterbrechen. Im Anschluss ließ Pößneck nicht mehr viel zu und gewann den dritten Satz mit 25:19. (Spielbericht SV Fortuna Pößneck AH)


Thimmendorfer Volleytiere - SV Siemens Rudolstadt   0:3 (13:25, 21:25, 19:25)

Gegen den ungeschlagenen Tabellenführer aus Rudolstadt hatten die Thimmendorfer seit mehreren Spielen endlich wieder einmal mehr als sechs Spieler zur Verfügung. Das sich diese Tatsache für den Spielverlauf jedoch als unerheblich herausstellen sollte, wurde schon von Spielbeginn an deutlich. Mit druckvollen Aufschlägen starteten die Gäste ins Spiel und machten damit den Volleytieren den Spielaufbau mehr als schwer. Gerade in der Anfangsphase konnten die Gastgeber nichts Zählbares am Netz verbuchen. Somit war die 9:1-Führung von Siemens die deutliche Konsequenz. In der Folgezeit war das Spiel zwar etwas ausgeglichener, aber Rudolstadt war eindeutig tonangebend. Nach Zwischenstand von 15:7 gewannen die Gäste den Satz klar mit 25:13.

Im zweiten Satz besserte sich das Spiel der Thimmendorfer. Am Netz konnten Angriffe in direkte Punkte verwandelt werden und auch die Annahme war stabiler. Zudem schlichen sich jetzt auf der Gästeseite Fehler ein, die Siemens beim Zwischenstand von 10:10 in eine Auszeit drängten. Diese brachte den gewünschten Effekt, denn durch wieder nahezu fehlerfreies Spiel der Rudolstädter gelang es den Volleytieren nicht, den Punkteanschluss zu halten. Mit 25:21 ging auch der zweite Satz an die Saalestädter.

Im dritten Satz gaben die Gäste weiterhin den Ton. Die Aufschläge der Gäste blieben druckvoll und führten vermehrt zu „Danke-Ball“-Situationen für Rudolstadt. Die Folge davon waren variantenreiche Siemens-Angriffe, die den Thimmendorfer Block oftmals erfolgreich ignorierten. Da auch die Feldabwehr dem wenig entgegenzusetzen hatte und andererseits die Aufschläge der Gastgeber den Gegner nur selten vor Probleme stellte, konnte über Zwischenstationen von 13:7 und 20:12 mit 25:19 auch der dritte Satz von Siemens gewonnen werden.


Thimmendorfer Volleytiere – SG Turbine Hohenwarte/Schwarza FES 3:2 (25:22, 25:20, 22:25, 21:25, 15:12)

Am vorletzten Spieltag der Saison trafen die Thimmendorfer Volleytiere auf die Spielgemeinschaft aus Hohenwarte und FES Schwarza. Im Hinspiel hatten sich die Volleytiere unter Wert verkauft und dies wollte man beim Rückspiel anders machen. Die Gäste waren nur in Minimalbesetzung angereist, zeigten aber beim Einschlagen an, dass sie das Spiel mit druckvollen Angriffs- und Aufschlagspiel für sich entscheiden wollten. Aber hierfür leisteten sie sich im ersten Satz viel zu viele Fehler, so dass die Angriffe viel zu oft im Netz, im Aus oder im gut postierten Block der Volleytiere landeten. Die Volleytiere erspielten sich eine 20:11 Führung und glaubten den Satz schon gewonnen. Doch mit einer starken Aufschlagserie kämpfen sich die Gäste wieder heran. Aber es reichte nicht mehr um die Hausherren zu gefährden und die Volleytiere entschieden den ersten Satz 25:22 für sich.

Im zweiten Satz bot sich ein ähnliches Bild, die Volleytiere lagen teilweise deutlich in Front und leisteten sich diesmal auch keine längere Schwächephase. Leider verletzte sich Mitte des Satzes ein Gästespieler, so dass die Mannschaft nun nur zu fünft weiterspielte. Dies brachte aber eher den Heimsechser aus dem Konzept, als die Gäste. Der vorher erspielte deutliche Vorsprung reichte den Volleytieren aber, um auch den zweiten Satz für sich zu entscheiden.

Wer nun glaubte, dass nach der personellen Schwächung der Gästemannschaft die Volleytiere den notwendigen 3. Satzgewinn locker einfahren würden, hatte sich getäuscht. Bei dem Heimsechser riss der Spielfaden komplett ab. Auf allen Positionen wurden einfache Fehler gemacht und sicher geglaubte Bälle wurden leichtfertig verschenkt. Die Gäste dagegen agierten immer sicherer und fast fehlerfrei und erspielten sich gleich am Satzanfang eine deutliche Führung, welche die Volleytiere nicht mehr aufholen konnten. Der Satz ging mit 22:25 verloren.

Auch im 4. Satz das gleiche Bild. Leichte Fehler der Hausherren und sicheres Spiel der Gäste und folgerichtig von Satzanfang wieder eine deutliche Führung mit bis zu 8 Punkten. Mitte des Satzes kamen die Volleytiere wieder bis auf einen Punkt heran, fanden aber nicht die nötige Ruhe um die vorhandenen Lücken im Feld der Gäste konsequent zu nutzen. Auch hier führten die vielen leichten Fehler der Volleytiere wiederum zum Satzverlust.

Für den Entscheidungssatz hatten sich die Volleytiere vorgenommen, die Fehlerquote zu senken, und dies gelang. Von Beginn an wurde nun wieder versucht, dass eigene Spiel aufzubauen und am Netz die Punkte zu erzielen. Sowohl im Block- als auch im Angriffsspiel war man erfolgreich und konnte sich einen kleinen Vorsprung erarbeiten, der bis zum Satzende von den Gästen nicht mehr eingeholt werden konnte. Letztendlich gewannen die Volleytiere diesen Satz verdient mit 15:12. Dies war seit der Teilnahme der Volleytiere an der Spielunion deren erster Sieg in einem Fünf-Satz-Spiel.


Thimmendorfer Volleytiere - SV Yuko Saalfeld   0:3 (19:25, 22:25, 22:25)

Im letzten Saisonspiel der Volleytiere hatte man den Tabellennachbarn von Yuko Saalfeld zu Gast. Bereits zu Spielbeginn merkte man den Gastgebern an, dass die Trainings- und Spielpause über Ostern wohl etwas lang war. Neben der bekannten Schwäche in der Annahme mischten sich auch unpräzise Zuspiele mit daraus resultierenden Problemen im Angriff sowie fehlende Bewegung ins Spiel der Thimmendorfer. Den Saalfeldern spielte das erfolgreich in die Karten, da druckvolle und variantenreiche Aufschläge ihrerseits oft zum Punkterfolg ausreichten und den Rest der Gegner mit hoher Eigenfehlerquote selbst erledigte. Über Stationen von 13:7 und 21:13 gewann Yuko den ersten Satz mit 25:19.

Auch im zweiten Satz schien sich keine Besserung im Spiel der Volleytiere einzustellen, denn schnell lag man mit 1:7 hinten. Dass jedoch auch der Gast von der Saale zu Fehlern bereit war, stellte sich bei einer Aufschlagserie der Thimmendorfer heraus, der zum 9:9-Zwischenstand führte. Relativ ausgeglichen verlief das Spiel auf mäßigem Niveau weiter, Punkte verbuchte zumeist die Mannschaft, die keinen Fehler machte. Im Schlussspurt hatte hier wieder Yuko die Nase vorn und gewann den Satz mit 25:22.

Den Ernst der Lage nun scheinbar langsam begreifend, startete der Gastgeber spielbestimmend in den dritten Satz, allerdings nur bis zur 7:3-Führung. Danach kämpfte sich Saalfeld wieder heran. Vor allem im Spiel am Netz machten die Volleytiere weiterhin zu wenig aus Ihren Möglichkeiten, während der Hauptangreifer von Yuko konsequent durchzog und zu selten vom Block der Thimmendorfer gestört wurde. Da zusätzlich auch noch die langen Ballwechsel etwas glücklich zu Punkten auf der Gästeseite führten, mussten die Volleytiere beim Stand von 16:19 die letzte Auszeit nehmen. Ein Verkürzen des Rückstandes gelang aber nicht mehr, so dass Saalfeld mit 25:22 den dritten Satz zum 3:0-Sieg beendete. Der erste Saisonerfolg der Saalfelder war nicht unverdient und soll nicht geschmälert werden, wurde aber auch durch eine der schlechtesten Saisonleistungen der Thimmendorfer maßgeblich begünstigt.