Spielberichte Stadtliga Rudolstadt Saison 2018/19

 

SV Yuko Saalfeld - Thimmendorfer Volleytiere   3:0 (25:23, 25:22, 25:22)

 

Der 1. Satz begann sehr ausgeglichen. Es erfolgte ein ständiger Führungswechsel. Durch gute Angriffe und sehr gute Blockarbeit konnte sich Yuko am Ende knapp mit 25:23 behaupten.

Im 2. Satz führte Yuko und baute diese Führung durch eine Aufschlagserie von Max Gölitzer aus. Dadurch war Thimmendorf sehr verunsichert und machte viele Fehler. Der Satz schien fast gelaufen, da holten die Volleytiere rasant auf. Vom Zwischenstand 20:7 endete der 2. Satz ebenfalls knapp mit 25: 22 für Yuko.

Der 3. Satz begann sehr ausgeglichen. Es wurde auf beiden Seiten stark angegriffen und gegenseitig weggeblockt, was das Zeug hielt. Dann sah es aus, als könnten die Gäste den Satz für sich holen, doch zum Schluss gewann Yuko noch knapp mit 25:22. Somit endete das Spiel mit 3:0 in 3 spannenden Sätzen für den Gastgeber, der damit seinen ersten Heimsieg perfekt gemacht hat. (Spielbericht SV Yuko Saalfeld)


Thimmendorfer Volleytiere - SV Siemens Rudolstadt   0:3 (15:25, 20:25, 10:25)

Zum ersten Saisonheimspiel empfingen die Thimmendorfer den Vorjahresmeister vom SV Siemens. Die Rollenverteilung war also klar, doch in den ersten Ballwechseln mussten beide Teams erst einmal ins Spiel finden. Dadurch ergab sich ein recht ausgeglichener Beginn, der jedoch mit längerer Satzdauer deutliche Vorteile für den Gast brachte. Die Volleytiere versuchten bei einer 9:14-Auszeit den Rhythmus der Siemensianer zu stören, dies gelang jedoch nicht. Vor allem dem wuchtigen Angriffsspiel der Rudolstädter setzten die Gastgeber einen zu löchrigen Block entgegen, auch die Feldabwehr war meist nicht effektiv. Klar ging der erste Satz mit 25:14 an Siemens.

Mehr Spannung war dann im nächsten Satz im Spiel. Rudolstadt zog zunächst davon (7:4), doch Thimmendorf glich wieder aus (7:7). Der Gast wirkte stellenweise nicht mehr so konzentriert und machte leichte Fehler, die den Volleytieren in die (Punkte-)Karten spielten. Trotz 17:11-Führung des Meisters war noch keine schnelle Entscheidung gefallen, da sich der Gastgeber wieder heran kämpfte. Erst nach der zweiten Auszeit des SV Siemens bei 23:20 konnten die nächsten beiden Punkte zur 2:0-Satzführung erzielt werden.

Satz drei war dann wieder eine deutliche Angelegenheit der Gäste, die zur Spielstärke des ersten Satzes zurück fanden. Von Seiten der Thimmendorfer kam in Annahme und am Netz zu wenig, so dass Rudolstadt mit druckvollen Aufschlägen und Angriffen punkten konnte. Über 14:6 gewann Siemens den Satz mit 25:10 und das Spiel verdient deutlich mit 3:0.


SSV Kleingeschwenda - Thimmendorfer Volleytiere   3:1 (25:14, 17:25, 25:18, 25:22)

Nach dem äußerst schweren Saisonstart mit drei Niederlagen gegen die drei erstplatzierten Mannschaften der vergangenen Saison wollte der SSV unbedingt weg vom letzten Tabellenplatz. Das Vorhaben startete sehr gut mit einer 5:0 Führung zu Beginn des Spieles. Die Thimmendorfer prüften mit Ihrer ersten Annahme zu Beginn jeden Deckenbalken der kleinen Halle auf seine Standfestigkeit. In der Folge stabilisierten sich die Gäste aber deutlich. Die Hypothek vom Beginn konnten sie jedoch nicht mehr abarbeiten. Durch gute viele erfolgreiche Mittelangriffe konnten die Hausherren das Polster zum Ende des Satzes sogar noch vergrößern.

Im zweiten Satz setzte sich das ausgeglichene Spiel erstmal weiter fort. Thimmendorf erhöhte dann plötzlich den Druck bei den Aufgaben. Damit kam Kleingeschwenda überhaupt nicht zurecht. Eine 10-Punkte Serie konnte auch durch zwei Auszeiten des SSV nicht unterbrochen werden. Damit war der Satz auch weg und Thimmendorf freute sich über den ersten Satzgewinn in der Kleingeschwendaer Halle.

Der SSV berappelte sich in der Folge zwar wieder etwas, wirkte aber zu keiner Zeit durchweg überzeugend. Die Volleytiere spielten weiterhin gut mit, konnten aber die entscheidenden Punkte nicht für sich entscheiden. Mit diesem Heimsieg konnten die Kleingeschwendaer die rote Laterne an den direkten Gegner weiterreichen. Der besonnene Schiedsrichter hatte mit der äußerst fairen Partie keine Probleme. (Spielbericht SSV Kleingeschwenda)


Thimmendorfer Volleytiere - VC 1983 Schwarza   0:3 (13:25, 18:25, 11:25)

Am Freitagabend empfing der in dieser Saison noch sieglose Tabellenletzte den Tabellenführer aus Schwarza in der Wurzbacher Turnhalle. Somit sah alles nach einer recht klaren Angelegenheit aus, zumal die Thimmendorfer seit ihrer Teilnahme in dieser Spielklasse auch gegen Schwarza noch nie mit einer guten Leistung aufwarten konnten. Leider bestätigte sich diese Prognose auch über den kompletten Spielverlauf.

Die in Minimalbesetzung angetretenen Gäste mussten nicht viel tun für ihre Punktgewinne, meist genügte es, den Ball auf die andere Seite des Netzes zu befördern, den Rest erledigten die Hausherren dann selbst. Dies soll nicht die Leistung der VC-Spieler schmälern, diese spielten ruhig und überlegt meist ohne spektakuläre Bälle. Aber allein das sichere Stellungsspiel und eine relativ sichere Annahme der viel zu schwachen Aufschläge und Angriffe der Volleytiere genügten an diesem Abend voll und ganz. Der erste Satz ging ohne viel Aufregung klar und deutlich mit 25:13 an den VC.

Im zweiten Satz wehrten sich die Volleytiere etwas mehr, aber viele leichte Fehler gaben auch hier wieder den Ausschlag.  Auch dieser Satz ging mit 25:18 an die Gäste.

Im dritten Satz schien die Luft dann vollständig raus zu sein. So konnte eine längere Aufschlagserie der Gäste durch individuelle Fehler auf allen Positionen nicht unterbunden werden, was relativ früh die Vorentscheidung brachte. Und dabei war noch nicht einmal die Annahme das größte Problem, selbst beste Angriffschancen wurden kläglich vergeben. Folgerichtig gewann der VC diesen Satz somit deutlich mit 25:11.

Hervorzuheben an diesem Abend ist bei den Volleytieren lediglich die Leistung von Thomas Hofmann, der mit einigen sehr harten Angriffen und ein paar gelungenen Blockaktionen fast der einzige war, der für die Volleytiere am Netz punkten konnte.


Thimmendorfer Volleytiere - SV 1883 Schwarza FES   0:3 (11:25, 17:25, 16:25)

Wie im Spiel gegen den VC Schwarza in der Vorwoche gaben die Thimmendorfer auch im Heimspiel eine Woche später gegen den SV Schwarza FES einen guten Gastgeber ab und schickten in Minimalbesetzung und mit äußerst jugendlichem Schiedsrichter die Punkte dem Gast mit auf die Heimreise.

Doch der Start im Auftaktsatz ließ zunächst auf ein recht ausgeglichenes Spiel hoffen, da auf beiden Seiten gleichmäßig gepunktet wurde. Allerdings setzte sich FES mit zunehmender Spieldauer deutlich ab. Hauptgrund war neben einigen Wacklern in der Annahme erneut die derzeitige Abschluss- und Blockschwäche der Volleytiere. Es konnten kaum direkte Punkte am Netz erzielt werden. FES zog konzentriert sein Spiel durch und stellte den Gegner mit durchschlagendem Erfolg im Angriffsspiel vor große Probleme. Über den Zwischenstand von 18:10 gewann Schwarza den ersten Satz klar mit 25:11.

Auch die Folgesätze verliefen nach gleichem Muster. Thimmendorf baute am Netz weiterhin zu wenig Druck auf. Die Angriffe landeten in der Feldabwehr oder segelten ins Aus. Den druckvollen Diagonal-Angriffen der Schwarzaer konnte nur selten ein Block entgegengestellt werden, der den Namen auch verdient. Der Gast ließ trotz deutlicher Führung nicht in seiner Konzentration nach, konnte seine Spielzüge problemlos aufbauen und spielte die Angriffe konsequent mit wenig Chancen für die gegnerische Feldabwehr zu Ende. Mit 25:17 und 25:16 gewann FES die Sätze zwei und drei und konnte damit einen ungefährdeten 3:0-Auswärtserfolg feiern.


Thimmendorfer Volleytiere - SV Yuko Saalfeld   3:0 (25:18, 25:21, 25:18)

Zum Duell der Tabellennachbarn empfingen die Thimmendorfer den Gast von Yuko Saalfeld. Nach dem Punktgewinn im Spiel gegen Unterwellenborn war die Devise auf Seiten der Volleytiere klar: es sollte endlich der erste Saisonsieg her.

Entsprechend engagiert und konzentriert legten die Gastgeber im ersten Satz los. Man übernahm sofort die Führung und baute diese bis zum 15:5 deutlich aus. Druck im Aufschlag, aufmerksam in der Feldabwehr und konsequent am Netz präsentierten sich die Thimmendorfer. Weiterhin profitierte man von Fehlern des Gegners hauptsächlich im Aufschlagspiel. Doch es schien alles zu einfach zu gehen, den plötzlich kam Yuko vor allem am Netz vermehrt zu Punkten und verkürzte den Rückstand. Die Auszeiten der Volleytiere bei 17:12 und 21:17 brachten aber den gewünschten Erfolg, denn die Eigenfehler wurden minimiert und am Ende ein ungefährdeter 25:18-Satzgewinn eingefahren.

Ein Ebenbild war der Spielverlauf im Folgesatz. Mit gleichen Mitteln wie im Auftaktsatz wurde eine schnelle 12:4-Führung erspielt, jedoch mit den gleichen Fehlern fast wieder verspielt. Yuko konnte jetzt auch durch schlechte Annahme und löchrigen Block der Thimmendorfer den Rückstand verkürzen. Brachte die erste Auszeit der Gastgeber bei 13:10 noch nicht den gewünschten Erfolg, so sorgte jedoch die zweite Auszeit bei 21:20-Führung für die notwendige Sicherheit. Die entscheidenden Punkte zum 25:21-Satzerfolg der Oberländer konnte Yuko nicht verhindern.

Nachdem man gegen Unterwellenborn ebenfalls 2:0 nach Sätzen geführt hatte und das Spiel noch abgeben musste, sollte dies für die Volleytiere nochmal zusätzliche Warnung sein, dass noch nichts entschieden war. Wie in den beiden Sätzen zuvor starteten die Volleytiere besser ins Spiel. Doch nach 10:5-Führung erfolgte wiederum ein Leistungsabfall, so dass bei 14:12 eine Auszeit genommen werden musste. Danach steigerte sich der Gastgeber wieder, konnte aber auch erneut durch mehrere Aufschlagfehler der Gäste punkten. 25:18 wurde der entscheidende Satz gewonnen und mit dem verdienten 3:0 der erste Dreier der Saison gefeiert.


SV Siemens Rudolstadt - Thimmendorfer Volleytiere   3:0 (25:19, 25:20, 25:11)

Das Endergebnis täuscht etwas über den Spielverlauf hinweg. Denn die favorisierten Hausherren taten sich unheimlich schwer, ins Spiel zu finden. 3 fehlende Stammspieler sorgten für ein chaotisches Stellungsspiel und dem folgte eine hohe Eigenfehlerquote.

Die Gäste hingegen hellwach und unerschrocken mit starkem Blockspiel und starken Aufschlägen und schon schien im ersten Satz die Sensation perfekt. Thimmendorf führte stets knapp bis kurz vor Satzende, bis die Siemensianer endlich die Sicherheit wiederfanden und den Satz noch mit 25:19 drehten.

Kurz nach Beginn des 2. Satzes sah sich Siemens erneut gezwungen, durch eine Auszeit seine Aufstellung zu prüfen und auch diesmal nutzten die Gäste mit ruhigem Angriffsspiel ihre Chancen und hielten stets einen geringen Punkterückstand. Am Ende waren es aber die Unsicherheit in der Ballannahme der Thimmendorfer, die den Gastgebern in die Hände spielte. Mit 25:20 ging somit auch der 2. Durchgang an die Hausherren. 

Nun war jedoch der Bann endgültig gebrochen und Siemens dominierte den 3. Satz, zeigte schöne Kombinationen, während die Volleytiere sich hiervon beeindrucken ließen und zunehmend ungenau spielten und den Hausherren damit die Gelegenheit gab, zu zeigen was geht, wenn man spielt, was man kann. 25:11 und damit 3:0 hieß es am Ende etwas glücklich für die Siemensianer, die den Gästen nur ein starkes Spiel bescheinigen konnten. (Spielbericht SV Siemens Rudolstadt)


Thimmendorfer Volleytiere - SSV Kleingeschwenda   0:3 (16:25, 20:25, 14:25)

Die Thimmendorfer Volleytiere hatten im Heimspiel gegen den SSV Kleingeschwenda eine Mannschaft zu Gast, die aufgrund der positiven Ergebnisse der vorangegangenen Spiele nur so vor Selbstbewusstsein strotzte. Dies merkte man bereits beim Warmmachen und Einschlagen. Da jedoch auch die Formkurve der Gastgeber in den letzten beiden Spielen einen (wenn auch nur kleinen) Anstieg zu verzeichnen hatte, konnte man ein interessantes Spiel erwarten.

Diese Erwartung bestätigte sich aber im ersten Satz in keinster Weise. Von Beginn an hatten die Thimmendorfer mit den starken Aufschlägen der Gäste zu kämpfen. Der dadurch nur sporadisch mögliche Spielaufbau bereitete dem SSV am Netz nur selten Probleme. Entweder der Block bzw. das Netz erledigte die nicht gerade durchschlagkräftigen Angriffe der Volleytiere gleich selbst oder die Bälle wurden durch variables Zuspiel konsequent bzw. überlegt zu Punkten für Kleingeschwenda umgewandelt. Über die Stationen 7:1 und 20:10 gewannen die Männer von der Höhe den Satz deutlich mit 25:16.

Der nächste Satz wurde dann schon spannender. Eine verbesserte Annahme ermöglichte druckvolleres Spiel am Netz bei den Thimmendorfern. Auch wurde mehr Druck in die eigenen Aufschläge gelegt, so dass die Gäste vermehrt zu Fehlern gezwungen wurden. Teilweise sehr lange Ballwechsel verlangten volle Konzentration auf beiden Seiten. Im Satzverlauf gelang es zunächst keiner Mannschaft, sich mehr als zwei Punkte Vorsprung zu erspielen. Der Knackpunkt in diesem Satz war dann die Auszeit des SSV beim Stand von 18:16 für die Gastgeber. Danach legte Kleingeschwenda durch wiederum druckvolles Spiel am Netz einen 6:0-Lauf hin, der von den Volleytieren nicht unterbunden werden konnte. Somit ging auch dieser Satz mit 25:20 an die Gäste.

Im Folgesatz konnten die Thimmendorfer nie an ihr Spiel aus Satz zwei anknüpfen. Der Spielverlauf war ein Abbild des ersten Satzes, in dem Kleingeschwenda nicht nachließ, den Satz konzentriert und konsequent zu Ende spielte und sich bei den Volleytieren kein Aufbäumen zeigte. Somit gingen die drei Punkte nach dem 25:14-Satzerfolg verdient an den SSV.


VC 1983 Schwarza - Thimmendorfer Volleytiere   3:0 (25:12, 25:22, 25:15)

Während die Gastgeber personell aus dem Vollen schöpfen konnten, reisten die Gäste mit nur sieben Spielern an. Der VC begann konzentriert und spulte recht souverän den ersten Satz herunter. Da half den Gästen auch keine Auszeit, um den Rhythmus der Schwarzaer zu stören. Im zweiten Satz investierten die Volleytiere mehr in ihr Spiel und stellten damit eine gewisse Ausgeglichenheit her. Beim Stand von 15:15 glichen die Thimmendorfer erstmals aus. Nun versuchten die Schwarzaer durch eine Auszeit Ihrerseits die eigene Konzentration und Spielstärke wiederzufinden, was aber nur bedingt gelang. Erst nach dem 20:20 zogen die Gastgeber leicht in Front und gewannen den umkämpften zweiten Satz knapp. Der dritte Satz war geprägt durch eine Aufschlagserie von Tobias Heinke, der den VC auf die Siegerstraße brachte. Am Ende ein klarer Sieg für Schwarza in einem äußerst fairen Spiel. (Spielbericht VC 1983 Schwarza)