Spielberichte Stadtliga Rudolstadt Saison 2017/18

 

SV Vital Rudolstadt - Thimmendorfer Volleytiere     3:1 (23:25, 25:17, 25:20, 25:16)

Mit Restkörnern Beachsand in den Sporthosen und nach nur einem Indoortraining empfing der SV Fun Vital mit den Thimmendorfer Volleytieren den ersten Saisongegner auf heimischen Hallenboden.

Mit der Erinnerung an den erfolgreichen Punktgewinn aus dem Heimspiel der vergangenen Spielzeit schlugen die Gäste mutig auf und machten den Rudolstädtern schnell klar, dass sie gedachten, auch in diesem Spiel mindestens einen Punkt zu stehlen. So entwickelte sich im ersten Satz ein auf beiden Seiten ausgeglichenes Spiel, welchem es bis dahin noch an hochklassigen Aktionen mangelte. Bis zum 18:18 spielten die Gäste sicher und konnten sich aufgrund einer guten Feldabwehr und den noch nicht durchschlagenden Vitalangriffen die Chance auf einen perfekten Start bewahren. Ein Aufstellungsfehler bei der Heimmannschaft brachte in der entscheidenden Endphase Unsicherheit und den Gästen fünf Satzbälle ein, von denen Vital vier noch souverän abwehren konnte. Trotzdem holten sich die Gäste den ersten Satz.

Der erfahrene Vitaltrainer fand in der Pause die richtigen Worte, so dass sich die Heimmannschaft in der Folge stabilisierte. Eine gute Blockarbeit, weniger leichte Fehler und gezieltere Angriffe auf der einen Seite führten zu Problemen in Annahme und Angriff auf der anderen Feldhälfte. Die Vitalen bauten ihren Vorsprung im Satzverlauf sukzessive aus, holten sich den zweiten Satz mit 8 Zählern Vorsprung und glichen nach Sätzen aus.

Im dritten Satz ließen die Gäste ihre erhöhte Fehlerquote in der Kabine und es entwickelte sich ein sehenswertes Volleyballspiel mit guten Aktionen auf beiden Seiten. Obwohl die Volleytiere mit guter Blockarbeit und solider Feldabwehr überzeugten, brachte auch die Heimmannschaft immer mehr Angriffe in den gegnerischen 81 Quadratmetern unter, so dass sich auf der Punktetafel bis zum 18:18 eine gegenseitige Neutralisierung manifestierte. Da die Vitalen den satzentscheidenden Aufstellungsfehler bereits nach dem ersten Durchgang in ihre not-to-do-Liste aufgenommen hatten, war es nun an der Zeit den Aufgabenserienjoker zu spielen. Die Gäste konnten diese Offerte nicht parieren und scheiterten am Ende deutlich mit 20:25 an einem überragenden Monsterblock.

Im vierten Durchgang nutzten die Vitalen ihren Heimvorteil aus und brachten die Volleytiere bis zum 18:6 mit sehenswerten, selbstbewussten und teilweise auch glücklicheren Aktionen an den Rand der Verzweiflung. Weder die Gästeauszeiten noch eine personelle Umstellung beim Heimsechser konnten den ersten Saisonsieg der Rudolstädter gefährden. Ein faires und souverän geführtes Spiel hatte damit einen verdienten Sieger gefunden. (Spielbericht SV Vital Rudolstadt)

VC Schwarza 1983 – Thimmendorfer Volleytiere   3:0 (25:16, 25:12, 25:10)

Thimmendorf reiste mit 9 Spielern an und haute im wahrsten Sinne des Wortes auf die Pauke. Während man beim Warmspielen sah, dass vor allem die jungen Volleytiere ernst zu nehmen sind, ließen sich die Gäste manchmal nicht nur von der stark aufspielenden Heimmannschaft beeindrucken, sondern beim Aufschlag zuckten einige zusammen, als die Pauke ertönte. Schwarza spielte diesmal von Anfang an druckvoll und überließ die Fehler dem Gegner. Beide Steller des amtierenden Meisters erwischten einen guten Tag. Klaus Förster und Udo Henniger gestalteten das Spiel abwechslungsreich und überzeugten auch beim Aufschlag. Die Gäste aus Thimmendorf hatten oft Probleme in der Annahme, so dass vor allem der Heimsechser viele Angriffsbälle versenkte. So endete das Spiel frühzeitig und deutlich nach drei Sätzen. In dem äußerst fair geführtem Match wurde der Meister seiner Favoritenrolle gerecht und ließ nie Zweifel aufkommen, wer hier als Sieger vom Parkett gehen wird. (Spielbericht VC Schwarza 1983)


Thimmendorfer Volleytiere - SSV 91 Kleingeschwenda   0:3 (16:25, 17:25, 18:25)

Im ersten und wegen Umbaus voraussichtlich vorerst auch letztem Heimspiel in der Ruppersdorfer Halle trafen die Thimmendorfer Volleytiere auf den SSV Kleingeschwenda. Ein Abschiedsgeschenk hatten die Gäste jedoch nicht vor, sondern nur nach dem Spiel im Gepäck, denn durch einen verdienten 3:0-Erfolg wurden die Punkte mit nach Hause genommen.

Der Spielverlauf aller drei Sätze lief grundsätzlich ähnlich ab. Nach einer mehr oder weniger langen Anfangsphase, in der beide Teams auf Augenhöhe spielten, ging der SSV in Führung und setzte sich punktemäßig ab. Der Grund hierfür waren jeweils die Konzentrationsschwächen der Gastgeber vor allem in der Annahme, aber auch Aufschlag- und Blockspiel waren zu fehlerhaft. Dann gab es in jedem Satz Spielphasen, in denen die Volleytiere ihr Potential abrufen konnten, am Netz durch mehr Druck punkteten und dadurch auch den Gegner zu Fehlern zwangen. Hier schenkten sich beide Mannschaften in teilweise langen Ballwechseln nichts. Diese Phasen waren jedoch zu kurz, um den Punkteanschluss wiederherzustellen. Da auch die genommenen Auszeiten meist nicht den gewünschten oder nur kurzzeitigen Erfolg brachten, lief alles auf einen Gästesieg hinaus. Dass das an diesem Tag recht einseitig bei Netzrollern verteilte Glück auf Seiten des SSV lag, tat ein Übriges zu den Satzständen von 25:16, 25:17 und 25:18, soll aber den Erfolg der Kleingeschwendaer nicht schmälern.


Thimmendorfer Volleytiere – SV Fortuna Pößneck AH   3:1 (25:21, 15:25, 25:17, 25:23)

Mit 3:1 konnten die Thimmendorfer Volleytiere im vierten Saisonspiel ihren ersten Erfolg in der Ausweichhalle in Wurzbach einfahren.

Die in Minimalbesetzung angetretenen Gastgeber legten im ersten Satz einen 6:1-Schnellstart hin, der allerdings durch einfache Fehler der Fortunen begünstigt wurde. Nachdem der Gast im Spiel angekommen war, entwickelte sich eine ausgeglichene Partie mit Licht und Schatten auf beiden Seiten. Pößneck konnte punktemäßig ausgleichen und in einer guten Phase auch in Führung gehen. Die Auszeit der Thimmendorfer bei 15:17 erzielte jedoch ihre Wirkung, denn die Führung wechselte erneut. Die im Gegenzug von den Gästen genommenen Auszeiten bei 20:18 und 23:19 verpufften, somit gelang den Volleytieren mit 25:21 der erste Satzerfolg.

Ähnlich begann der zweite Satz, jedoch nur bis zu einer 4:1-Führung der Gastgeber, dann kam die Annahmeschwäche der Thimmendorfer zu tragen. Über Zwischenstände von 10:5, 16:12 und 20:14 steuerten die Pößnecker auf einen deutlichen Satzerfolg zu, ohne viel dafür tun zu müssen. Mit dem 25:15 für die Fortuna war das Spiel wieder ausgeglichen.

Verlief der dritte Satz bis zur 9:8-Führung der Volleytiere ausgeglichen, so konnten sich diese vor allem durch erfolgreiche Angriffe und gutes Blockspiel bis zum 19:13 einen deutlichen Vorsprung erarbeiten. Auch in der Feldabwehr wurden viele Bälle geholt. Pößneck konnte in dieser Phase nicht viel entgegensetzen und folgerichtig gewannen die Gastgeber den Satz mit 25:17.

Dem vierten Satz merkte man von Beginn an seine Bedeutung an, Pößneck wollte die Entscheidung auf den Tiebreak verschieben, die Thimmendorfer den vollen 3-Punkte-Sieg. Somit wurde verbissen gekämpft, so dass auch die erste 9:5-Führung der Volleytiere bei Auszeit der Gäste keine Vorentscheidung brachte. Die Fortuna konterte erfolgreich und erzwang die erste Auszeit der Gastgeber bei 10:11. Bis 20:20 wogte das Spiel hin und her, doch im Schlussspurt machten die Thimmendorfer am Netz wieder die Punkte und konnten mit 25:23 einen verdienten Heimsieg feiern.


SG Turbine Hohenwarte/Schwarza FES – Thimmendorfer Volleytiere 3:1 (25:16, 22:25, 25:17, 25:15)

Gewarnt durch den Erfolg der Gäste aus Thimmendorf gegen Pößneck und motiviert durch die verlorenen Punkte vom vergangenen Spieltag gingen die Hausherren in diese Partie. Das Spiel begann auf beiden Seiten mit vorsichtigem Abtasten und kleinen individuellen Fehlern, wodurch sich ein ausgeglichenes Spiel mit wechselnder Führung entwickelte. Beim Stand von 12:12 platzte der Knoten zu Gunsten der Hausherren. Somit endet der erste Satz mit 25:16 klar für die Spielgemeinschaft aus Kaulsdorf und Schwarza.

An diese souveräne Leistung aus dem 1. Satz konnte die Mannschaft aber leider nicht anknüpfen und nach einer schnellen 3:9 Führung der Gäste nutzte man eine Auszeit, um sich erfolgreich neu zu sortieren. So entwickelte sich eine spannende Aufholjagd, welcher es am Ende an Konsequenz fehlte und der Satz an die Gäste abgegeben wurde.

Ruhiger und konzentrierter präsentierten sich die Gastgeber im 3. Satz zurück, in der nach einer 5:1 Führung durch Max Seiz diese nicht mehr abgegebenen und über die gesamte Spieldauer weiter ausgebaut wurde.

Der letzte Satz dieses Abends gestaltete sich ähnlich und so sicherten sich die Hausherren drei weitere Punkte in der Tabelle.

Somit mischt auch die Spielgemeinschaft von Turbine Hohenwarte/1883 Schwarza FES weiter oben mit. (Spielbericht SG Turbine Hohenwarte/Schwarza FES)


SV Siemens Rudolstadt - Thimmendorfer Volleytiere   3:0 (25:17, 25:20, 25:8)

Obwohl die Rollen dem Tabellenstand entsprechend verteilt schienen, begannen die Thimmendorfer Volleytiere dominant und mit dem ruhigeren und sicheren Spiel. Siemens hingegen hektisch und mit zu vielen unnötigen Fehlern in allen Bereichen. So lagen die Gäste bis zum Stand von 13:15 völlig verdient in Front. Die Wende brachte erst eine starke Aufschlagserie von Max Schöbitz, der trotz des Druckes, den 1. Satz weg zu geben, 10 Aufschläge in Folge verwandelte. Thimmendorfs Annahmeschwäche ließ keinen Spielaufbau zu, und wenn es doch einmal klappte, endete der Angriff am gnadenlosen Block der Hausherren.

Nach 25:17 im ersten Satz spielten die Thimmendorfer auch im 2. Durchgang auf Augenhöhe, wobei deren starke Blockarbeit oft belohnt wurde und die Gastgeber in der Absicherung häufig schlecht aussahen. Dennoch spürte man in jeder Phase des Satzes die Überlegenheit der Siemensianer. Am Ende ging auch der zweite Satz, wenn auch etwas glücklich, mit 25:20 an Siemens.

Doch nun wollte man zeigen, warum man an der Tabellenspitze steht. So war der 3. Satz zunächst geprägt von starkem Spiel der Siemensianer auf allen Positionen, während Thimmendorf nur noch versuchte, die Kontrolle zu wahren. Den Schlussstrich zog eine weitere starke Aufschlagserie der Hausherren, die nur noch auf wenig Gegenwehr stieß. Siemens holt mit 25:8 den letzten Satz und damit die nächsten wichtigen 3 Punkte im Kampf um die Herbstmeisterschaft und lässt keinen Zweifel mehr an der Frage nach dem Drang, den Stadtmeistertitel nach vielen Jahren wieder nach Hause zu bringen. (Spielbericht SV Siemens Rudolstadt)


Thimmendorfer Volleytiere - SV Vital Rudolstadt   1:3 (25:22, 20:25, 13:25, 19:25)

Zum Rückrundenauftakt hatten die Thimmendorfer Volleytiere die Vitalen vom SV Fun zu Gast in der Wurzbacher Halle, welche nach ein paar Schwierigkeiten von allen Rudolstädtern gefunden wurde.

Es entwickelte sich in den ersten beiden Sätzen ein ausgeglichenes und umkämpftes Spiel, welches vor allem durch die Angriffs- und Blockaktionen am Netz dominiert wurde. Im ersten Satz gelang es den Volleytieren erst beim Stand von 15:12 die Führung auf ein paar Punkte auszubauen und den Gegner somit in eine Auszeit zu zwingen. Diese zeigte auch Wirkung, denn Vital schloss punktemäßig wieder auf und konnte sich in Führung bringen. Doch beim Stand von 22:22 gelangen den Gastgebern die wichtigen Punkte zum 25:22-Satzerfolg.

Dieser Schwung konnte von den Thimmendorfern mit in die Anfangsphase des zweiten Satzes mitgenommen werden. Beim Stand von 5:9 sahen sich die Gäste genötigt, bereits die erste Auszeit zu nehmen. Mit Erfolg, denn man glich zum 9:9 aus und Thimmendorf brauchte eine Pause. Erneut übernahmen nun die Gastgeber kurzzeitig das Spielzepter, jedoch wurden sie beim 18:18 wieder von den Rudolstädtern eingeholt und auch gleich überholt. Mit 25:20 stand es nun nach Sätzen 1:1.

Anfangs des dritten Satzes ritt diesmal der SV Vital auf der Erfolgswelle des gewonnenen Satzes und konnte von den Volleytieren auch nicht gebremst werden. Die alte Schwäche der Thimmendorfer in der Annahme trat wieder auf, sodass der Gast auf dem Spielfeld nicht viel machen musste. Auch die Angriffe der Gastgeber am Netz stellte den Gegner in dieser Phase vor keine großen Probleme. Über die Stationen 10:5 und 18:6 gewann Vital den Satz deutlich mit 25:13.

Etwas mehr Gegenwehr zeigten die Volleytiere dann wieder im vierten Satz. Allerdings gelang es nicht, die Stärke am Netz wie zum Spielanfang wieder zu zeigen. Rudolstadt kam vor allem im Diagonalangriff zu oft am Block vorbei und punktete dadurch direkt. Auch konnte der Block und die Feldabwehr der Gäste mehrmals erfolgreich die Angriffe der Thimmendorfer entschärfen. Nach Zwischenständen von 9:14 und 14:21 aus Sicht der Gastgeber gewann Vital den vierten Satz mit 25:19 und damit das jederzeit faire Spiel mit 3:1.


Thimmendorfer Volleytiere – VC Schwarza 1983   0:3 (17:25, 15:25, 24:26)

Möglichst viele Punkte in jedem Satz zu holen war die Devise der Thimmendorfer vor Spielbeginn. Durch die kurzfristigen Absagen von vier Spielern hatte man nur noch fünf Mann im Kader und so kam eine 14-jährige Nachwuchsspielerin auf der Zuspielposition unverhofft zu ihrem Punktspieldebüt in der Stadtliga. Und sie machte ihre Sache sehr gut, wie auch der Rest der Mannschaft auf zum Teil ungewohnten Positionen ein überwiegend gutes Spiel zeigte.

Zunächst schien im ersten Satz der Spielverlauf in die gewohnte Richtung zu gehen, denn der Favorit aus Schwarza hatte sich schnell eine 9:3-Führung erspielt. Die Volleytiere kamen jetzt aber vor allem am Netz besser ins Spiel und konnten durch sichere Aufschläge und erfolgreiche Blockaktionen den Rückstand verringern. Darauf reagierte der Gast mit überlegten Spielzügen und mehreren gelegten Bällen, so dass der Satz mit 25:17 doch sicher an Schwarza ging.

Der zweite Satz verlief länger ausgeglichen, denn beide Teams kämpften am Netz um die Führung, aber bis zum 12:13 gelang es keiner Seite, sich deutlich abzusetzen. Wie in nahezu jedem Spiel kam jetzt aber wieder die Annahmeschwäche der Thimmendorfer zum Vorschein. Trotz Auszeit beim 12:16 konnte kein Aufschlagwechsel erreicht werden, denn auch im Angriff blieb man in dieser Situation zu harmlos. Der VC musste ein dieser Phase nicht viel machen und nach einem 25:15 gingen die Gäste mit 2:0 in Führung.

Mehr machen mussten die Gäste dann allerdings im dritten Satz, um einen Satzverlust zu vermeiden. Die Volleytiere fanden ihre Sicherheit in Annahme und Spielaufbau wieder, punkteten erfolgreich durch Block und Angriff am Netz und gingen nicht unverdient in Führung. Schwarza verlor etwas die Spielzügel aus der Hand und brauchte beim 15:20-Rückstand zwei schnelle Auszeiten, welche den Gästen in einem spannenden Finale mit 26:24 doch noch den Satz und damit auch den 3:0-Spielerfolg sicherten.

War man auf Thimmendorfer Seite mit dem gezeigten Spiel aufgrund der Besetzungsprobleme durchaus zufrieden, so hätte man allerdings auch einen Satz aufgrund der gezeigten Leistung gerne auf der Habenseite als Motivation für die nächsten Spiele verbucht.


SSV 91 Kleingeschwenda - Thimmendorfer Volleytiere   3:0 (25:23,25:20, 25:12)

Die Volleytiere reisten nur in Minimalbesetzung und mit weiblicher Unterstützung nach Kleingeschwenda. Auch die Hausherren spielten mit neu formierter Mannschaft. Die Volleytiere konnten sich daran aber viel schneller anpassen und gingen früh im Spiel, über 1:6 und 4:11, recht komfortabel in Führung. Kleingeschwenda kam dann immer auf 2 bis 3 Punkte heran, nur um dann wieder abreißen lassen zu müssen. Dieses Auf und Ab bestimmte den ganzen Satz. Die Timmendorfer konnten gefällige Angriffe durchbringen und standen auch im Block sehr ordentlich. Kleingeschwenda brauchte fast den ganzen Satz, um sich einzuspielen. Als die Volleytiere beim Stand von 21:23 den Satzgewinn schon vor Augen hatten, startete der SSV die entscheidende Serie und gewann mit der ersten Führung den Satz dann noch auf den letzten Drücker.

Umgekehrte Vorzeichen dann im zweiten Satz. Kleingeschwenda führte den Satz durchgängig knapp an. Die Volleytiere ließen sich aber nicht entscheidend abschütteln, sodass der Satz bis kurz vor Schluss noch spannend war. Der SSV lies aber seinerseits auch keine längere Serie der Gäste mehr zu und gewann auch den zweiten Satz.

Im dritten Durchgang konnten die Gäste nur noch zu Beginn regelmäßig punkten. Nach der Satzhälfte merkte man deutlich, dass die Luft raus war und keine Akzente im Angriff mehr gesetzt werden konnten. (Spielbericht SSV 91 Kleingeschwenda)


SV Fortuna Pößneck AH – Thimmendorfer Volleytiere   3:0 (25:9, 25:21, 25:19)

Pößneck startete konzentriert und mit guten Aufschlägen in die Partie. Dabei profitierten die Pößnecker von der Annahmeschwäche der Gäste aus Thimmendorf und zogen schnell davon. Auch eine Auszeit von Thimmendorf beim Stand von 9:4 für Pößneck änderte daran nichts. Pößneck gewann den Satz deutlich mit 25:9.

Auch im zweiten Satz konnte Thimmendorf die Pößnecker nicht unter Druck setzen. Pößneck spielte was nötig war, um zu gewinnen. Man ließ sich auch nicht durch zwei Auszeiten von Thimmendorf (9:6 und 22:19) beeindrucken und gewann den zweiten Satz mit 25:21.

Auch im dritten Satz ging Pößneck in Führung. Weitere Auszeiten von Thimmendorf beim Stand von 10:5 und 18:10 konnten die Pößnecker nicht verunsichern. Aber Thimmendorf gab sich nicht geschlagen und es kam zu einigen langen Ballwechseln. Bei einem Spielstand von 22:15 nahm Pößneck eine Auszeit, um eine Aufschlagserie der Thimmendorfer zu unterbrechen. Im Anschluss ließ Pößneck nicht mehr viel zu und gewann den dritten Satz mit 25:19. (Spielbericht SV Fortuna Pößneck AH)


Thimmendorfer Volleytiere - SV Siemens Rudolstadt   0:3 (13:25, 21:25, 19:25)

Gegen den ungeschlagenen Tabellenführer aus Rudolstadt hatten die Thimmendorfer seit mehreren Spielen endlich wieder einmal mehr als sechs Spieler zur Verfügung. Das sich diese Tatsache für den Spielverlauf jedoch als unerheblich herausstellen sollte, wurde schon von Spielbeginn an deutlich. Mit druckvollen Aufschlägen starteten die Gäste ins Spiel und machten damit den Volleytieren den Spielaufbau mehr als schwer. Gerade in der Anfangsphase konnten die Gastgeber nichts Zählbares am Netz verbuchen. Somit war die 9:1-Führung von Siemens die deutliche Konsequenz. In der Folgezeit war das Spiel zwar etwas ausgeglichener, aber Rudolstadt war eindeutig tonangebend. Nach Zwischenstand von 15:7 gewannen die Gäste den Satz klar mit 25:13.

Im zweiten Satz besserte sich das Spiel der Thimmendorfer. Am Netz konnten Angriffe in direkte Punkte verwandelt werden und auch die Annahme war stabiler. Zudem schlichen sich jetzt auf der Gästeseite Fehler ein, die Siemens beim Zwischenstand von 10:10 in eine Auszeit drängten. Diese brachte den gewünschten Effekt, denn durch wieder nahezu fehlerfreies Spiel der Rudolstädter gelang es den Volleytieren nicht, den Punkteanschluss zu halten. Mit 25:21 ging auch der zweite Satz an die Saalestädter.

Im dritten Satz gaben die Gäste weiterhin den Ton. Die Aufschläge der Gäste blieben druckvoll und führten vermehrt zu „Danke-Ball“-Situationen für Rudolstadt. Die Folge davon waren variantenreiche Siemens-Angriffe, die den Thimmendorfer Block oftmals erfolgreich ignorierten. Da auch die Feldabwehr dem wenig entgegenzusetzen hatte und andererseits die Aufschläge der Gastgeber den Gegner nur selten vor Probleme stellte, konnte über Zwischenstationen von 13:7 und 20:12 mit 25:19 auch der dritte Satz von Siemens gewonnen werden.


Thimmendorfer Volleytiere – SG Turbine Hohenwarte/Schwarza FES 3:2 (25:22, 25:20, 22:25, 21:25, 15:12)

Am vorletzten Spieltag der Saison trafen die Thimmendorfer Volleytiere auf die Spielgemeinschaft aus Hohenwarte und FES Schwarza. Im Hinspiel hatten sich die Volleytiere unter Wert verkauft und dies wollte man beim Rückspiel anders machen. Die Gäste waren nur in Minimalbesetzung angereist, zeigten aber beim Einschlagen an, dass sie das Spiel mit druckvollen Angriffs- und Aufschlagspiel für sich entscheiden wollten. Aber hierfür leisteten sie sich im ersten Satz viel zu viele Fehler, so dass die Angriffe viel zu oft im Netz, im Aus oder im gut postierten Block der Volleytiere landeten. Die Volleytiere erspielten sich eine 20:11 Führung und glaubten den Satz schon gewonnen. Doch mit einer starken Aufschlagserie kämpfen sich die Gäste wieder heran. Aber es reichte nicht mehr um die Hausherren zu gefährden und die Volleytiere entschieden den ersten Satz 25:22 für sich.

Im zweiten Satz bot sich ein ähnliches Bild, die Volleytiere lagen teilweise deutlich in Front und leisteten sich diesmal auch keine längere Schwächephase. Leider verletzte sich Mitte des Satzes ein Gästespieler, so dass die Mannschaft nun nur zu fünft weiterspielte. Dies brachte aber eher den Heimsechser aus dem Konzept, als die Gäste. Der vorher erspielte deutliche Vorsprung reichte den Volleytieren aber, um auch den zweiten Satz für sich zu entscheiden.

Wer nun glaubte, dass nach der personellen Schwächung der Gästemannschaft die Volleytiere den notwendigen 3. Satzgewinn locker einfahren würden, hatte sich getäuscht. Bei dem Heimsechser riss der Spielfaden komplett ab. Auf allen Positionen wurden einfache Fehler gemacht und sicher geglaubte Bälle wurden leichtfertig verschenkt. Die Gäste dagegen agierten immer sicherer und fast fehlerfrei und erspielten sich gleich am Satzanfang eine deutliche Führung, welche die Volleytiere nicht mehr aufholen konnten. Der Satz ging mit 22:25 verloren.

Auch im 4. Satz das gleiche Bild. Leichte Fehler der Hausherren und sicheres Spiel der Gäste und folgerichtig von Satzanfang wieder eine deutliche Führung mit bis zu 8 Punkten. Mitte des Satzes kamen die Volleytiere wieder bis auf einen Punkt heran, fanden aber nicht die nötige Ruhe um die vorhandenen Lücken im Feld der Gäste konsequent zu nutzen. Auch hier führten die vielen leichten Fehler der Volleytiere wiederum zum Satzverlust.

Für den Entscheidungssatz hatten sich die Volleytiere vorgenommen, die Fehlerquote zu senken, und dies gelang. Von Beginn an wurde nun wieder versucht, dass eigene Spiel aufzubauen und am Netz die Punkte zu erzielen. Sowohl im Block- als auch im Angriffsspiel war man erfolgreich und konnte sich einen kleinen Vorsprung erarbeiten, der bis zum Satzende von den Gästen nicht mehr eingeholt werden konnte. Letztendlich gewannen die Volleytiere diesen Satz verdient mit 15:12. Dies war seit der Teilnahme der Volleytiere an der Spielunion deren erster Sieg in einem Fünf-Satz-Spiel.


Thimmendorfer Volleytiere - SV Yuko Saalfeld   0:3 (19:25, 22:25, 22:25)

Im letzten Saisonspiel der Volleytiere hatte man den Tabellennachbarn von Yuko Saalfeld zu Gast. Bereits zu Spielbeginn merkte man den Gastgebern an, dass die Trainings- und Spielpause über Ostern wohl etwas lang war. Neben der bekannten Schwäche in der Annahme mischten sich auch unpräzise Zuspiele mit daraus resultierenden Problemen im Angriff sowie fehlende Bewegung ins Spiel der Thimmendorfer. Den Saalfeldern spielte das erfolgreich in die Karten, da druckvolle und variantenreiche Aufschläge ihrerseits oft zum Punkterfolg ausreichten und den Rest der Gegner mit hoher Eigenfehlerquote selbst erledigte. Über Stationen von 13:7 und 21:13 gewann Yuko den ersten Satz mit 25:19.

Auch im zweiten Satz schien sich keine Besserung im Spiel der Volleytiere einzustellen, denn schnell lag man mit 1:7 hinten. Dass jedoch auch der Gast von der Saale zu Fehlern bereit war, stellte sich bei einer Aufschlagserie der Thimmendorfer heraus, die zum 9:9-Zwischenstand führte. Relativ ausgeglichen verlief das Spiel auf mäßigem Niveau weiter, Punkte verbuchte zumeist die Mannschaft, die keinen Fehler machte. Im Schlussspurt hatte hier wieder Yuko die Nase vorn und gewann den Satz mit 25:22.

Den Ernst der Lage nun scheinbar langsam begreifend, startete der Gastgeber spielbestimmend in den dritten Satz, allerdings nur bis zur 7:3-Führung. Danach kämpfte sich Saalfeld wieder heran. Vor allem im Spiel am Netz machten die Volleytiere weiterhin zu wenig aus Ihren Möglichkeiten, während der Hauptangreifer von Yuko konsequent durchzog und zu selten vom Block der Thimmendorfer gestört wurde. Da zusätzlich auch noch die langen Ballwechsel etwas glücklich zu Punkten auf der Gästeseite führten, mussten die Volleytiere beim Stand von 16:19 die letzte Auszeit nehmen. Ein Verkürzen des Rückstandes gelang aber nicht mehr, so dass Saalfeld mit 25:22 den dritten Satz zum 3:0-Sieg beendete. Der erste Saisonerfolg der Saalfelder war nicht unverdient und soll nicht geschmälert werden, wurde aber auch durch eine der schlechtesten Saisonleistungen der Thimmendorfer maßgeblich begünstigt.


Schlusstabelle

Platz

Mannschaft

Sp

S

N

Sätze

Diff

Punkte

1

 

SV Siemens Rudolstadt

14

14

0

42

:

12

+30

38

2

 

VC Schwarza

14

11

3

36

:

13

+23

33

3

 

SG Hohenwarte/SV Schwarza

14

8

6

30

:

23

+7

25

4

 

SSV Kleingeschwenda

14

6

8

30

:

25

+5

23

5

 

SV Pößneck Alte Herren

14

7

7

26

:

26

0

20

6

 

SV Vital Rudolstadt

14

6

8

21

:

29

-8

17

7

 

Thimmendorfer Volleytiere

14

3

11

12

:

36

-24

8

8

 

SV Yuko Saalfeld

14

1

13

6

:

39

-33

3


Spielberichte Stadtliga Rudolstadt Saison 2016/17

 

SV Vital Rudolstadt - Thimmendorfer Volleytiere   3:1 (20:25, 25:7, 25:17, 25:15)

Personell zahlreicher als die Heimmannschaft traten die Volleytiere zu ihrem ersten Spiel in der neuen Saison beim SV Fun Vital an. Die ersten Ballwechsel der Saison gestalteten sich bis zum 5:5 ausgeglichen. Dann gewannen die Rudolstädter aufgrund starker Angriffe und einer sicheren Aufschlagserie etwas die Oberhand und konnten sich bis zum 14:12 einen leichten Vorsprung erarbeiten. Diese gewonnene Sicherheit ging bei der Heimmannschaft aber durch mehrere vergebene Aufschläge hintereinander verloren und die Volleytiere konnten sich in ihrer stärksten Phase dieses Spiels um zwei Punkte auf 17:19 absetzen. Die Auszeit der Vitalen brachte nicht die erhoffte Wende, auch weil die Gäste durch starke Blockarbeit glänzten. Somit musste der Heimsechser den ersten Satz der Saison mit 20:25 abgeben. Im zweiten Durchgang war die Heimmannschaft wie ausgewechselt. Sicher und clever agierten die Vitalen und bei den Volleytieren zeigte sich eine große Unsicherheit in der Annahme. Weder die erste Auszeit bei 7:4 noch die zweite bei 14:5 konnte das überlegene Spiel des Heimsechsers unterbinden, die durch eine druckvolle Aufschlagserie des Teamkapitäns den Gegner an den Rand der Verzweiflung brachte. Das Satzergebnis von 25:7 verdeutlicht die Demontage der Gäste in Zahlen.

Im dritten Satz flachte das Spiel etwas ab, aber Vital behielt immer die Oberhand und es stand zu keinem Zeitpunkt die Frage im Raum, dass auch die durch einen Wechsel umformierte Heimmannschaft diesen Satz nach Hause holen würde. Die Annahmeschwäche der Gäste wurde konsequent ausgenutzt und ein bilderbuchartiger Parabelball setzte den Schlusspunkt zum 25:17. Vital wechselte noch einmal und so begann der letzte Satz wieder etwas ausgeglichener. Bessere Annahmen und Angriffe bei den Volleytieren und gute Blockarbeit sowie Feldabwehr bei Vital machten das Spiel ansehnlich. Trotzdem baute die Heimmannschaft den Vorsprung sukzessive auf 11:6 aus. Starke Aktionen der Rudolstädter Mittelblocker kennzeichneten den darauffolgenden Spielabschnitt. Eine Auszeit bei 16:9 brachte für Thimmendorf keine Besserung. Das Ass zum 25:15 war ein angemessener Schlusspunkt. Unter dem Strich siegt Vital in einem sehr souverän geführten und stets fairen Spiel klar und die Rudolstädter werden das Rätsel um die Ursachen des Satzverlustes in ihrem Spielzeitportfolio unter der Rubrik „Mysteriöses oder Unerklärbares“ abheften. (Spielbericht SV Vital Rudolstadt)


VC Schwarza 1983 – Thimmendorfer Volleytiere   3:0 (25:15, 25:13, 25:19)

Im Spiel Schwarza gegen Thimmendorf konnte nur der Titelverteidiger personell aus dem Vollen schöpfen, Die Volleytiere reisten ohne Wechseloption an. Konzentriert begann der Heimsechser und setzte die Gäste gleich unter Druck, so dass eine schnelle Führung von 10:3 entstand. Gezielten Aufgaben und klaren Angriffsaktionen der Gastgeber hatten die Gäste anfangs nicht viel entgegenzusetzen. Doch dann zog der Schlendrian ins Schwarzaer Spiel ein und Thimmendorf kämpfte sich heran und zwang den Heimsechser zur ersten Auszeit. Diese sorgte wieder für die nötige Anspannung und kurze Zeit später hatte der VC den ersten Satzball, welcher im Netz landete. Die zweite Chance zum klaren Sieg nutzten dann die Gastgeber. Der zweite Satz begann ausgeglichen, da beide Mannschaften nach jedem Ball kämpften. Es entwickelten sich teilweise lange Ballwechsel, bis der Meister die Zügel anzog und mit einem Zwischenspurt davonzog. Während man den Eindruck hatte, dass der Heimsechser im dritten Satz nur noch das Nötigste tat, spielten die Gäste weiterhin glücklos und sehr fehlerhaft. Auch eine Auszeit half nicht. Beim Spielstand von 23:12 dachte wohl jeder in der Halle an einen schnellen Sieg des VC Schwarza 1983, aber die Volleytiere rafften sich noch einmal auf und erspielten sich 7 Punkte in Folge. Damit zwangen sie den Heimsechser zur Auszeit. Anschließend fuhren die Männer aus Schwarza die fehlenden zwei Punkte ein und brachte somit den Sieg sicher nach Hause. (Spielbericht VC Schwarza 1983)


SSV 91 Kleingeschwenda - Thimmendorfer Volleytiere   3:0 (25:19, 25:17, 25:10)

Die Gäste schienen sich einiges vorgenommen zu haben und spielten von Beginn an munter mit. Gerade der Block stand im ersten Satz wie eine Wand, sodass kaum direkte Angriffspunkte erzielt werden konnten. Einzig der Diagonalangreifer der Heimmannschaft fand in dieser Phase Lösungen, den Block zu überwinden. Das Spiel war dann bis zum 18:18 ausgeglichen, bis eine kleine Angabenserie den Vorsprung auf 22:18 ausbaute und die Entscheidung herbeiführte.

In der Satzpause wurden dann einige taktische Änderungen besprochen, um selbst wieder mehr zu agieren und nicht auf Fehler der Gäste warten zu müssen. Aber genau dass, was man besprochen hatte, funktionierte bei den ersten Ballwechseln überhaupt nicht und die Volleytiere markierten die ersten vier Punkte des Satzes allesamt. Nach dieser kurzen Anlaufzeit fruchteten die strategischen Kniffe aber doch, wodurch der SSV das Spiel nun mehr und mehr bestimmte. Die Thimmendorfer zeigten aber weiterhin eine sehr couragierte Leistung und ließen sich bis zum 19:17 nicht vollends abschütteln. In der entscheidenden Phase folgte das gleiche Spiel wie in Satz eins. Gute Angaben stellten die Volleytiere vor Probleme bei der Annahme, was dann durch den Block der Heimmannschaft ausgenutzt wurde.

Im dritten Satz agierte Kleingeschwenda nun immer flexibler, wodurch der sonst so gute Block der Gäste nun immer wieder einen Schritt zu spät kam. Alle SSV-Angreifer punkteten nun zuverlässig. Die Thimmendorfer konnten dem nichts mehr entgegen setzen, ließen ihr Schicksal nun über sich ergehen und fanden sich mit der Dreisatzniederlage ab. (Spielbericht SSV 91 Kleingeschwenda)


Thimmendorfer Volleytiere – SV Fortuna Pößneck AH   0:3 (19:25, 25:27, 24:26)

Mit Thimmendorf und Pößneck trafen zwei alte Bekannte aus der ehemaligen Spielunion Saale-Orla aufeinander. Nach kurzem Abtasten konnte der Gast eine deutliche Führung aufweisen, da die Volleytiere zu viele einfache Fehler machten. Das dies bereits vorentscheidend für den ersten Satz war, konnte da noch keiner ahnen. Nach erster Auszeit der Thimmendorfer bei 2:7 wogte das Spiel auf und ab, aber den Gastgebern gelang es nicht, den Rückstand zu verkürzen. Während die Fortunen im gesamten Spielverlauf mit guter Feldabwehr und vielen gelegten Bällen punkteten, machten die Gastgeber vor allem am Netz ihre Punkte. Aber bis zum Satzende blieb der Anfangsrückstand bestehen und Pößneck gewann den Satz 25:19.

Im zweiten Satz zunächst ein völlig anderes Bild, denn jetzt machten die Gäste die Fehler und luden damit die Volleytiere zum punkten ein. Doch bei einer 9:1-Führung verloren die Thimmendorfer auch durch unnötige Diskussionen mit dem Gegner den spielerischen Faden. Pößneck fand beim 8:11-Zwischenstand wieder Anschluss. Damit war der Satz wieder offen. und blieb im weiteren Spielverlauf spannend, da sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Erst zu Satzende ging die Fortuna erstmals in Führung und konnte in der Verlängerung mit 27:25 den Gewinn zur 2:0-Satzführung feiern.

Da die Volleytiere anfangs des dritten Satzes kein ligataugliches Spiel auf das Spielfeld brachten und Pößneck die sich bietenden Gelegenheiten routiniert zu nutzen wusste, deutete alles auf ein schnelles Ende hin. Die Gäste lagen mit 6-7 Punkten in Führung und ließen sich zunächst auch durch einzelne Erfolgserlebnisse des Gegners nicht aus der Ruhe bringen. Nach der ersten Auszeit konnten die Thimmendorfer jedoch vermehrt im Angriff punkten und den Rückstand verkürzen, so dass das Spiel in einem spannenden Finish entschieden wurde. Wie so oft hatte hier aber der Gegner das bessere Ende für sich und bejubelte mit 26:24 den 3:0-Auswärtssieg. Das klare Ergebnis bringt den knappen Spielverlauf nicht zum Ausdruck, jedoch stand den Volleytieren einmal mehr die fehlende Konstanz im Weg, um Zählbares an diesem Abend mitzunehmen.


SV Siemens Rudolstadt - Thimmendorfer Volleytiere   3:1 (25:17, 25:13, 23:25, 25:16) 

Im Kellerduell der Stadtliga begannen vor allem die Gastgeber mit viel Nervosität und Eigenfehlern. Sie brachten keinen vernünftigen Spielaufbau zustande, wodurch die Gäste rasch mit 8:3 in Führung gingen. Die Auszeit brachte zwar etwas Ruhe ins Spiel der Siemensianer, doch die Gäste behielten die Oberhand, wobei Siemens deutlich unter seinen Fähigkeiten blieb. Beim Stand von 13:16 führte in der zweite Auszeit eine wachrüttelnde Ansage zur Wende im Spielgeschehen. Siemens spielte wie ausgewechselt und zog mit starker Aufschlagserie vorbei und holte den Satz mit 25:17.

Sichtlich aus der Bahn gebracht verpassten die Gäste den Start im zweiten Satz, wobei der jüngste Siemensianer, Niklas Tiepner (15), eine sagenhafte Neun-Punkte-Sprungaufschlagserie auf´s Parkett legte. Dieser Vorsprung wurde bis zum 25:13 gehalten.

Im dritten Durchgang fingen sich die Thimmendorfer aber wieder und holten viele zu zaghafte Angriffe der Gastgeber. Spannend ging es dem Satzende mit sehenswerten Ballwechseln entgegen und mit 23:25 nahmen die Gäste diesen mit nach Hause. Im vierten und letzten Satz dominierten die Gastgeber wieder das Geschehen, wenngleich viele Punkte durch unnötige Fehler der Gäste zustande kamen. Am Ende hieß es verdient 25:16 und Siemens kämpfte sich damit aus dem Keller der Tabelle. (Spielbericht SV Siemens Rudolstadt)


Thimmendorfer Volleytiere - SV 1883 Schwarza FES   0:3 (14:25, 21:25, 16:25)

 

Zur Nachholbegegnung des 6. Spieltages war der FES-Sechser bei den Thimmendorfern zu Gast. Die Heimmannschaft war endlich einmal nahezu vollzählig und startete mit veränderter Aufstellung ins Spiel. Schwarza, das mit dem Sieg gegen Unterwellenborn Selbstvertrauen getankt hatte, übernahm nach ausgeglichener Anfangsphase die Regie und nutzte durch ein äußerst variables Aufschlagspiel die Schwachstellen der Volleytiere in der Annahme gnadenlos aus. Erst nach einer Auszeit bei 7:15 kamen die Gastgeber etwas besser ins Spiel und konnten durch Aktionen im Angriff und Block am Netz punkten. Den deutlichen 25:14-Satzgewinn von Schwarza konnte dies jedoch nicht gefährden.

Auch der zweite Satz startete zunächst ausgeglichen, bis sich die Gäste wieder etwas absetzen konnten. Allerdings spielte Thimmendorf jetzt druckvoller und konnte dadurch Fehler im FES-Sechser erzwingen. Nach offenem Spielverlauf bis zum Zwischenstand von 17:17 deutete sich ein spannendes Finish an, welches Schwarza mit 25:21 für sich entschied. Erneut durch Fehler in der Annahme blieb den Volleytieren hier ein möglicher Satzgewinn verwehrt.

Die Annahmeprobleme der Gastgeber setzten sich im dritten Satz fort. Nach 1:5-Fehlstart und weiterer Auszeit bei 9:16 war eine Vorentscheidung gefallen, zumal es den Volleytieren durch oftmals fehlendes Aufbauspiel nicht gelang, den zum Punkten notwendigen Druck am Netz zu erzeugen. Da auch Schwarza aufmerksam im Spiel blieb und kaum eigene Fehler produzierte, war mit 25:16 der dritte Satz und damit der zweifellos verdiente Sieg der Gäste nicht zu vermeiden.


Thimmendorfer Volleytiere - SV Stahl Unterwellenborn J.   1:3 (25:15, 15:25, 17:25, 18:25)

Im letzten Spiel der Hinrunde trafen die Volleytiere auf die junge Mannschaft aus Unterwellenborn. Im „Heimspiel“ in der Grünen Mitte legten die in Minimalbesetzung angetretenen Gastgeber einen konzentrierten Start hin. Durch gute Aufschläge und aufmerksames Spiel am Netz ließ man den SV Stahl im ersten Satz nicht ins Spiel kommen. Auf der Gegenseite war deutliche Nervosität zu spüren, was die Thimmendorfer zu einem überraschend deutlichen 25:15-Satzgewinn nutzen konnten.

Im zweiten Satz zeigte sich jedoch ein ganz anderes Spiel. Unterwellenborn stabilisierte sich in der Annahme und konnte dadurch die Angreifer besser und vor allem erfolgreich einsetzen. Bevor die Volleytiere nach dem Satzerfolg wieder im Spielmodus waren, rannten sie auch schon einem Rückstand hinterher. Jetzt auftretende Fehler in der Annahme und im Spielaufbau führten dazu, dass der SV Stahl seinen Vorsprung bis zum 25:15 ausbaute und den Satzausgleich herstellte.

Der dritte Satz begann zunächst mit einer 6:2-Führung der Thimmendorfer, aber Unterwellenborn blieb jetzt konzentriert und spielte sich wieder heran. Clever und ruhig dirigierte der thüringenligaerfahrene Zuspieler seine Stahl-Mannschaft und konnte auch mit einzelnen Bällen direkt punkten. Die Volleytiere versuchten auf Tuchfühlung zu bleiben, konnten den größer werdenden Rückstand aber nicht vermeiden und machten sich vor allem mit technischen Fehlern am Netz das eigene Leben schwer. Mit 17:25 ging der Satz  an den Gegner.

Ausgeglichen begann der vierte Satz. Doch wie bisher bereits in den Sätzen zwei und drei geschehen, setzten sich die Gäste durch druckvolleres Aufschlag- und Angriffsspiel von den Thimmendorfern ab. Da Wechseloptionen nicht bestanden und sich der Gegner auch durch Auszeiten nicht aus der Ruhe bringen ließ, musste man in einem jederzeit fair verlaufenden Spiel nach einem 18:25 die nächste Niederlage hinnehmen.


Thimmendorfer Volleytiere - SV Vital Rudolstadt   2:3 (26:24, 25:18, 23:25, 21:25, 10:15)

 

Zu Beginn der Rückrunde gastierte der SV Vital Rudolstadt bei den Thimmendorfer Volleytieren. Beide Teams agierten in einem spannenden Spiel auf Augenhöhe, doch am Ende blieb angesichts der Tabellensituation eine Überraschung aus und der Gast setzte sich mit 3:2 knapp durch.

Gleich zu Beginn des ersten Satzes waren die Gastgeber hellwach und konnten durch konzentriertes Spiel in allen Mannschaftsteilen den Gegner bei 11:7 zu einer ersten Auszeit zwingen. Vital verringerte danach zunächst den Rückstand, um anschließend wieder etwas den Faden zu verlieren. Jedoch war zum Satzfinale alles wieder ausgeglichen und erst nach einer kurzen Verlängerung gewannen die Volleytiere den Satz mit 26:24.

In den zweiten Satz starteten zunächst die Gäste besser, erspielten sich ein Punktepolster, wurden aber bei 7:7 von den Thimmendorfern wieder eingeholt und gleich überholt. Mit der Führung im Rücken gewann das Spiel der Volleytiere an Selbstvertrauen. Über 14:12 und 20:16 wurde mit 25:18 auch der zweite Satz gewonnen, da vor allem am Netz der Druck hoch gehalten wurde und die Fehler im Spielaufbau minimiert wurden.

Auch im dritten Satz ging wiederum Rudolstadt zuerst in Führung und konnte diese jetzt von 8:6 auf 13:7 deutlich ausbauen. Verschwunden war in diesem Moment das selbstbewusste Auftreten der Heimmannschaft, in dieser Phase ließen vor allem zu viele Fehler in der Annahme keinen geordneten Spielaufbau zu. Weiterhin nutzen die Gäste immer häufiger die sich in der Feldabwehr des Gegners bietenden Lücken mit cleveren Bällen aus. Doch obwohl alles bereits nach einer Vorentscheidung aussah, kämpften sich die Thimmendorfer zurück und spätestens beim 20:21 war der Satzausgang wieder offen. Zum Schluss hatte der Gast dann aber auch das entsprechende Glück zum 25:23-Satzgewinn.

Der vierte Satz ähnelte im Spielverlauf stark dem vorangegangenen. Die Volleytiere kamen schwer in Tritt (8:14), kämpften sich fast heran (20:23) und verloren dann auch diesen Satz, diesmal mit 21:25, so dass der Tiebreak die Entscheidung bringen musste. In diesem erspielte sich Vital nach ausgeglichenem Beginn erneut die Führung. Bei 8:5 wurden letztmalig die Seiten gewechselt. Die Thimmendorfer konnten den Punkteanschluss nicht mehr herstellen und mussten nach einem 10:15 das Spielfeld wieder als Verlierer verlassen. Die Enttäuschung, eine 2:0-Satzführung verspielt zu haben, konnte seitens der Volleytiere wenigstens durch den ersten Tabellenpunkt etwas gemildert werden.


Thimmendorfer Volleytiere - SSV 91 Kleingeschwenda   0:3 (12:25, 16:25, 22:25)

Trotz der zuletzt gezeigten guten Leistung gegen Vital Rudolstadt gingen die Thimmendorfer mit gemischten Gefühlen in das Heimspiel gegen Kleingeschwenda, da zusätzlich zu Besetzungsproblemen auch noch die Grippe unter der Woche zugeschlagen hatte und zwei Spieler geschwächt auf dem Feld standen. So konnte man nur auf die Auswärtsschwäche der Gäste hoffen, die diese jedoch unterwegs scheinbar verloren hatten, denn von Spielbeginn an gab Kleingeschwenda deutlich den Ton an. Die Verunsicherung der Heimelf war deutlich zu spüren, angefangen von Annahme über Zuspiel bis hin zum Abschluss und Blockspiel klappte kaum etwas. Anders dagegen die Spieler des SSV 91, welche die Lücken am Netz bei den Volleytieren nutzten und auch durch eigenes, gutes Blockspiel punkteten. Mit 25:12 ging der Satz klar an die Gäste.

Der zweite Satz begann überraschend ausgeglichen, da bei den Gastgebern jetzt teilweise wieder klare Spielzüge zu erkennen waren und Kleingeschwenda im Gegenzug noch nicht wieder voll konzentriert auf dem Feld war. So führten die Thimmendorfer mit 10:6, als der Gast wieder ernst machte. Der Spielverlauf entsprach jetzt wieder dem ersten Satz und über 16:13 konnte der SSV 91 auch den zweiten Satz mit 25:16 für sich entscheiden.

So begann auch der dritte Satz wie der zweite endete, nämlich mit deutlichen Vorteilen für Kleingeschwenda. Bei einer Auszeit der Volleytiere beim Zwischenstand von 6:13 war die Führung der Gäste bereits wieder beträchtlich. Plötzlich jedoch gelangen den Gastgebern vermehrt gute Aktionen am Netz, so dass sowohl durch eigene Angriffe als auch einen gut stehenden Block gepunktet werden konnte. Der SSV schien dadurch überrascht, der Rückstand wurde verringert und die Gäste bei 20:19-Führung in eine Auszeit gezwungen. In einem spannenden Satzfinale gewann Kleingeschwenda mit 25:22 und somit ein jederzeit faires Spiel verdient mit 3:0. Ein Dank der Gastgeber geht nochmals nach Kleingeschwenda für die kurzfristige Gestellung des Schiedsrichters.


SV Fortuna Pößneck AH – Thimmendorfer Volleytiere   3:0 (25:15, 25:16, 25:16)

Man hatte das Gefühl, dass auf Pößnecker Seite mehr Spieler verletzt auf der Bank Platz nahmen als auf dem Spielfeld standen! Doch immerhin einen Auswechselspieler hatten die Fortunen noch und der sollte ganz wichtig werden. Das Spiel selbst ist schnell zusammengefasst. Fortuna hatte mehr Struktur im Aufbau, war stabiler in der Annahme und nutzte seine Chancen konsequenter. Die Gäste zeigten im Umkehrschluss in der Annahme ihre Schwächen und hatten auch sichtlich mit der Höhe der Halle zu kämpfen. Fortuna spielte von Anfang an mit druckvollen Aufschlägen und hatte alsbald die Schwächen in der Annahme der Gäste erkannt und baute so die Führung in den Sätzen regelmäßig aus. Auch die Auszeiten halfen den Gästen nicht, ihr Spiel zu stabilisieren. Lediglich im 3. Satz war bei Verletzung eines Zuspielers der Pößnecker und dem darauffolgenden Wechsel auf dieser Position kurzzeitig Unruhe in der Annahme. So kamen die Gäste bis auf drei Punkte heran und der Trainer der Fortunen nahm eine Auszeit, um die Reihen zu sortieren und der Mannschaft die Konzentration wieder zu geben. Danach funktionierte es wieder wie vorher und der 3:0 Sieg konnte gefeiert werden. (Spielbericht SV Fortuna Pößneck AH)


Thimmendorfer Volleytiere – VC Schwarza 1983   0:3 (21:25, 10:25, 14:25)

Das gegen den ungeschlagenen Ligaprimus VC Schwarza seitens der Thimmendorfer nicht unbedingt ein Wunder erwartet wurde, war vor dem Spiel klar, jedoch wollte man mit einer ordentlichen Leistung aufwarten. Das dies durch deutliche Leistungsschwankungen innerhalb der Begegnung jedoch nur teilweise erreicht wurde, zeigte erneut das Problem der Volleytiere in dieser Saison.

Die Gäste lagen zu Beginn des ersten Satzes durch druckvolle Aufschläge schnell mit 5:1 in Führung, doch dann fing sich die Annahme der Thimmendorfer. Mit 9:8 gingen die Gastgeber erstmals in Führung und von nun an entwickelte sich ein offener Schlagabtausch am Netz. Punkt für Punkt näherte man sich dem Satzfinale, doch ausgerechnet hier fiel die Leistung der Volleytiere wieder ab. Nach Auszeiten von 19:21 und 20:24 gewann Schwarza den Satz mit 25:21.

Diese Schwächephase hatte auch anfangs des zweiten Satzes Bestand. Erneut versagte die Annahme der Heimmannschaft und erst nach einer Auszeit bei 1:8 versuchten die Thimmendorfer wieder, etwas am Spiel teilzunehmen. Jedoch ließ Schwarza nicht nach und zeigte sich im Angriff konsequent erfolgreich. Mit 25:10 wurde auch der zweite Satz vom Spitzenreiter kassiert.

Überraschung zunächst im dritten Satz, denn jetzt gaben wieder die Volleytiere den Ton an. Mit guter Annahme und aufmerksamen Spiel am Netz konnte der VC zu Fehlern gezwungen werden, so dass seitens der Gäste bei 5:9 eine Auszeit genommen werden musste. Unerklärlicherweise brachte diese die Gastgeber völlig aus dem Konzept. Die Annahme war zwar weiterhin relativ stabil, aber am Netz war man nur noch zweiter Sieger. Die Angriffe landeten im Block oder außerhalb des Feldes und das eigene Blockspiel offenbarte zu viele Lücken. Auszeiten bei 9:10 und 9:13 verhalfen den Thimmendorfern nicht wieder zu ihrem Rhythmus. Die Gäste spielten zusätzlich ihre ganze Routine aus, weshalb auch dieser Satz dann doch noch deutlich mit 25:14 an Schwarza ging.


Thimmendorfer Volleytiere - SV Siemens Rudolstadt   1:3 (26:24, 24:26, 17:25, 18:25)

Der SV Siemens Rudolstadt war erstmalig zu Gast in der Ruppersdorfer Halle und konnte nach einem umkämpften Spiel einen 3:1-Auswärtssieg feiern.

Beide Mannschaften starteten konzentriert in den ersten Satz und es entwickelte sich eine abwechslungsreiche Partie. Mit längerer Dauer punkteten die Gäste vor allem mit wuchtigem Angriffsspiel und so konnte der Thimmendorfer Block vermehrt überwunden werden. Trotz einer Auszeit bei 13:17 vergrößerte sich der Rückstand der Gastgeber. Bei 24:18 hatte Siemens Satzball, welcher jedoch etwas leichtfertig vergeben wurde. Im Folgenden gelang den Volleytieren eine kaum für möglich gehaltene Punkteserie, da am Netz in diesem Moment kein Durchkommen für die Gäste aus Rudolstadt war. Überraschend konnte der Satz noch gedreht werden und ging mit 26:24 an die Heimmannschaft.

Eine Kopie des Spielverlaufes deutete sich im zweiten Satz an. Nach ausgeglichenem Beginn ging Siemens in Führung und konnte diese wiederum deutlich bis 23:17 ausbauen. Doch erneut verhinderten die Volleytiere die entscheidenden Punkte und erspielten sich den 24:24-Augleich. Diesmal gelang den Gästen jedoch mit 26:24 der Satzerfolg und somit der 1:1-Zwischenstand.

In den dritten Satz starteten die Thimmendorfer erfolgreicher, jedoch konnte eine 8:3-Führung nicht lange behauptet werden. Immer häufiger schlichen sich jetzt in allen Mannschaftsteilen Fehler im Spiel der Gastgeber ein, welche der Gegner zu nutzen wusste. Unglückliche Aktionen am Netz und in der Feldabwehr sowie die an diesem Tag anhaltende Aufschlagschwäche taten ihr Übriges. Bei 11:11 hatte Rudolstadt den Ausgleich bereits wieder geschafft und über ein 17:15 steuerte der Gast einem 25:17-Satzgewinn entgegen.

Siemens spielte im vierten Satz weiterhin konzentriert und mit Übersicht, so dass entweder die Lücke im Block oder im Feld der Thimmendorfer gefunden wurde, um erfolgreich zu punkten. Zwar kämpfte sich der Heimsechser im ersten Satzdrittel wieder heran, aber zu mehr reichte es nicht. Durch variantenreiche Angriffe der Gäste gelang diesen ein mit 25:18 am Ende erneut deutlicher Satzgewinn.


SV 1883 Schwarza FES - Thimmendorfer Volleytiere   3:1(25:17, 25:13, 27:29, 25:19)

Mit einem sicheren Erfolg im vorletzten Punktspiel kehren die Rudolstädter in die Erfolgsspur zurück. Dabei war der 3:1-Sieg deutlicher, als er vielleicht auf den ersten Blick aussieht. Im ersten Durchgang mussten die Gastgeber doch länger kämpfen, um den Auftakt erfolgreich zu gestalten. Sehr einseitig verlief dann der zweite Satz, bei dem die Gäste kaum eine Möglichkeit hatten, diesen auch zu gewinnen. Im Gefühl des sicheren Sieges ließ der FES-Sechser dann offenbar etwas die Zügel schleifen - und bekam prompt die Antwort dafür. Der ärgerliche Satzverlust aus Gastgeber-Sicht war das Ergebnis, der durch viele eigene Fehler begünstigt wurde. Im vierten Durchgang spielte der personell etwas gehandicapte Gastgeber dann wieder konzentrierter und bog folgerichtig wieder auf die Siegerstraße ein.

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                    (Spielbericht SV 1883 Schwarza FES)


SV Stahl Unterwellenborn J. - Thimmendorfer Volleytiere   2:3 (25:21, 23:25, 15:25, 25:15, 15:17)

Der SV Stahl und auch die die Gäste kamen nicht gut ins Spiel. Beide machten es sich durch verschlagene Aufschläge und mangelhafte Feldabwehr nicht leichter. Die Gäste konnten sich trotzdem in der ersten Hälfte des Spiels leicht absetzen 7:2 /14:6. Doch der SV Stahl wollte sich noch nicht geschlagen geben, und kämpfte sich wieder ran. Durch eine Serie starker Aufschläge kam der SV Stahl wieder ins Spiel zurück. Dadurch zogen die jungen Spieler aus Unterwellenborn noch vorbei und gewannen den ersten Satz mit 21:25 Punkten. Nach einer kurzen Ansage und mehreren wechseln beim SV Stahl begann der 2. Satz. Durch den 1. gewonnen Satz war die Jugend vom SV Stahl motiviert und dominierte anfangs die Thimmendorfer Volleytiere. Sie trauten sich jetzt mehr und kamen besser ins Spiel. Nach anfangs guten Aktionen baute die Jugend jedoch stark ab und die Gäste aus Thimmendorf gingen in Führung. Die Jugend vom SV Stahl war nach einer 18:23 Führung komplett von der Rolle und gab den Satz letztendlich noch 25:23 ab. Im 3. Satz nutzten die Thimmendorfer den Schwung aus dem 2. Satz. Die Jugend kam gar nicht ins Spiel und es gelang so gut wie nichts. Thimmendorf dominierte die Jugend klar. Es war keine Ordnung und keine Abstimmung mehr beim SV Stahl zu sehen. Thimmendorf spielte den Satz souverän zu Ende und gewann deutlich mit 25:15. Im 4. Satz begann die Jugend in ihrer Grundaufstellung. Sie spielten sicher und druckvoll. Mit platzierten und souveränen Angriffen ließen die Jugendlichen den Thimmendorfern keine Chance. Der SV Stahl gewann den Satz verdient mit 15:25. Jetzt ging es in den Entscheidungssatz, der direkt sehr spannend begann. Man merkte, dass beide Teams den Sieg wollten. Beide Mannschaften schenkten sich keinen einzigen Punkt und der SV Stahl hatte den ersten Matchball, den die Volleytiere aus Thimmendorf jedoch verteidigen konnten. Nach einem Patzer in der Feldabwehr vom SV Stahl ging Thimmendorf in Führung. Stahl kämpfte zwar, jedoch der darauffolgende Angriff von Thimmendorf entschied die Partie. Den Tiebreak gewannen die Volleytiere aus Thimmendorf mit 17:15 und damit auch ihr erstes Spiel. (Spielbericht SV Stahl Unterwellenborn)


Schlusstabelle

Platz

Mannschaft

Sp

S

N

Sätze

Diff

Punkte

1

 

VC Schwarza

14

14

0

42

:

6

+36

42

2

 

SV Schwarza

14

8

6

31

:

23

+8

25

3

 

Vital Rudolstadt

14

9

5

34

:

27

+7

24

4

 

SV Unterwellenborn Jugend

14

6

8

26

:

30

-4

22

5

 

SV Pößneck Alte Herren

14

7

7

23

:

27

-4

19

6

 

SSV Kleingeschwenda

14

5

9

23

:

29

-6

17

7

 

Siemens Rudolstadt

14

6

8

24

:

30

-6

16

8

 

Thimmendorfer Volleytiere

14

1

13

10

:

41

-31

3


Spielberichte Stadtliga Rudolstadt Saison 2015/16

 

SV Vital Rudolstadt - Thimmendorfer Volleytiere   3:1 (20:25, 25:16, 25:15, 25:21)

Beide Teams starteten beim ersten Aufeinandertreffen der Vereine ohne Abtasten und motiviert in die neue Saison. Während die Gäste zu Beginn souverän und sicher agierten, machte sich bei Vital die fehlende Spielpraxis bemerkbar. Unsicherheiten in der Aufstellung führten zu Konzentrationsproblemen in der Annahme und beim Aufschlag, so dass trotz ausgeglichenem Punktestand bis zur Satzmitte für den Heimsechser im ersten Satz nichts zu holen war.

Durch druckvolle und sichere Angaben der Vitalen gepaart mit leichten Fehlern bei der Annahme des Gegners gewannen die Hausherren im zweiten Satz an Sicherheit, was zu einer sichtbaren Verbesserung in allen Bereichen führte und sich am Ende in einem deutlichen Satzgewinn mit neun Punkten Vorsprung niederschlug.

Den Beginn des dritten Satzes verschliefen die Erstarkten bis zum 2:8 komplett. Eine beeindruckende Aufschlagserie des Teamkapitäns, welche die Thimmendorfer zu vielen Fehlern zwang, brachte Vital aber wieder ins Spiel. Nach dem Stand von 14:8 zeigten die Hausherren smarten und durchschlagskräftigen Volleyball, dem Block und Feldabwehr des Gegners nur selten etwas entgegen zu setzen hatten, so dass Vital nach Sätzen auf 2:1 erhöhen konnte.

Im vierten Satz zeigten die Volleytiere, dass sie die ersten zu vergebenden Punkte der Saison nicht kampflos hergeben würden und es gestaltete sich bis zum 19:18 ein ausgeglichenes Spiel, welches die Hausherren mit Kampfgeist am Ende dann für sich entschieden. Im ersten Spiel der neuen Saison sicherten sich die Mannen von Vital in einer durchweg fairen Begegnung mit einer immer besser werdenden und schließlich souveränen Leistung den ersten Heimsieg und verabschiedeten damit ihren langhaarigen Zuspieler nach 5 freudbetonten gemeinsamen Volleyballjahren angemessen und mit besten Wünschen für die Zukunft.   (Spielbericht SV Vital Rudolstadt)


Thimmendorfer Volleytiere – VC Schwarza 1983   0:3 (12:25, 18:25, 15:25)

Gleich im ersten Heimspiel der Thimmendorfer in der Stadtliga Rudolstadt setzte es gegen den VC Schwarza 1983 eine 0:3-Niederlage, die auch in der Deutlichkeit der Satzergebnisse jederzeit verdient war.

Die Volleytiere begannen nach Umstellung der Startformation nervös und unkonzentriert in die Begegnung, somit hatte Schwarza mit dem aus der vergangenen Saison bekannten effektivem Aufschlag- und Angriffsspiel wenig Mühe, schnell und klar in Führung zu gehen. Auch durch eine frühe Auszeit beim Stand von 2:7 änderte sich im ersten Satz nichts. Mit 12:25 aus Sicht der Gastgeber wurden die Seiten gewechselt.

Der Start in den zweiten Satz verlief ausgeglichener, da die in geänderter Aufstellung auftretenden Thimmendorfer nun etwas mehr am Spielgeschehen teilnahmen. Doch während die Gäste im weiteren Verlauf konsequent am Netz und nahezu fehlerlos in Feldabwehr und Annahme agierten, schlichen sich bei den Volleytieren vermehrt Fehler im Spielaufbau ein. Somit konnte Schwarza mit 25:18 auch den zweiten Satz für sich entscheiden.

Im dritten Satz wartete man vergeblich auf das große Aufbäumen des Heim-Sechsers. Schnell lag Schwarza wieder in Führung und konnte diese nach einer zwischenzeitlichen, kurzen Aufholjagd der Thimmendorfer bis zum 25:15 noch ausbauen. Somit konnte der VC 1983 einen recht lockeren Erfolg feiern, bei dem die Volleytiere nie wirklich in die Begegnung fanden. Zu selten konnte durch Fehler in der Annahme ein Spielzug effektiv abgeschlossen werden, aber auch im Blockspiel hatte man zu häufig das Nachsehen gegen die wirkungsvollen Angriffe der Gäste.


SSV 91 Kleingeschwenda - Thimmendorfer Volleytiere   3:0 (25:19, 25:16, 25:22)

Im ersten Heimspiel der Saison benötigten die Gastgeber einige Zeit, um ins Spiel zu finden. Die baumhohen Gäste dagegen waren von Anfang an hellwach und überzeugten vor allem im Zusammenspiel von Block und Verteidigung. Mitte des ersten Satzes kamen die Hausherren dann aber besser ins Spiel. Aus einer soliden Annahme heraus wurde nun das Angriffsspiel flexibler, was schließlich zum verdienten Satzgewinn führte.

Zu Beginn des 2. Durchganges merkte man den Thimmendorfern deutlich an, dass sie sich keineswegs kampflos geschlagen geben wollten. In dieser Phase gab es sehr viele lange und umkämpfte Ballwechsel, meist jedoch mit dem besseren Ende für Kleingeschwenda. Man konnte sich nun deutlich absetzen, auch weil die Volleytiere an diesem Abend einfach nicht genügend Durchschlagskraft im Angriff entwickelten. Als beim Stand vom 18:9 im dritten Satz schon eigentlich alle Zeichen auf Sieg für die Gastgeber standen, fehlte es ihnen plötzlich an der nötigen Konzentration, so dass sich die Gäste doch noch einmal mit großem Einsatz herankämpften. Gerade rechtzeitig drehte der SSV noch einmal auf und siegte letztendlich souverän in einem sehr fairen Spiel. Damit ist der Titelverteidiger von der Saalfelder Höhe ebenso noch verlustpunktfrei wie der stark gestartete SV Vital Rudolstadt, beide Mannschaften haben aber noch ein Nachholspiel.   (Spielbericht SSV 91 Kleingeschwenda)


Thimmendorfer Volleytiere – SV Fortuna Pößneck AH   0:3 (20:25, 16:25, 20:25)

Mit den „Alten Herren“ des SV Fortuna Pößneck hatten die Thimmendorfer einen lange bekannten Gegner zu Gast, gegen den trotz vieler Tiebreak-Spiele in der ehemaligen Kreisunion noch kein Sieg gelang. Dies hatte auch in der aktuellen Stadtliga nach Spielende weiterhin Bestand, den die Fortunen konnten durch einen 3:0-Erfolg die Punkte mitnehmen.

Das Spiel begann zunächst ausgeglichen, im ersten Satzdrittel konnte sich keine Mannschaft absetzen. Aufgrund der größeren Konstanz erspielte sich der Gast dann jedoch eine 14:11-Führung und zwang die Volleytiere damit in die erste Auszeit. Diese änderte am Spielverlauf allerdings nichts, Thimmendorf konnte den Rückstand nicht verkürzen und Pößneck spielte den Satz bis zum 25:20 sicher zu Ende.

Auch der zweite Satz war bis zum 5:5 ausgeglichen, bis wiederum die Fortuna sich über die Zwischenstände 11:7 und 20:12 eine deutliche Führung erspielte und bis zum 25:16 Satzgewinn auch verteidigte. Zu wenig direkt erzielte Punkte bzw. zu wenig spielerischer Druck der Volleytiere brachte den Gegner hier selten in Bedrängnis.

Im dritten Satz begannen die Gastgeber engagierter, konnten vermehrte Fehler bei den Gästen nutzen und sich eine Führung erspielen. Pößneck nahm bei 5:9 eine Auszeit, beruhigte damit das Spiel und kam besser in die Begegnung zurück. Dadurch erhöhte sich auf Seiten der Volleytiere die Fehlerquote. Bereits bei der ersten Auszeit der Thimmendorfer beim Stand von 12:14 hatte die Führung wieder gewechselt. Die Fortunen ließen sich jetzt das Spiel nicht mehr aus der Hand nehmen und machten mit 25:20 den Sieg perfekt.

Gegen die routiniert und konzentriert auftretenden Gäste fanden die Volleytiere an diesem Tag kein spielerisches Mittel zum eigenen Satzerfolg. Egal in welchem Mannschaftsteil, Pößneck hatte fast immer die passende Antwort parat, machte in der Summe weniger Fehler und gewann damit verdient.


SV Siemens Rudolstadt - Thimmendorfer Volleytiere   3:0 (25:19, 25:22, 26:24)

Auch im fünften Anlauf gelang den Thimmendorfern kein Sieg in der Stadtliga. Gegen den bisher ebenfalls sieglosen Gastgeber vom SV Siemens Rudolstadt unterlag man mit 0:3.

Die ersten beiden Sätze verliefen nach ähnlichem Muster. Der Beginn war jeweils ausgeglichen, jedoch konnte im weiteren Verlauf der Siemens-Sechser eine mehr oder weniger deutliche Führung bis zum jeweiligen Satzgewinn erspielen und verteidigen. Im dritten Satz starteten die Volleytiere besser und lagen bis kurz vor Ende vorn. Die entscheidenden Punkte zum Satz- und damit Spielerfolg erzielte in einem spannenden Finish aber wiederum der Gegner, so dass man ohne jeglichen Teilerfolg die Heimreise antreten musste.

Wie bereits im letzten Spiel fehlte bei den Thimmendorfern in jedem Spielabschnitt der letzte Punch. Zu ungenaue Annahmen und Zuspiele sowie Fehler bzw. kein Druck im Angriff ergaben in der Summe null Satzgewinne. Auch landeten eigene Aufschläge zu oft im Aus, endeten im Netz oder waren durch fehlenden Zug eine allzu leichte Beute der Rudolstädter Annahme, so dass auch hier der Gastgeber nur selten zu Fehlern gezwungen wurde.


Thimmendorfer Volleytiere - SV Vital Rudolstadt   0:3 (15:25, 25:27, 19:25)

Auch im neuen Jahr bleiben die Volleytiere in der Stadtliga sieglos. Gegen den Tabellendritten SV Vital Rudolstadt wurde der Auftakt der Rückrunde mit 0:3 verloren.

Nach kurzer Führung der Thimmendorfer zu Beginn bekamen die Vitalen den ersten Satz schnell in den Griff. Vor allem durch zwei Aufschlagserien wurde die Annahmeschwäche der Gastgeber offengelegt. Somit konnte sich Rudolstadt über 11:6 und 21:14 den Satz mit 25:15 sichern. Satz 2 begann ähnlich: kurze Führung der Volleytiere, dann zog der Gast vorbei und schien sich beim 9:6 abzusetzen. Diesmal hielten die Thimmendorfer jedoch dagegen. Der erste Ball kam besser, somit konnten im Angriff mehr direkte Punkte erzielt werden. Auch der Block entschärfte jetzt wirkungsvoller die Angriffe der Gäste und der Gegner wurde vermehrt zu eigenen Fehlern gezwungen. Mit 16:11 hatten sich die Volleytiere eine etwas deutlichere Führung erspielt und beim 24:21 den ersten Satzball. Dieser konnte allerdings genauso wenig wie die folgenden genutzt werden. Teilweise leichtfertig wurde die sich bietende Chance auf den Satzgewinn vergeben, so dass Vital mit 27:25 den Satz noch gewinnen konnte. Ähnliches Bild dann zunächst im dritten Satz. Rudolstadt mit 10:6 in Führung, dann kämpfte sich der Gastgeber wieder heran. In einem offenen Schlagabtausch steuerte man auf das Satzende zu. Doch nach Zwischenstand von 18:19 für die Gäste streikte erneut die Annahme im Thimmendorfer Spiel. Somit ging der Satz noch überraschend deutlich mit 25:19 an die Vitalen, die damit auch das Spiel mit 3:0 für sich entscheiden konnten.

Die weiter nicht vorhandene Konstanz sowie die fehlerhafte Annahme ziehen sich in dieser Saison weiter wie ein roter Faden durch das Spiel der Volleytiere, womit selbst Teilerfolge in Form von Satzgewinnen nur schwer zu erreichen sind.


VC Schwarza 1983 – Thimmendorfer Volleytiere   3:0 (25:11, 25:20, 25:17)

Gleich im ersten Satz merkte man den Einheimischen an, dass sie sich etwas vorgenommen hatten. Erstmals in dieser Saison spielten die Schwarzaer mit dem Läufersystem, da zwei Zuspieler ausfielen. Und anfangs lief es beim VC auch wie am Schnürchen. Durch gute Annahmen leitete Steffen Moldenhauer in seiner Stellerfunktion immer wieder variable Angriffe ein, die meist druckvoll und erfolgreich durch die Hauptangreifer abgeschlossen wurden. Thimmendorf dagegen bekam ihr Aufbauspiel im ersten Satz nie so richtig in den Griff und entwickelte durch schwache Annahmen keinen Angriffsdruck. Dementsprechend entstand dann auch ein klares Ergebnis.

Doch diese hohe Führung führte dazu, dass die Herren des VC dachten, den zweiten Satz nur mit halber Kraft zu gewinnen. Durch mehrere Unkonzentriertheiten des Heimsechsers geriet man schnell in einen 0:6 Rückstand. Um den Kopf frei zu bekommen und den Schalter wieder umzulegen, nahmen die Schwarzaer nun frühzeitig eine Auszeit. Und dies wirkte sich positiv auf ihr Spiel aus. Konzentriert holte die Heimmannschaft Punkt für Punkt auf und ging bis zum 8:6 wieder in Führung. Nun fühlten sich die Gäste gemüsigt, eine Auszeit anzubringen. Anschließend zeigten die Thimmendorfer mehr Gegenwehr und zwangen die Schwarzaer zu Fehlern, so dass dieser Satz lange Zeit relativ ausgeglichen verlief. Erst am Schluss brachten die VC-Spieler einen kleinen Vorsprung nach Hause.

Das ganze setzte sich dann auch im dritten Satz fort. Teilweise sehr lange und sehenswerte Spielzüge waren auf beiden Seiten zu beobachten. Nur Stück für Stück erarbeitete sich der VC Schwarza eine kleine Führung, welche durch mehr Angriffsdruck bis zum Sieg ausgebaut werden konnte. Am Ende dennoch ein klarer Sieg für Schwarza in einem sehr fairen Spiel. (Spielbericht VC Schwarza 1983)


Thimmendorfer Volleytiere - SSV 91 Kleingeschwenda   0:3 (11:25, 23:25, 21:25)

In der Begegnung gegen den Spitzenreiter aus Kleingeschwenda verschliefen die Thimmendorfer die erste Hälfte des Spieles komplett. Im Gegensatz dazu war der Gast hellwach und gab sofort den Ton auf dem Spielfeld an. Durch aufmerksames Blockspiel und druckvolle Angriffe konnte der SSV punkten. Eine Auszeit beim 5:14-Zwischenstand aus Sicht der Volleytiere änderte nichts. Der Gegner agierte weiterhin nahezu fehlerlos und entschied den ersten Satz schnell mit 25:11 für sich.

Im zweiten Satz zunächst das gleiche Bild. Kleingeschwenda brachte mit variablen Aufschlägen die Gastgeber zum Verzweifeln und nutzte weiterhin jede sich bietende Möglichkeit am Netz zum Abschluss. Die 13:3-Führung des SSV schien vorentscheidend, doch plötzlich punkteten vermehrt die Volleytiere, was zu Fehlern auf der Gegenseite führte. Bessere Annahme sowie konsequentes Spiel am Netz brachten die Thimmendorfer wieder auf Tuchfühlung und zwangen die Gäste beim 17:16 in eine Auszeit. Bis zum 23:23 gelang keiner Mannschaft ein entscheidender Vorteil, jedoch konnte Kleingeschwenda gleich den ersten Satzball zur 2:0-Satzführung nutzen.

Auch der dritte Satz verlief anfangs ausgeglichen und war durch teilweise lange, hart umkämpfte Ballwechsel gekennzeichnet. Beide Teams schenkten sich in einem immer fair bleibendem Spiel nichts. Ab Satzmitte konnte sich der Tabellenführer etwas absetzen und diesen Vorsprung bis zum Matchball verteidigen. Mit 25:21 gewann der SSV auch den dritten Satz und konnte durch diesen 3:0-Erfolg die Führung in der Stadtliga verteidigen. Die Thimmendorfer brachten sich durch ihre fehlende Konstanz im Spiel einmal mehr um einen Teilerfolg.


Thimmendorfer Volleytiere - SV Siemens Rudolstadt   1:3 (25:18, 19:25, 19:25, 19:25)

Weiterhin erfolglos bleiben die Thimmendorfer in dieser Spielzeit in der Stadtliga. In einem umkämpften, aber jederzeit fairem Spiel nahmen die Gäste aus Rudolstadt die Punkte mit nach Hause. Dabei starteten die Volleytiere nach kurzem Abtasten besser ins Spiel. Die Fehler auf der Gegenseite nutzend, konnte aus einem 5:5-Zwischenstand eine stetige Führung erspielt werden. Vor allem am Netz wurden durch erfolgreiches Angriffs- und Blockspiel viele direkte Punkte erzielt. Die Gäste waren in dieser Phase des Spiels meist nur zweiter Sieger in der Luft und somit entschied Thimmendorf den ersten Satz mit 25:18 für sich.

In Satz zwei änderte sich jedoch der Spielverlauf. Siemens konnte sich durch druckvolle Angriffsaktionen eine Führung erspielen und die Gastgeber bei 7:11 zu einer Auszeit zwingen. Diese brachte zunächst auch den gewünschten Erfolg, denn die Volleytiere verkürzten den Rückstand auf zwei Punkte. Im weiteren Satzverlauf setzten sich die Gäste aber wieder Punkt für Punkt ab und konnten mit 25:19 den Satzausgleich herstellen.

Die beiden Folgesätze verliefen nach jeweils gleichem Schema. Die Thimmendorfer bekamen den Hauptangreifer der Rudolstädter nicht mehr in den Griff bzw. Block und die Feldabwehr war somit den harten Angriffen zu oft erfolglos ausgeliefert. Da jetzt zusätzlich die Annahme öfters wackelte, war ein geordneter Spielaufbau seltener möglich. Siemens wusste das zu nutzen und blieb am Netz und in den Aufschlägen weiter gefährlich. Auch die Auszeiten der Gastgeber brachten die Rudolstädter nicht aus dem Rhythmus. Mit 25:19 gingen die Sätze jeweils an die Gäste, die dadurch verdient einen 3:1-Auswärtssieg feiern konnten.


Schlusstabelle

Platz

Mannschaft

Sp

S

N

Sätze

Diff

Punkte

1

 

VC Schwarza

14

11

3

38

:

10

+28

35

2

 

SSV Kleingeschwenda

14

12

2

36

:

12

+24

34

3

 

Vital Rudolstadt

14

10

4

30

:

20

+10

29

4

 

SV Schwarza

14

6

8

22

:

28

-6

19

5

 

Siemens Rudolstadt

14

5

9

18

:

29

-11

15

6

 

SV Pößneck Jugend

14

5

9

20

:

33

-13

14

7

 

SV Pößneck Alte Herren

14

4

10

19

:

30

-11

13

8

 

Thimmendorfer Volleytiere

14

3

11

12

:

33

-21

9


Spielberichte Herren Spielunion Saale-Orla Saison 2014/15

 

SV Fortuna Pößneck AH - Thimmendorfer Volleytiere   3:0

Die in dieser Saison auf vier Mannschaften geschrumpfte Kreisunion Saale-Orla begann ihre neue Spielzeit Ende Oktober. Dabei mussten die Thimmendorfer Volleytiere gleich beim Vorjahresmeister, dem SV Fortuna Pößneck AH antreten. Mit nur sechs Spielern und mehreren daraus resultierenden Umstellungen machte man sich auf Tabellenpunkte nicht viel Hoffnung, wollte aber trotzdem den Gegner etwas ärgern. Dies gelang jedoch mit Beginn des ersten Satzes überhaupt nicht. Während der Gastgeber durch sichere Aufschläge und effektive Angriffe Punkt um Punkt erzielte, suchten die Volleytiere die richtige Zuordnung auf dem Feld. Unglückliche Bälle am Netz vervollständigten das stockende Spiel der Thimmendorfer. Mit 25:13 konnte Pößneck den ersten Satz sicher einfahren. Der zweite Satz sah die Gäste zunächst vorn, doch bereits beim 6:5 hatten die Fortunen die erste Führung im Satz erneut erspielt und zogen weiter davon. Sofort war die Unsicherheit im Spiel der Volleytiere wieder da, zwei Auszeiten verpufften und Pößneck hatte mit 25:11 auch den zweiten Satz klar gewonnen. In dieser Deutlichkeit schien es weiter zu gehen, denn Anfang des dritten Satzes zog der Gastgeber abermals nach Punkten davon. Eine Auszeit bei 4:12 verhalf den Thimmendorfern jedoch ins Spiel zurück, die Fortuna wirkte im Spielaufbau plötzlich unkonzentriert. Beim Stand von 22:20 für Pößneck war noch keine Vorentscheidung gefallen, da die Volleytiere die nächsten Punkte bis zum ersten Satzball bei 24:23 machten. Der Punkt zum Satzgewinn gelang den Gästen aber nicht, so dass Pößneck den Satz mit 27:25 und damit das Spiel für sich entscheiden konnte.


SV Fortuna Pößneck Jugend - Thimmendorfer Volleytiere   1:3

Das zweite Auswärtsspiel in Pößneck innerhalb kurzer Zeit verlief für die Thimmendorfer erfolgreicher als der Punktspielauftakt. Bei der Jugendmannschaft des SV Fortuna Pößneck konnte ein 3:1-Erfolg erzielt werden, der jedoch spielerisch noch deutlich Luft nach oben lässt. Vor allem an der Konstanz im Spiel der Volleytiere muss gearbeitet werden, da in jedem Satz teils deutliche Führungen fast verspielt wurden oder sogar in einem Satzverlust endeten.

Im ersten Satz erspielten sich die Thimmendorfer gleich die Führung, konnten diese bis Satzmitte ausbauen, überließen dann den Gastgebern mehr und mehr das Spielen und retteten sich mit 25:22 ins Ziel. Nach einem kurzen Rückstand im nächsten Satz übernahmen die Volleytiere wieder das Geschehen am Netz und beim Zwischenstand von 20:12 schien der Satz entschieden. Doch wiederum kämpfte sich Pößneck heran und erst nach einer Auszeit bei 22:19 wurde der Satz mit 25:20 gewonnen. Satz drei begann abermals mit einer Führung der Gäste, doch diesmal begann die Fortuna früher mit der Aufholjagd. Nach 9:4-Führung lagen die Thimmendorfer plötzlich mit 12:14 hinten. Dieser Rückstand hielt auch bis zum eigentlich unnötigen 23:25-Satzverlust. Im vierten Satz das gleiche Bild, die Volleytiere in Führung und über Zwischenstände von 13:6 und 23:15 sah man entspannt dem Spielgewinn entgegen. Allerdings ließ man den Fortunen zunächst noch fünf Punkte in Folge und brachte wieder etwas Spannung ins Spiel. Mit 25:20 konnte der Satz schließlich gewonnen und die drei Punkte mitgenommen werden. Die junge Pößnecker Mannschaft gab sich nie auf und hätte mit etwas mehr Ruhe und Cleverness den Volleytieren das Siegen schwerer machen können.


Thimmendorfer Volleytiere – SV 1883 Schwarza   0:3

Wieder einmal nichts zu gewinnen gab es für die Thimmendorfer Volleytiere in einem Spiel gegen den SV 1883 Schwarza. Diesmal verlor man zu Hause nach Sätzen glatt mit 0:3, obwohl wie schon im Spiel gegen die Pößnecker „Alten Herren“ zumindest ein Satzgewinn durchaus möglich war.

In einer ausgeglichenen Anfangsphase des ersten Satzes zeigten beide Mannschaften ein gutes Spiel, von einer Abtastphase war nichts zu spüren. Im weiteren Verlauf konnte sich Schwarza aber etwas absetzen. Nach einer verletzungsbedingten Auszeit der Gastgeber beim Stand von 10:14 lief auf Thimmendorfer Seite nicht mehr viel zusammen und der Gast gewann den ersten Satz deutlich mit 25:12. Auch im zweiten Satz erspielte sich Schwarza zunächst einen Punktevorsprung, jedoch gelang den Volleytieren durch eine Aufschlagserie zunächst der Ausgleich zum 10:10 und dann die Führung. Die Thimmendorfer konnten allerdings keine Vorentscheidung erzwingen und Schwarza glich beim Stand von 20:20 wieder aus. Jetzt war der Vorteil auf Seiten der Gäste, die den Satz dann auch mit 25:20 gewannen. Nach diesem Satzverlust waren die Thimmendorfer zunächst völlig von der Rolle. Nichts lief auf Seiten der Gastgeber zusammen und Schwarza konnte sich über eine 9:0-Führung freuen. Die Volleytiere nahmen in der Folgezeit zwar wieder am Spiel teil, aber der SV 1883 spielte den Satz routiniert bis zum 25:16 zu Ende. Schlussendlich ein verdienter Erfolg der Gäste, bei dem sich die Thimmendorfer durch fehlende Kontinuität im Spiel einmal mehr selbst im Weg standen.


Thimmendorfer Volleytiere - SV Fortuna Pößneck AH   2:3

Nur einen Teilerfolg konnten die in Minimalbesetzung angetretenen Thimmendorfer im ersten Spiel der Rückrunde im Heimspiel gegen den SV Fortuna Pößneck AH verbuchen. Nach der glatten Niederlage in Pößneck wurde nach über 100 Minuten Spielzeit die Begegnung zwar mit 2:3 verloren, damit jedoch zumindest ein Pluspunkt für die Tabelle verbucht.

Zu Beginn des ersten Satzes konnte sich zunächst die Fortuna mit konzentriertem Spiel eine Führung erarbeiten. Die Volleytiere fanden zu Satzmitte aber besser in die Begegnung, glichen aus und gingen in Führung. Die Gäste konterten allerdings sofort und trotz zweier Auszeiten ging der Satz mit 25:20 an Pößneck. Der zweite Satz hatte einen entgegengesetzten Verlauf. Die Gastgeber erspielten sich eine Führung und Pößneck war ab Satzmitte kurz vor dem Ausgleich. Aber konsequent spielten die Thimmendorfer den Satz zu Ende und stellten mit 25:21 den Ausgleich her. Damit war man auf Seiten der Volleytiere wohl erst einmal zufrieden, denn die Fortuna hatte im dritten Satz nach einer Aufschlagserie verbunden mit einer Vielzahl gegnerischer Fehler einen deutlichen 12:5-Vorsprung auf der Anzeigetafel stehen. Doch Aufschläge und Fehler wechselten die Seite und beim Zwischenstand von 15:17 hatten die Gastgeber den Anschluss hergestellt. Den Schwung aus den letzten Ballwechseln nutzend, gewannen die Thimmendorfer den Satz mit 27:25. Im vierten Satz konnte daraus aber kein Vorteil mehr gezogen werden, denn Pößneck war nun bei einer hohen Fehlerquote des Gegners eindeutig tonangebend. Nach einem deutlichen 25:15 für die Gäste musste der Tiebreak die Entscheidung bringen. Hier gaben die Volleytiere trotz schneller 3:0-Führung den Vorteil wieder aus der Hand, brauchten beim 5:10 bereits die zweite Auszeit und hatten nach 8:14 den ersten Matchball gegen sich. Durch sicheres Aufschlag- sowie gutes Block- und Abwehrspiel keimte noch einmal etwas Hoffnung auf, die aber mit dem entscheidenden Punkt der Gäste zum 15:13 wieder zunichte gemacht wurde.


Thimmendorfer Volleytiere - SV Fortuna Pößneck Jugend   0:3

Auch das letzte Heimspiel der Saison endete für die Volleytiere ohne Erfolg. Gegen die bisher sieglose Jugend von Fortuna Pößneck setzte es eine 0:3-Niederlage. Der Beginn des Spiels war jedoch zunächst ausgeglichen, beide Mannschaften punkteten jeweils beim Aufschlag des Gegners. Aufgrund sicherer Aufschläge, aber vor allem erfolgreiches Blockspiel sowie sehr gute Feldabwehr konnte sich der Gast in der Folgezeit bis zur ersten Auszeit der Volleytiere auf 19:12 absetzen. Damit war bereits eine Vorentscheidung im Auftaktsatz gefallen. Die Gastgeber konnten zwar noch einmal verkürzen, aber der Satz ging mit 25:20 an die Fortuna. Im zweiten Satz das gleiche Bild. Thimmendorf spielte nicht schlecht, aber Pößneck hatte zu oft eine spielerische Antwort parat. Egal ob am Block, in der Abwehr oder im Angriff, die Gäste waren an diesem Tag meist einen Tick besser. Auch war das Glück nicht auf Seiten der Volleytiere, nahezu jeder umkämpfte Ball oder Netzroller fiel auf Seiten der Thimmendorfer zu Boden. Mit ständiger Führung im Rücken gewann Pößneck mit 25:18 auch den zweiten Satz. Zumindest im dritten Satz schien sich ein Teilerfolg der Gastgeber anzubahnen, denn mit einer 18:15-Führung steuerte man auf das Satzende zu. Die Angriffe der Volleytiere konnten in dieser Phase vermehrt zu direkten Punkten umgewandelt werden. Im Gegensatz zum Hinspiel hatte Pößneck jedoch die erforderliche Nervenstärke und drehte den Satz mit 25:23 noch zum jederzeit verdienten 3:0-Erfolg.


SV 1883 Schwarza - Thimmendorfer Volleytiere   3:0

Ohne Punkte und Sätze kehrten die Thimmendorfer schon fast traditionell vom Auswärtsspiel in Schwarza zurück. Somit wurde die Saison mit einer Niederlage abgeschlossen.

Im ersten Satz übernahm der Gastgeber nach ein paar Ballwechseln die Initiative und auch die Führung. Durch Fehler in Annahme und Feldabwehr lagen die Volleytiere bald deutlich mit 11:19 zurück und eine Vorentscheidung schien gefallen. Doch plötzlich konnte Schwarza durch konsequentes Spiel der Thimmendorfer unter Druck gesetzt und bis auf einen Punkt der Anschluss hergestellt werden. Zwei erfolgreiche Aktionen des Gegners führten aber doch zum 22:25-Satzverlust.

Die Volleytiere blieben jedoch gleich zu Beginn des zweiten Satzes auf Tuchfühlung, das Spiel war jetzt ausgeglichener. Beide Mannschaften zeigten gelungene Spielzüge. Die Thimmendorfer allerdings nur bis zum Zwischenstand von 16:18, denn ab hier wurde unfreiwillig eine spielerische Auszeit genommen, so dass der Gastgeber den Satz noch deutlich mit 25:18 gewann.

Ebenso klar gestaltete sich das Spielgeschehen und damit auch die Punkteverteilung nun im dritten Satz. Die Gäste fanden nicht zu ihrem Spiel zurück, sondern fügten den Fehlern in der Annahme noch oftmals erfolglose Angriffe hinzu. Die auftretenden Abstimmungsfehler auf Seiten der Volleytiere bescherten den Schwarzaern weitere einfache Punkte. Diese spielten den Satz ruhig zu Ende und konnten mit dem 25:14-Satzgewinn drei weitere Pluspunkte verbuchen.


Schlusstabelle

Sp.

S

N

Pkt.

Sätze

Diff.

SV 1883 Schwarza

6

6

0

18

18:0

18

SV Fortuna Pößneck AH

6

4

2

11

12:8

4

Thimmendorfer Volleytiere

6

1

5

4

5:16

-11

SV Fortuna Pößneck Jugend

6

1

5

3

4:15

-11


Spielberichte Herren Spielunion Saale-Orla Saison 2013/14

 

SV Glück Auf Lehesten – Thimmendorfer Volleytiere   0:3

Einen Start nach Maß in die neue Saison erwischten die Thimmendorfer im ersten Spiel gegen Lehesten. Mit einem deutlichen 3:0-Auswärtserfolg konnten sich die Volleytiere die ersten drei Punkte der Saison sichern. Die Mannschaften starteten verhalten in den Auftaktsatz, man merkte beiden deutlich die Sommerpause an. Somit konnte sich in der ersten Satzhälfte auch kein Team entscheidend absetzen. Erst ab Satzmitte erspielten sich die Thimmendorfer mit druckvolleren Aktionen im Angriff- und Blockspiel einen Punktevorsprung. Dieser hatte bis zum 25:20-Satzgewinn Bestand. Der zweite Satz schien von Beginn an einen deutlicheren Verlauf für die Gäste zu nehmen, denn schnell war man mit 10:4 in Front. Die aus der deutlichen Führung resultierenden Unachtsamkeiten der Volleytiere konnte Lehesten jedoch für sich nutzen und den Rückstand verkürzen. Nachfolgend konzentrierten sich die Thimmendorfer wieder mehr auf das Spielgeschehen und weniger auf Diskussionen untereinander, so dass man mit einem erneuten 25:20 eine 2:0-Satzführung erkämpfte und damit nach der neuen Zählweise zumindest einen Tabellenpunkt sicher hatte. Um das Spiel nicht noch einmal kippen zu lassen, sollte nun mit dem dritten Satzgewinn die Maximalpunktzahl erreicht werden. Doch mit diesem Druck kamen die Volleytiere zunächst nicht zurecht. Ihr Spiel war jetzt zerfahren und fehlerhaft, was der Gastgeber durch überlegte Aktionen zu nutzen wusste. Mit einer Auszeit beim Stand von 6:9 wurde etwas Ruhe in die Spielzüge der Thimmendorfer gebracht, bei 16:15 wurde erstmals die Führung erspielt. Wie schon im ersten Satz erzwangen die Gäste jetzt durch konsequente Angriffe die Entscheidung und machten auch im Block dicht. Mit 25:20 konnte auch der dritte Satz gewonnen werden.


SV 1883 Schwarza – Thimmendorfer Volleytiere   3:0

Die Fahrt nach Schwarza zum Meister der letzten Spielzeiten können sich die Volleytiere zukünftig wohl sparen, da wie in den vergangenen Jahren auch mit einer Minimalbesetzung nichts Zählbares zu verbuchen war. Im Gegenteil, nach ordentlichem Beginn fiel die Leistungskurve der Thimmendorfer vor allem im dritten Satz auf ein bisher nicht gezeigtes und kaum für möglich gehaltenes „Niveau“ steil ab. Im ersten Satz starteten die Volleytiere mit einem 2:6-Rückstand, konnten jedoch zum 8:8 ausgleichen. Mit einer Aufschlagserie zu Satzmitte spielte sich der Gastgeber einen Vorsprung heraus, welcher bis zum 25:19 auch am Satzende noch Bestand hatte. Nach diesem 0:1-Rückstand war auf Seiten der Thimmendorfer im Folgesatz keine Leistungssteigerung zu erkennen. Allerdings kam Schwarza zunehmend besser ins Spiel und konnte die Schwächen der Volleytiere im Annahme- und Abwehrspiel ausnutzen. Die Führung der Gastgeber wuchs kontinuierlich und endete bei einem 25:16-Satzgewinn. Dass es nach Punkten noch deutlicher und spielerisch noch schlechter geht, zeigten die Thimmendorfer im dritten Satz. Kein Spiel, keine Bewegung, keine Konzentration, kein Willen und kein Kampf, dafür aber jede Menge um die Ohren geschlagene Bälle des Gegners. Mit 25:6 wurden die Volleytiere durch Schwarza von ihrem Schicksal erlöst.


SV Turbine Hohenwarte – Thimmendorfer Volleytiere   1:3

Nach der enttäuschenden Leistung in Schwarza wollten die Thimmendorfer im dritten Auswärtsspiel wieder ein Erfolgserlebnis feiern. Doch man war gewarnt, da man in der Vorsaison eine 0:3-Niederlage in Kaulsdorf einstecken musste. Nach kurzem Abtasten im Auftaktsatz konnten sich die Volleytiere durch gutes Spiel am Netz und in der Feldabwehr eine Führung erspielen, die auch bis zum 24:19 Bestand hatte. Für den letzten Punkt zum Satzgewinn musste jedoch erst eine Auszeit genommen werden, da die Gastgeber nach mehreren Fehlern der Thimmendorfer bis auf 23:24 verkürzen konnten. Die Führung verlieh den Volleytieren aber keine Sicherheit, Hohenwarte dagegen startete mit Schwung in den nächsten Satz und konnte die jetzt auftretenden Schwächen im Spiel der Gäste nutzen. Die Beweglichkeit in der Feldabwehr war bei den Thimmendorfern ebenso verschwunden wie die Sicherheit in der Annahme. Auch am Netz wurde nicht mehr agiert wie noch im ersten Satz. Mit 19:25 ging der Satz verdient an den Gegner. Im dritten Satz fanden die Volleytiere zu Ihrem Spiel zurück und erarbeiteten sich wieder eine Führung. Aber der Gastgeber hielt dagegen und kämpfte sich erneut heran. In einem spannenden Satzfinale behielten die Thimmendorfer knapp mit 26:24 die Oberhand. Im weiteren Spielverlauf blieben die Volleytiere am Drücker und gingen in der Anfangsphase des vierten Satzes in Führung. Die Angriffe des Gegners konnten vor allem durch gutes Block- und Stellungsspiel entschärft und somit der Vorsprung behauptet werden. In der zweiten Satzhälfte war der Widerstand der Gastgeber gebrochen und die Gäste spielten die Begegnung konzentriert zu Ende. Nach einem 25:18-Satzgewinn konnten die Thimmendorfer mit 3:1 ihrem zweiten Saisonerfolg feiern und somit die letzte Niederlage zumindest teilweise vergessen lassen.


Thimmendorfer Volleytiere – SV Fortuna Pößneck AH   0:3

Zum Abschluss der Hinrunde empfingen die Thimmendorfer die „Alten Herren“ des SV Fortuna Pößneck. Mit der Maximalausbeute von bis dato drei Siegen und 9:0 Sätzen scheinen die Fortunen die Phalanx des Serienmeisters aus Schwarza in dieser Saison durchbrechen zu wollen. Dass die Gäste mit dieser Favoritenrolle gut umgehen können, zeigte sich gleich zu Beginn der Begegnung. Während Pößneck sofort im Spiel war, machten sich die Volleytiere durch eine schlechte Annahme und damit fehlenden Spielaufbau selbst das Leben schwer. Die seltenen Angriffe der Gastgeber wurden durch gute Feldabwehr sowie aufmerksames Stellungsspiel des Gegners entschärft. Zwei Auszeiten bei Zwischenständen von 4:11 bzw. 12:21 brachten ebenfalls keine Sicherheit ins Spiel der Thimmendorfer, so dass Pößneck den ersten Satz deutlich mit 25:13 gewann. Mit dem gleichen Ergebnis holte sich der Gast auch den zweiten Satz verdient, da sich am Spielverlauf nichts änderte. Dem 1:8-Rückstand zu Beginn liefen die Volleytiere bis zum 13:25 hinterher. Im dritten Satz sah es zunächst nicht anders aus, denn Pößneck ging sofort wieder in Führung. Jedoch fanden die Thimmendorfer nach einer verletzungsbedingten Auszeit beim Stand von 5:11 etwas besser ins Spiel und konnten vermehrt am Netz punkten. Zu mehr als den Gegner bei 17:22 zu einer Auszeit zu zwingen, reichte es aber nicht. Überlegt spielte die Fortuna den Satz zum 25:19 zu Ende und behält somit seine weiße Punkte- und auch Satzweste.


Thimmendorfer Volleytiere - SV Glück Auf Lehesten   3:1

Mit einem verdienten 3:1-Erfolg starteten die Thimmendorfer in die Rückrunde der Volleyball-Spielunion und konnten damit ihren dritten Tabellenplatz vorerst verteidigen. Eine deutliche Leistungssteigerung der gesamten Mannschaft im Vergleich zur Vorwoche machte diesen Sieg möglich. Im ersten Satz wurde durch eine Aufschlagserie des Gastgebers und ungewohnten Fehlern auf Lehestener Seite eine schnellen 8:1-Führung erspielt. Die Gäste fanden jedoch zunehmend besser in die Begegnung und verkürzten den Rückstand auf 9:11. Aber den Volleytieren gelang es erneut durch direkte Aufschlagpunkte sowie überlegte und konzentrierte Arbeit am Netz den Vorsprung wieder auszubauen. Mit 25:16 wurde der Satz gewonnen. Auch der nächste Satz begann zunächst mit einer Führung der Thimmendorfer, jedoch konnte Lehesten das plötzlich nachlässige und unkonzentrierte Spiel der Gastgeber nutzen und bis zum 22:13 deutlich in Führung gehen. Das Satzende wurde durch die Volleytiere allerdings noch hinausgezögert, da man durch wiedererwachten Kampfgeist den Gegner unter Druck setzte und bis auf 22:23 verkürzen konnte. Lehesten rettete den Satz allerdings mit 25:22 ins Ziel und stellte den 1:1-Ausgleich her. Im dritten Satz legten die Thimmendorfer gleich engagiert los und erspielten sich eine komfortable Führung. In allen Mannschaftsteilen wurde konzentriert gespielt und dieser wichtige Satz mit einem klaren 25:14 gewonnen. Der vierte Satz wurde anfangs noch einmal hart umkämpft, da die Volleytiere die Entscheidung und die Lehestener Gäste in den Tiebreak wollten. Erst ab einem 10:8-Zwischenstand brachten die Gastgeber ein paar mehr Punkte zwischen sich und den Gegner. Über Zwischenstände von 16:11 und 22:17 entschieden die Thimmendorfer am Ende mit 25:18 den Satz und damit das Spiel 3:1 für sich. Ein Dank geht nochmals an den SV Glück Auf Lehesten für die Stellung des Schiedsrichters, der die Partie fair leitete.


Thimmendorfer Volleytiere - SV Turbine Hohenwarte   3:0

In einer vorgezogenen Begegnung des letzten Saisonspieltages empfingen die Thimmendorfer im Rückspiel die Mannschaft vom SV Turbine Hohenwarte. Nach dem 3:1-Erfolg im Hinspiel sollte mit einem Sieg die Punktebilanz weiter aufgebessert werden.

Die Gastgeber hatten einen guten Start in die Begegnung und gingen schnell mit 9:4 in Führung, jedoch zwang Hohenwarte die Volleytiere durch vier schnelle Punkte beim Stand von 9:8 in eine erste Auszeit. Diese half, denn kontinuierlich baute Thimmendorf den Vorsprung nun wieder aus. Nach einem 18:12-Zwischenstand wurde der erste Satz mit 25:16 gewonnen. Doch die Satzführung schläferte die Volleytiere im zweiten Satz zunächst ein, denn man geriet schnell ins Hintertreffen. Bei 4:7-Rückstand musste eine frühe Auszeit genommen werden, damit die Thimmendorfer zu ihrem Spiel aus Satz eins zurück fanden. Und dies funktionierte erneut, so dass die Gastgeber jetzt wieder den Ton angaben und den bis zur Satzhälfte erspielten Vorsprung deutlich bis zum 25:16-Satzgewinn ausbauten. Der dritte Satz war ein Spiegelbild des Vorsatzes: schneller Rückstand, Auszeit, besseres Spiel, Führung, Satz- und damit Spielgewinn. Nach verschlafenem Start mit Auszeitnahme bei 1:6-Rückstand kämpften sich die Volleytiere zurück, übernahmen die Führung und entschieden den Satz ungefährdet mit 25:18 für sich. Ihren Größenvorteil konnten die Volleytiere beim Spiel am Netz gut nutzen, denn erfolgreiche Aktionen im Angriffs- und Blockspiel waren der Schlüssel zum verdienten 3:0-Erfolg. Aber auch Feldabwehr und Annahme konnten  mit Ausnahme der angesprochenen Konzentrationslücken in den jeweiligen Sätzen größtenteils überzeugen. Mit ihrem vierten Saisonerfolg haben sich die Thimmendorfer in der oberen Tabellenhälfte festgesetzt. Sie erwartet mit den Spielen in Pößneck und gegen Schwarza allerdings noch ein schweres Restprogramm im Kampf um die Podestplätze.


SV Fortuna Pößneck AH - Thimmendorfer Volleytiere   3:2

Mit einem Punkt kehrten die Thimmendorfer vom Auswärtsspiel beim Spitzenreiter in Pößneck zurück. Wäre man vor der Begegnung froh über dieses Ergebnis gewesen, so vertrat man am Ende der Partie doch einheitlich die Meinung, dass ein Sieg durchaus möglich war.

Gleich zu Beginn des ersten Satzes merkte man dem Spielverlauf an, dass sich die Volleytiere entgegen den letzten Spielen gegen Pößneck diesmal teuer verkaufen wollten. Mit einer schnellen 5:0-Führung starteten die Thimmendorfer in den Satz und konnten dabei von Fehlern der Gastgeber profitieren. Pößneck fand jedoch besser ins Spiel und stellte im Verlauf des Satzes den Anschluss her. Die Volleytiere punkteten vor allem durch erfolgreiches Spiel am Netz und machten nach einer Auszeit bei 18:18 die entscheidenden Spielzüge zum 25:20-Satzgewinn. Auch in den zweiten Satz starteten die Gäste mit einer Führung, aber diesmal hielten die Fortunen energisch dagegen. Bereits beim 6:5 für Pößneck war der Satz gedreht. Kontinuierlich baute der Tabellenführer den Vorsprung aus und auch eine zweite Auszeit bei 14:18 half den Thimmendorfern diesmal nicht weiter. Mit 25:18 ging der Satz an die Heimmannschaft. Trotz sofortiger Führung der Volleytiere zu Beginn des dritten Satzes blieb Pößneck mit 2-3 Punkten Rückstand immer auf Tuchfühlung. Es entwickelte sich ein umkämpfter Satz, den die Gäste am Ende verdient mit 25:22 für sich entschieden und sich dadurch zumindest einen Tabellenpunkt sicherten. Satz vier sah nach ausgeglichenem Start spätestens beim Zwischenstand von 18:12 für Pößneck nach einer deutlichen Angelegenheit aus. In dieser Phase leisteten sich die Thimmendorfer in Annahme und Spielaufbau zu viele Konzentrationsschwächen. Doch die zweite Auszeit der Volleytiere zeigte Wirkung. Die Mängel wurden ebenso wie der Rückstand verringert. Im Satzfinale vergaben die Thimmendorfer allerdings durch zwei leichte Fehler den durchaus noch möglichen Erfolg, während die Gastgeber mit 25:23 den Satzausgleich herstellten. Im entscheidenden Tiebreak erspielte sich die Fortuna routiniert eine schnelle Führung. Zusätzlich war das Glück bei einigen Spielzügen nicht auf Thimmendorfer Seite, so dass über die Stationen 9:5 und 12:7 Pößneck den Satz mit 15:10 gewann und somit im Saisonverlauf weiterhin ungeschlagen bleibt.


Schlusstabelle

Sp.

S

N

Pkt.

Sätze

Diff.

SV Fortuna Pößneck AH

8

8

0

23

24:4

20

Thimmendorfer Volleytiere

8

5

3

16

17:11

6

SV 1883 Schwarza

8

4

4

13

15:14

1

SV Glückauf Lehesten

8

2

6

5

7:21

-14

SV Turbine Hohenwarte

8

1

7

3

8:21

-13


Spielberichte Herren Spielunion Saale-Orla Saison 2012/13

 

SV Glück Auf Lehesten – Thimmendorfer Volleytiere   3:2

Mit gemischten Gefühlen fuhren die Volleytiere zum ersten Punktspiel nach Lehesten, da es trotz mehrfacher Versuche in der Vorbereitung nicht mit einem Testspiel klappte und man nach fast einem halben Jahr erstmals wieder zu sechst auf einer Spielhälfte stand. Der ausgeglichene Spielbeginn war somit schon als kleiner Erfolg zu werten, denn es gelang keiner Mannschaft, sich mit mehr als zwei Punkten abzusetzen. Dass der Gastgeber den ersten Satz mit 25:22 gewann, hatte aus Thimmendorfer Sicht hauptsächlich in den vielen Aufschlagfehlern seine Ursache. Diese wurden im zweiten Satz abgestellt. Weiterhin konnte die Abstimmung in der Mannschaft verbessert werden und über einen ordentlichen Spielaufbau und gute Blockarbeit Punkte erzielt werden. Eine erste größere Führung mit 14:9 konnten die Volleytiere über den Satz verwalten und mit 25:19 den Satzausgleich herstellen. Damit erst einmal zufrieden, verschlief man den Beginn im Folgesatz. Doch nach einer Auszeit beim Stand von 2:6 bekamen die Thimmendorfer ihr Spiel wieder in den Griff. Nach einer 12:8-Führung sah es bereits nach 2:1-Satzführung aus, aber Lehesten gab sich nicht so schnell geschlagen. Die Volleytiere wurden bei 23:21 in eine zweite Auszeit gezwungen, konnten anschließend aber die beiden Punkte zum 25:21 verbuchen. Erneut verweilten die Thimmendorfer nun deutlich zu lange in der Satzpause, denn über Stationen von 4:10 und 7:18 war Lehesten schnell enteilt. Erst jetzt fingen die Gäste wieder mit spielen an, aber die Aufholjagd endete mit einem 21:25-Satzverlust. Somit musste wie in der letzten Saison der Tiebreak zwischen beiden Teams entscheiden. Hier gelang dem Gastgeber in der zweiten Satzhälfte eine 2-Punkte-Führung, welche die Volleytiere nicht mehr ausgleichen konnten. Nach einem 12:15 verloren die Thimmendorfer das Spiel wie im Vorjahr mit 2:3.


Thimmendorfer Volleytiere - SV Fortuna Pößneck AH   2:3

Im ersten Heimspiel der Saison waren die Thimmendorfer Gastgeber für die Routiniers von Fortuna Pößneck. Nach kurzem Abtasten übernahmen die Gäste die Spielinitiative und konnten sich eine Führung erarbeiten. Trotz einem erfolgreichen Blockspiel der Volleytiere gelang es nicht, den Rückstand zu verkürzen, da durch eine gute Pößnecker Feldabwehr die Thimmendorfer zu wenige direkte Angriffspunkte erzielten. Somit gewannen die Fortunen den ersten Satz 25:20. Mit besseren Aufschlägen sowie druckvollerem Angriffsspiel starteten die Volleytiere in den zweiten Satz. Das zeigte auf der Gegenseite Wirkung, denn die Führung der Gastgeber hatte bis zur zweiten Satzhälfte Bestand. Auch durch zwei Auszeiten ließen sich die Volleytiere nicht aus dem Rhythmus bringen. Der Satz endete abermals 25:20, diesmal jedoch für die Thimmendorfer. Im dritten Satz änderte sich am Spielverlauf nicht viel. Thimmendorf gab den Ton an und Pößneck agierte jetzt vermehrt mit gelegten anstatt geschlagenen Bällen. Doch den 25:19-Satzgewinn der Volleytiere konnte auch das nicht verhindern. Jetzt wollten die Gastgeber den „Sack zumachen“, doch wie schon im Spiel gegen Lehesten war man im vierten Satz bei 2:1-Satzführung unerklärlicherweise völlig von der Rolle. Alle Vorsätze aus der Satzpause waren nach 3-4 Bällen wie weggewischt. Die erste Auszeit bei 0:7 half den Volleytieren nicht ins Spiel zurück. Pößneck konnte die Führung weiter ausbauen und war jetzt auch stimmgewaltig wieder da. Nach einem deutlichen 25:13 hatten die Gäste nun alle Joker auf ihrer Seite. Die Thimmendorfer fanden nicht zu ihrem Spiel aus den Sätzen zwei und drei zurück und konnten die Niederlage im Tiebreak (9:15) nicht verhindern, da Pößneck jetzt mit seiner ganzen Erfahrung agierte. Somit wurde auch das zweite Saisonspiel nach 2:1-Führung noch völlig unnötig verschenkt, so dass die Volleytiere weiter auf den ersten Saisonsieg warten.


SV 1883 Schwarza – Thimmendorfer Volleytiere   3:0

Mit gerade einmal sechs Spielern traten die Thimmendorfer Volleytiere zum Spiel beim Serienmeister in Schwarza an. Die sich daraus ergebenden Möglichkeiten waren also äußerst begrenzt und mit einer Überraschung war nur schwer zu rechnen.

Trotzdem begann der erste Satz zunächst ausgeglichen, doch im Spielverlauf gelang es dem Gastgeber, eine 3-Punkte-Führung zu erspielen. Dem druckvollen Angriffsversuchen von Schwarza konnten die Thimmendorfer oft einen erfolgreichen Block entgegenstellen. Allerdings gelang es den Volleytieren nicht, den Rückstand zu verringern, so dass der erste Satz mit 21:25 abgegeben werden musste.

Im zweiten Satz legten die Thimmendorfer ihre momentan schon obligatorische Spielpause ein. Die Unsicherheiten in der Annahme setzten sich im weiteren Spielaufbau bis zum oftmals fehlenden Angriff fort. Die nicht wirklich schwierigen Aufschläge des Gegners konnten nur selten unter Kontrolle gebracht werden und auch der fehlende Druck im Angriff machte den Schwarzaern kaum Probleme. Mit einem deutlichen 25:13 konnte der Gastgeber auf 2:0 nach Sätzen erhöhen.

Der dritte Satz begann wieder ausgeglichen, die Volleytiere fanden besser zu ihrem Spiel und gingen zunächst in Führung. Der plötzliche Widerstand zeigte auch beim Gegner Wirkung, denn Schwarza machte jetzt mehr Fehler im Aufbau und Abschluss. In der zweiten Satzhälfte konnte der Gastgeber den Ausgleich jedoch wieder herstellen. Nach Aufschlagfehlern und fehlendem Glück am Netz gelang den Thimmendorfern keine Wende mehr im Spiel. Mit 22:25 ging auch der dritte Satz an diesem Tag verloren.


Thimmendorfer Volleytiere - SV Turbine Hohenwarte   3:0

Zum Ende der Hinrunde konnten die Thimmendorfer Volleytiere im Heimspiel gegen Hohenwarte endlich ihren ersten Sieg verbuchen. Mit einem ungefährdeten 3:0-Erfolg wurde die rote Laterne den Gästen gleich auf die Rückreise mitgegeben.

Beide Mannschaften spielten das erste Mal gegeneinander und somit wurde bereits beim Einschlagen genau hingeschaut. Entgegen ihrer Gewohnheit waren die Gastgeber von Beginn an im Spiel und konnten nach ausgeglichener Auftaktphase eine kleine Führung erspielen. Ein aufmerksames und oft erfolgreiches Blockspiel gegen die Hauptangreifer der Gäste führte dazu, dass dieser Vorsprung bis zum 25:21-Satzgewinn Bestand hatte.

Im zweiten Satz stellte der SV Turbine einige Positionen um, doch die sich daraus ergebenden Abstimmungsprobleme erleichterten den Thimmendorfern das Spiel. Einfache Punkte waren die Folge und trotz einer Auszeit der Gäste bei 4:8 konnte die Führung deutlich ausgebaut werden. Mit erfolgreichen Aufschlägen und Konsequenz am Netz erspielten sich die Volleytiere einen auch in dieser Höhe verdienten 25:9-Satzgewinn.

Hohenwarte fand im dritten Satz wieder etwas besser ins Spiel zurück, aber die Volleytiere blieben tonangebend. Von Beginn an erneut führend schien das Spiel bei Satzmitte bereits entschieden, jedoch durch fehlende Konzentration der Thimmendorfer vor allem in der Annahme konnten die Gäste wieder ein paar Punkte gut machen. Eine Auszeit der Volleytiere bei eigener Führung beendete jedoch alle Zweifel am Spielgewinn. Mit 25:19 wurde das Spiel ohne Satzverlust für die Thimmendorfer entschieden.


Thimmendorfer Volleytiere - SV Glück Auf Lehesten   0:3

Gleich zu Beginn der Rückrunde fuhren die Volleytiere im Heimspiel gegen den SV Glück Auf Lehesten eine weitere Niederlage ein und verpassten damit die Gelegenheit, die Gäste in der Tabelle zu überflügeln.

Den besseren Start ins Spiel erwischten zunächst die Spieler aus der Schieferstadt und gingen mit 6:3 in Führung. Thimmendorf konnte jedoch schnell kontern und durch gute Aufschläge sowie aufmerksames Spiel am Netz ein Übergewicht erlangen. Bei einer 15:9-Führung wurden die Gäste zu einer Auszeit gezwungen, welche die Volleytiere völlig aus dem Konzept brachte. Fehler in der ersten Annahme führten zu fehlendem Druck im Angriff und einfachen Punkten für den SV Glück Auf. Über einen Zwischenstand von 17:17 gewann Lehesten den Satz mit 25:19.

Auch im zweiten Satz gab der Gast bis zu einer 8:3-Führung den Ton an. Doch die Thimmendorfer steigerten sich wieder und konnten durch eine Aufschlagserie in Führung gehen. Bei einem erneuten 17:17-Zwischenstand war der Satz wieder offen. Doch mit mehr Durchschlagskraft am Netz konnte Lehesten die entscheidenden zwei Punkte zum 25:23-Satzgewinn verbuchen.

Die Gäste hatten jetzt das Spiel im Griff, denn erneut lag Lehesten von Beginn an in Führung. Das Spiel der Volleytiere konnte keinen Druck entwickeln. Die wenigen guten Spielzüge endeten im Block oder wurden zu harmlos ins Feld des Gegners gelegt. Über Spielstände von 4:8 und 11:19 mussten die Thimmendorfer auch den dritten Satz mit Endstand 17:25 abgeben.

Die schlechte erste Annahme im gesamten Spiel sowie die deutlich zu vielen Aufschlagfehler in den Sätzen zwei und drei waren die Hauptursachen der Niederlage. Weiterhin gelang es den Volleytieren nicht, die Angriffe des in den Reihen der Gäste agierenden Thüringenligaspielers wirkungsvoll zu unterbinden.


SV Fortuna Pößneck AH – Thimmendorfer Volleytiere  3:2

Um eine Woche vorverlegt wurde der sportliche Aschermittwoch bei den Thimmendorfer Volleytieren. Bereits zum dritten Mal im sechsten Spiel gelang es nicht, eine 2:1- bzw. diesmal sogar eine 2:0-Satzführung in einen Sieg zu verwandeln.

Pößneck startete mit einer Führung in den ersten Satz, musste dann allerdings die Gäste vorbeiziehen lassen. Die Volleytiere konnten vor allem am Netz durch druckvolle Angriffe und erfolgreiches Blockspiel punkten. Auch die Fehlerquote bei Aufschlag und Annahme war erfreulich gering. Mit 25:23 ging der Satz knapp, aber verdient an die Thimmendorfer. Im zweiten Satz änderte sich zunächst nichts am Spielverlauf. Die Gastgeber konnten die Angriffe der Volleytiere nur selten unterbinden und zogen am Netz meist den Kürzeren. Der Satz schien beim 24:20 für die Thimmendorfer bereits entschieden, doch erst nach mehreren Anläufen konnte der Satzball zum 29:27 verwandelt werden. Jetzt drehte sich aber das Spiel. Trotz 2:0-Führung wirkten die Gäste plötzlich verunsichert. Viele Aufschlagfehler führten zu einfachen Punkten des Gegners und am Netz gewannen die Pößnecker vor allem durch gute Blockarbeit die Lufthoheit zurück. Der Druck der Fortunen erhöhte den Fehleranteil der Volleytiere in allen Mannschaftsteilen. Mit 14:25 ging der dritte Satz deutlich verloren. Der Gastgeber war jetzt voll im Spiel zurück und gab den Ton an. Thimmendorf konnte nur noch mit einzelnen Aktionen punkten, aber ein Spielfluss kam nicht mehr zustande. Mit 18:25 musste der Satzausgleich hingenommen werden. Auch im entscheidenden Tiebreak hatten die Volleytiere nicht mehr viel entgegen zu setzen. Im Angriff konnte kaum gepunktet werden, da die Bälle meist im Block, Netz oder Aus landeten und weniger im Feldquadrat des Gegners. Pößneck spielte die Begegnung überlegt zu Ende. Mit 6:15 wurde auch der dritte Satz in Folge abgegeben und damit erneut ein Spiel unnötig verloren.


Thimmendorfer Volleytiere - SV 1883 Schwarza   0:3

Wie bereits im Hinspiel gelang den Thimmendorfer Volleytieren auch zum Heimspiel in Ruppersdorf gegen den ungeschlagenen Tabellenführer aus Schwarza kein Satzgewinn.

Gleich zu Beginn des Spiels und wahrscheinlich noch nicht zu 100 % auf dem Feld sahen sich die Gastgeber mit einem 0:5-Rückstand konfrontiert. Doch schnell konnte der Anschluss zum 6:6 wieder hergestellt werden. Schwarza gab aber weiterhin den Ton an und führte mit 2 – 3 Punkten, jedoch blieben die Thimmendorfer auf Tuchfühlung. Allerdings gelang es den Volleytieren nicht, dem Spiel eine Wende zu geben und somit gewann Schwarza den Satz mit 25:21. Der zweite Satz verlief deutlicher. Unerklärlicherweise verloren die Volleytiere jetzt den Spielfaden total aus der Hand. Der Gast konnte ohne große Anstrengung von den Fehlern des Gegners profitieren. Bereits beim 10:18-Zwischenstand war eine Vorentscheidung gefallen und da es den Thimmendorfern nicht gelang, ihr Spiel deutlich zu steigern ging auch dieser Satz mit 25:16 verdient an den Spitzenreiter. Im dritten Satz konnten sich die Gastgeber erstmals zu Beginn eine Führung erspielen, die jedoch nicht lange Bestand hatte, da Schwarza dagegenhielt. Der Satz blieb aber spannend, denn beim Zwischenstand von 17:18 waren die Volleytiere kurz vor dem Punkteausgleich. In der entscheidenden Phase machte dennoch Schwarza die wichtigen Punkte und gewann den Satz mit 25:21. Der Tabellenführer konnte den Sieg vor allem durch druckvolle Aufschläge und ein konzentrierteres Spiel am Netz für sich entscheiden. Gerade hier zeigte sich deutlich der Thimmendorfer Trainingsrückstand.


Schlusstabelle

Sp.

S

N

Pkt.

Sätze

Diff.

SV 1883 Schwarza

8

8

0

16:0

24:2

22

SV Fortuna Pößneck AH

8

5

3

10:4

16:15

1

SV Glückauf Lehesten

6

2

4

4:8

9:14

-5

SV Turbine Hohenwarte

6

2

4

4:8

7:13

-6

Thimmendorfer Volleytiere

8

1

7

2:14

9:21

-12


Spielberichte Herren Spielunion Saale-Orla Saison 2011/12

 

SV Fortuna Pößneck AH – Thimmendorfer Volleytiere   3:0

Nach der doch ernüchternden Saison in der Landesklasse Ost treten die Thimmendorfer Volleytiere in dieser Saison in der Kreisunion Saale-Orla an. Im ersten Spiel war man zu Gast bei den „Alten Herren“ des SV Fortuna Pößneck und die neue Spielzeit begann so wie die alte endete, mit einer Niederlage. Hervorgerufen durch die lange Trainingspause und nahezu ohne Spielpraxis in den letzten Monaten wirkte das Spiel der Volleytiere äußerst statisch. Keine Bewegung auf dem Spielfeld gepaart mit Fehlern in der Annahme und schlechtem Angriffs- und Blockspiel machte dem Gastgeber das Siegen leicht. Bei Pößneck selbst spürte man deutlich die Vorteile der Beachsaison, denn in der Feldabwehr und beim Spiel am Netz war man den Thimmendorfern deutlich überlegen. Nachdem die ersten beiden Sätze mit 25:17 und 25:13 klar an die Fortuna gingen, ließen diese im dritten Satz die Zügel etwas schleifen und die Volleytiere kamen besser ins Spiel. Jedoch war für die Thimmendorfer nach zwanzig Satzpunkten Schluss und damit der Sieg der Pößnecker besiegelt.


SV 1883 Schwarza – Thimmendorfer Volleytiere   3:0

Die Thimmendorfer Volleytiere bleiben auch nach dem zweiten Spieltag der Kreisunion Saale-Orla satz- und damit sieglos. Beim Vorjahresmeister SV 1883 Schwarza holte man sich eine jederzeit verdiente 0:3-Niederlage ab.

Bereits beim Einspielen wurde deutlich, dass man gegen den Gastgeber nur mit einem erfolgreichen Block punkten kann. Jedoch konnte dies nur ansatzweise (hauptsächlich im zweiten Satz) realisiert werden. Zu oft präsentierte sich der Block der Thimmendorfer wie ein Schweizer Käse, so dass die Angriffe des Gegners ungehindert im Feldquadrat der Volleytiere einschlugen. Ein weiterer Garant für die Niederlage war die einzige Konstante im Spiel der Thimmendorfer, die schlechte Annahme. Während man dem Gastgeber durch Fehl- bzw. leichte Aufschläge die Bälle auf dem Silbertablett präsentierte, fand man gegen die platzierten und oft mit Effet versehenen Bälle der Schwarzaer kein Rezept. Zu selten fand die Annahme den Weg zum Zuspieler, demzufolge ein druckvolles Angriffsspiel kaum stattfand. Die fehlende Bewegung und Abstimmung in der Feldabwehr gab dem Spiel der Volleytiere den Rest. Mit 16:25, 19:25 und 17:25 gaben die Thimmendorfer die Punkte und Sätze in Schwarza ab.


SV Glück Auf Lehesten – Thimmendorfer Volleytiere   3:2

Drittes Spiel, dritte Niederlage, letzter Tabellenplatz – für die Thimmendorfer Volleytiere hat sich im Vergleich zur letzten Saison außer der Spielklasse nichts geändert. Dabei starteten die Volleytiere gut ins Spiel gegen Lehesten, gingen in Führung und konnten diese bis auf 19:11 ausbauen. Jetzt plötzlich hatten jedoch die Gastgeber die besseren Aktionen und der Vorsprung schmolz fast dahin. Mit 25:21 retteten die Thimmendorfer den Satz ins Ziel. Der Trend zum Ende des ersten Satzes hielt aber an und somit gab Lehesten jetzt den Ton an. Da die Volleytiere stellenweise mehr mit der niedrigen Halle statt mit dem Gegner kämpften, ging der zweite Satz 16:25 verloren. Im dritten Satz entwickelte sich endgültig ein Spiel auf Augenhöhe, keiner Mannschaft gelang es, eine deutliche Führung zu erspielen. So musste am Ende das Glück und die Krümmung in der Grundlinie entscheiden, dass Lehesten den Satz mit 26:24 gewann. Die Volleytiere waren nun im vierten Satz gefordert und das merkte man ihrem Spiel auch an. Die Aktionen wurden wieder entschlossener und kein Ball wurde verloren gegeben. Mit einem 25:18-Satzgewinn der Thimmendorfer wurde der Tiebreak erspielt. In diesem gab es einen offenen Schlagabtausch von beiden Seiten. Knapp mit 15:13 entschied der Gastgeber ein Spiel für sich, dass eigentlich keinen Sieger/Verlierer verdient hatte.


Thimmendorfer Volleytiere - SV Fortuna Pößneck AH   1:3

Auch zu Beginn der Rückrunde gelang es den Thimmendorfer Volleytieren nicht, den Siegesbock der Kreisunion endlich umzustoßen. Dabei konnte man personell fast aus dem Vollen schöpfen, was im Vergleich zum Training schon einmal positiv war. Ebenso positiv verlief auch der erste Satz, denn nach kurzem Abtasten übernahmen die Gastgeber die Initiative. Schnell konnte eine Führung herausgespielt und auch behauptet werden. Pößneck fand nicht ins Spiel und somit ging der Satz mit 25:20 verdient und überraschend problemlos an die Thimmendorfer. Das Selbstvertrauen aus diesem Teilerfolg war im zweiten Satz nach ein paar Fehlern und erhöhter Pößnecker Gegenwehr jedoch schnell verschwunden. Den Gästen gelang es, Ordnung in ihre Aktionen zu bringen und vor allem das Spiel am Netz zu ihren Gunsten zu entscheiden. Die Volleytiere fanden keine spielerischen Mittel, um Pößneck am 25:19-Satzgewinn zu hindern. Im dritten Satz waren vorerst wieder die Thimmendorfer am Drücker, erspielten eine deutliche Führung und zwangen Pößneck beim 1:6 zu einer frühen Auszeit. Diese zeigte Wirkung auf beiden Seiten, denn der Gast verringerte den Rückstand und glich beim 13:13 erstmals aus. Was danach auf Seiten der Volleytiere passierte ist nur schwer nachvollziehbar. Eine Aufgabenserie von 12 (!) Punkten konnte nicht unterbunden werden. Die gesamte Mannschaft versagte in diesen Minuten völlig. Mit 13:25 ging der Satz verloren. Man merkte nun auf beiden Seiten, dass eine Vorentscheidung gefallen war. Erfolglos versuchten die Thimmendorfer ins Spiel zurückzufinden und auf der anderen Netzseite verwaltete Pößneck das Spiel clever. Mit 25:18 ging der Satz und das Spiel an die Fortunen. An diesem Abend haben die Volleytiere einmal mehr nicht nur gegen die gegnerische Mannschaft, sondern vor allem auch gegen sich selbst gespielt.


Thimmendorfer Volleytiere - SV 1883 Schwarza   2:3

Nach der deutlichen Niederlage in Schwarza wollten sich die Thimmendorfer Volleytiere im Heimspiel gegen den Tabellenführer besser verkaufen, Dieses Vorhaben gelang auch, allerdings reichte es am Ende nicht zur Überraschung.

Nach ausgeglichenem Beginn im ersten Satz übernahmen zunächst die Gäste das Kommando und zwangen die Volleytiere bei 12:17 in eine erste Auszeit. Der Gastgeber konnte nun das Spiel offener gestalten und selbst Akzente setzen, doch ging der Satz letztendlich mit 25:22 an Schwarza. Der Schwung im Spiel der Volleytiere wurde mit in den zweiten Satz genommen. Aus einer sicheren Annahme wurde ein erfolgreiches Angriffsspiel aufgezogen, die Aufschlagfehler reduziert und am Netz mit gutem Blockspiel gepunktet. Über die Stationen 13:10 und 20:13 gewannen die Thimmendorfer den Satz mit 25:17. Schwarza schlug gleich anfangs des dritten Satzes zurück und konnte schnell eine 5-Punkte-Führung erspielen. Trotz zweier Auszeiten der Volleytiere (6:11, 16:21) konnte der Rückstand nicht verringert werden und der Gast holte sich mit 25:19 seinen zweiten Satzpunkt. Anders als im Spiel gegen Pößneck ließen sich die Volleytiere davon diesmal aber nicht beeindrucken und somit entwickelte sich ein offener Schlagabtausch auf Augenhöhe. Bis Satzende gelang keinem Team eine Vorentscheidung und erst nach einer kleinen Verlängerung glich Thimmendorf mit 26:24 nach Sätzen aus. Im Tiebreak starteten die Gastgeber besser und mit einem 8:6-Vorsprung wurden zum letzten Mal die Seiten gewechselt. Doch ausgerechnet im entscheidenden Moment legten die Volleytiere eine Spielpause ein. Der Gast übernahm mit abgeklärtem Spiel die Führung, während den Thimmendorfern nur noch zwei Punkte gelangen. Mit 10:15 wurde das Spiel für Schwarza entschieden.

Zeigten die Volleytiere über weite Strecken eine ordentliche Leistung, so war es am Ende umso ärgerlicher, dass ausgerechnet die einzige Schwächephase die Partie zuungunsten des Gastgebers entschied.


Thimmendorfer Volleytiere - SV Glück Auf Lehesten   0:3

Nach zuletzt steigender Form hatten sich die Thimmendorfer im letzten Spiel vorgenommen, mit einem Sieg gegen Lehesten noch auf Platz drei der Tabelle zu landen. Dafür war ein Erfolg mit mindestens zwei Sätzen Differenz notwendig. Allerdings schien in der Zeit der Spielverlegung um drei Wochen auch die Formkurve der Gastgeber bereits wieder im Fallen zu sein. Nach etwas nervösem Abtasten zu Spielbeginn brachte die erste Auszeit der Volleytiere beim Stand von 10:11 etwas mehr Ruhe und Erfolg ins Spiel der Gastgeber. Mit klaren Aktionen wurde Lehesten unter Druck gesetzt und eine 22:15-Führung erspielt. Scheinbar wurde nun dieser Satz im Lager der Thimmendorfer bereits abgehakt. Völlig unverständlich ließ man Lehesten durch fehlerhafte Annahme zurück ins Spiel kommen. Die zweite Auszeit beim Zwischenstand von 22:18 brachte auch nicht die erhoffte Wende. Der Gast nutzte die Schwäche des Gegners aus und gewann den Satz noch mit 25:23. Jetzt wurde der Druck auf Seiten der Volleytiere noch größer, durfte doch kein Satz mehr verloren gehen, um den angepeilten dritten Platz zu erspielen. Doch dieses Ziel lähmte die Aktionen der Thimmendorfer total. Man fand überhaupt nicht zurück ins Spiel. Über die Zwischenstände 1:9 und 3:19 war der Satz schnell entschieden und ging mit 11:24 deutlich an Lehesten. Auch im dritten Satz wurde das Spiel der Gastgeber nicht wesentlich besser. Von Beginn an lief man einem Rückstand von 4-6 Punkten hinterher. Der Gast gab den Ton im Spiel weiterhin an und gewann den Satz 25:22. Anders als im Hinspiel, als die 2:3-Niederlage der Thimmendorfer doch unglücklich war, kann man dieses 0:3-Endergebnis doch völlig verdient als „Klatsche“ bezeichnen.

Somit beenden die Volleytiere diese kurze Saison sieglos als Tabellenletzter. Es wurde deutlich, dass auch unterhalb der Landesklasse guter Volleyball gespielt wird und Siege nicht durch´s offene Fenster fliegen, sondern Erfolge wie überall hart erarbeitet werden müssen.


Schlusstabelle

Sp.

S

N

Pkt.

Sätze

Diff.

SV 1883 Schwarza

6

6

0

12:0

18:4

14

SV Fortuna Pößneck AH

6

4

2

8:4

13:10

3

SV Glückauf Lehesten

6

2

4

4:8

10:14

-4

Thimmendorfer Volleytiere

6

0

6

0:12

5:18

-13


Spielberichte Herren Landesklasse Ost Saison 2010/11

 

1. VSV Jena 90 III – Thimmendorfer Volleytiere   3:2

VC Altenburg II – Thimmendorfer Volleytiere   3:2

Der Beginn der Saison 2010/11 für die Thimmendorfer Volleytiere bedeutete auch gleichzeitig den Beginn eines neuen Kapitels in der Vereinsgeschichte. Aufgrund der Zusammenlegung der bisherigen Bezirksklasse mit der Landesklasse konnten die Volleytiere als Tabellenletzter des Vorjahres wie alle übrigen Bezirksklassemannschaften auch den Aufstieg in die nächst höhere Spielklasse „feiern“.

Im Auftaktspiel war man bei der dritten Mannschaft des VSV Jena zu Gast und begann den Satz zur Überraschung aller sehr konzentriert. Begünstigt durch Fehler auf Seiten der Gastgeber mit gleichzeitig aufmerksamen Spiel am Netz gelang ein schneller 25:18-Satzerfolg. Noch etwas schneller ging es dann im zweiten Satz, als die Thimmendorfer (unfreiwillig wie immer) die Zügel schleifen ließen und Jena besser ins Spiel kam. Nach einem 15:25 war das Spiel auch nach Sätzen wieder ausgeglichen. Die Sätze drei und vier entwickelten sich dann zu einem Schlagabtausch auf Augenhöhe. Beide Teams konnten gute Aktionen im Angriffs- und Blockspiel verbuchen, jedoch gelang keinem eine Vorentscheidung. Verspielten die Volleytiere im dritten Satz noch eine Führung zum 23:25-Satzverlust, konnten sie es im vierten Satz besser machen. Mit 26:24 wurde der Tiebreak erzwungen. Nach schlechtem Start verloren die Thimmendorfer jedoch schnell den Anschluss. Über 1:4- und 6:11-Zwischenstände kam Jena recht problemlos zum Matchball, der dann auch zum 15:9-Erfolg genutzt werden konnte.

Der zweite Gegner an diesem Spieltag hieß VC Altenburg II. Das der Aufsteiger aus der Kreisklasse auf keinen Fall unterschätzt werden durfte, merkten die Volleytiere spätestens nach dem 3:1-Erfolg von Altenburg gegen Jena im ersten Spiel. Doch diese Warnung und die kurze Pause zwischen den Spielen half den Thimmendorfern zunächst nicht weiter. Ohne ausreichende Gegenwehr konnte der VCA den ersten Satz mit angriffstarkem Volleyball klar 25:14 für sich entscheiden. Überraschenderweise zeigten die Volleytiere im Folgesatz dann wieder ihr zweites Gesicht. Mit Kampf und guten Aktionen am Netz erhöhte sich gleichzeitig die Fehlerquote beim Gegner. Der Satz wurde mit 25:22 gewonnen. Spätestens jetzt wurde das Spiel zweier ausgeglichener Mannschaften auch in Punkten und Sätzen deutlich. Nach knappen Sätzen von 21:25 und 25:22 musste also wie im vorherigen Spiel auch der Tiebreak die Entscheidung bringen. Hier war beiden Teams der Kräfteverlust nach 180 Minuten Spielzeit an diesem Tag anzumerken. Altenburg konnte letztendlich die entscheidenden Punkte zum 15:12 erringen und ihren zweiten Sieg an diesem Spieltag feiern.

Im Thimmendorfer Lager wusste man nach diesen unglücklichen Niederlagen nicht so recht, ob man sich darüber ärgern sollte oder mit der doch über weite Strecken gezeigten Leistung zufrieden sein sollte. Was die Satzgewinne wert sind, wird sich am nächsten Spieltag zeigen, wenn man zum Doppelpack nach Weimar fährt, nachdem sowohl der VfL II als auch der HSV II ihre beiden Auftaktspiele gewannen und beide sicher nicht zu unrecht die Tabelle anführen.


VfL Weimar 90 II – Thimmendorfer Volleytiere   3:0

Thimmendorfer Volleytiere – HSV Weimar II   1:3

Der nach den beiden knappen Niederlagen am ersten Spieltag leise aufkeimende Optimismus im Lager der Thimmendorfer wurde bereits im Vorfeld wieder zerstört. Nach arbeits- und urlaubsbedingtem Ausfall einer kompletten Mannschaft fuhren die Volleytiere ohne etatmäßige Mittelangreifer und ohne Illusionen mit dem Minimalaufgebot von sechs Spielern nach Weimar.

Gegen die eingespielten Routiniers vom VfL Weimar 90 II gelang bisher noch kein Sieg und so sollte es auch nach diesem Spieltag weiterhin bleiben. Nachdem der erste Satz als Eingewöhnungsphase an die gefühlten 30 ° C in der Halle sowie die ungewohnte Aufstellung mit 11:25 schnell abgehakt wurde, fanden die Thimmendorfer im zweiten Satz besser zum Spiel. Jedoch blieb ein Schwachpunkt an diesem Tag beinahe durchweg bestehen. Während am Netz und in der Feldabwehr ordentlich gearbeitet wurde, schenkte man in der Annahme leichtfertig die Punkte her. Ein geordneter Spielaufbau war deshalb nur selten möglich. Der zweite Satz wurde somit 17:25 abgegeben. Nach ausgeglichenem Beginn im dritten Satz konnten sich die Volleytiere eine 15:10-Führung erspielen. Davon ließ sich der Gastgeber jedoch nicht nervös machen und konnte wiederum durch gute Aufschläge das Spiel wenden. Nach einem 20:25 wurde das Spiel 0:3 abgegeben.

Der Beginn im zweiten Spiel der Thimmendorfer gegen den HSV Weimar II war zunächst überraschend ausgeglichen. Überraschend deshalb, weil sich die Volleytiere in der Spielpause vom druckvollen Angriffsspiel der HSV-ler überzeugen konnten. Doch gleichzeitig wurden beim Gegner auch leichte Schwächen in der Annahme ausgemacht. Diese zeigten sich jedoch nicht so Spiel entscheidend wie auf Seiten der Thimmendorfer, denn wiederum durch fehlerhafte Annahme musste man beim Zwischenstand von 16:17 die Goethestädter ziehen lassen, die den Satz mit 25:20 für sich entscheiden konnten. Der zweite Satz zeigte dann den erwarteten Verlauf, denn schnell war hier eine Vorentscheidung gefallen. Nach 1:8- und 12:21-Zwischenständen endete der Satz 17:25 für Weimar. Die Volleytiere hatten sich jetzt offenbar aufgegeben, denn der dritte Satz spielte sich über 0:6 und 11:22 ähnlich ab. Doch als sich der HSV noch über den Fehlaufschlag zum vergebenen Matchball freute, wurde Thimmendorf wieder wach. Zehn Punkte in Folge führten zum eigenen Satzball, welcher dann im vierten Anlauf nach umkämpften Ballwechseln zum 30:28 verwandelt werden konnte. Mit diesem Teilerfolg waren die Volleytiere an diesem Tag zufrieden, denn der aufkeimende Siegwille wurde durch Weimar im vierten Satz schnell und deutlich wieder erstickt. Mit 25:8 ging der Satz und das Spiel verdient an den HSV.


VSV Gößnitz II – Thimmendorfer Volleytiere   3:0

Thimmendorfer Volleytiere – SSG Blankenhain   0:3

Erneut mit dünner Personaldecke ohne Mittelangreifer fuhren die Thimmendorfer Volleytiere zu ihren Auswärtsspielen nach Gößnitz. Und vor allem im ersten Spiel machte sich dieser Umstand deutlich negativ bemerkbar. Das war umso ärgerlicher, da man sich im Spiel gegen die bisher ebenfalls sieglosen Gastgeber etwas Hoffnung auf Punkte gemacht hatte. Doch diese wurde zusätzlich auch durch die wiederum fehlerhafte Annahme zunichte gemacht.

Begann der erste Satz noch ausgeglichen, so verloren die Volleytiere spätestens beim 15: 18 die Tuchfühlung auf die Gößnitzer. Auch eine zweite Auszeit konnte nichts mehr bewirken und der Satz ging 20:25 verloren. Die Gastgeber fanden jetzt immer besser zum Spiel und hatten Mitte des zweiten Satzes bei einer 17:10-Führung den Widerstand der Thimmendorfer gebrochen. Diese gaben den Satz mit 17:25 klar ab. Nochmals deutlicher wurde es dann im dritten Satz. Wiederum schnell in Rückstand liegend, gelang den Volleytieren fast nichts mehr und dem VSV alles. Nach einem 11:25 waren die erhofften Punkte verdient im Gepäck der Gößnitzer.

Nach erneuter Umstellung im Spielsystem starteten die Thimmendorfer gegen die SSG Blankenhain wieder engagierter. Die Sätze eins und zwei waren geprägt von einem umkämpften Spiel auf beiden Seiten. Dem ruhigeren Aufbau- und druckvolleren Angriffspiel der Blankenhainer stellten die Volleytiere eine gute Feldabwehr und einen aufmerksamen Block entgegen. Dessen Manko blieb allerdings, dass der Gegner bei zu vielen Bällen die zweite oder dritte Chance bekam und diese meist auch nutzte. Weiterhin blieb die Annahme Fehlerquelle Nummer eins. Mit 21:25 und 20:25 mussten die Sätze abgegeben werden. Nach einem 2:9-Fehlstart im dritten Satz war hier die Messe schnell gelesen. Thimmendorf fand nicht mehr ins Spiel zurück und gab nach einem 13:25 auch das zweite Spiel ab.

Somit konnte man als einzige Errungenschaft die rote Laterne aus Gößnitz mit nach Hause nehmen. Diese wird auch länger bei den Volleytieren verweilen, sollten die Aufstellungsprobleme sowie die fehlerhafte Annahme nicht abgestellt werden.


Thimmendorfer Volleytiere – 1. VC Schloß Apolda   3:1

Thimmendorfer Volleytiere – SV Fortuna Pößneck   0:3

Zur Heimspielpremiere in der Landesliga gelang den Thimmendorfer Volleytieren im siebten Anlauf endlich der erste Saisonsieg. Da sich die Gastgeber länger als normal aufwärmen durften (Wo liegt eigentlich Thimmendorf?), war man im ersten Satz gegen den Gast aus Apolda auch gleich im Spiel. Nach ausgeglichenem Beginn übernahmen die Volleytiere das (Punkte-)Ruder und ließen sich auch durch zwei gegnerische Auszeiten den 25:20-Satzerfolg nicht nehmen. Im Folgesatz änderte sich nicht viel im Spielverlauf. Die Thimmendorfer erspielten sich früh eine Führung und konnten diese mal mehr und mal weniger deutlich bis zum 25:19 verteidigen. Auch der dritte Satz verlief zunächst nach den Vorstellungen der Gastgeber, obwohl Apolda jetzt mehr dagegenhielt. Mit 24:22 in Führung liegend konnten die Volleytiere ihre beiden Matchbälle zum „zu-Null-Sieg“ nicht nutzen und verloren den Satz noch mit 24:26. Nach diesem Satzverlust blieb allerdings der zu befürchtende Einbruch aus. Zu Beginn des vierten Satzes konnte sich vorerst keine Mannschaft entscheidend absetzen, doch mit einer 14:9-Führung im Rücken, hatten die Thimmendorfer das notwendige Selbstbewusstsein, um den Satz mit 25:19 zu Ende zu spielen und damit die ersten beiden Punkte auf dem Pluskonto zu verbuchen.

Im zweiten Spiel gegen die Fortuna aus Pößneck konnten die Volleytiere anfangs die Partie offen halten, bis sich beim Stand von 8:7 die Anzahl der Fehler hauptsächlich in der Annahme deutlich erhöhte. Dadurch hatten die Gäste, die vor allem im Angriff eine starke Leistung zeigten, leichtes Spiel. Über Zwischenstände von 9:13 und 13:22 gaben die Thimmendorfer den Satz mit 18:25 ab. Noch deutlicher wurde es im nächsten Satz. Die Annahme blieb das Hauptproblem, aber auch aus den wenigen Chancen im Angriff machten die Gastgeber zu wenig. Mit einem 11:25-Ergebnis wurden schnell die Seiten wieder gewechselt. Im dritten Satz zeigten die Volleytiere jedoch wieder ein besseres Spiel, worauf in dieser Phase auch der Gegner mit Fehlern und einer Auszeit reagierte. Bis zum 18:20-Zwischenstand war noch keine Vorentscheidung gefallen, doch nach umstrittenen Spielentscheidungen mit fehlendem Fairplay ließ sich Pößneck den Satz nicht mehr nehmen und konnte mit einem 25:20 den Sieg einfahren. Dass der Erfolg der Pößnecker grundsätzlich verdient war, steht außer Frage, allerdings wurde durch eine teilweise ignorante Leitung des Hauptschiedsrichters ein möglicher Satzgewinn verhindert.


SV 94 Korbußen – Thimmendorfer Volleytiere   3:0

SV 1949 Langenleuba-Niederhain – Thimmendorfer Volleytiere   3:1

Mit zwei weiteren Niederlagen im Gepäck kamen die Thimmendorfer von den Auswärtsspielen aus Rückersdorf zurück.

Die erste Begegnung gegen den bisherigen Tabellennachbarn aus Korbußen begann mit schnellem Rückstand der Volleytiere. Einem 5:12-Zwischenstand wurde bis zum 16:25-Satzende hinterhergelaufen. Die Thimmendorfer produzierten immer wieder leichte eigene Fehler beim Aufschlag und in der Annahme, so dass der Gastgeber Druck im eigenen Angriffspiel aufbauen konnte. Trotz ordentlichem Spiel im Block und in der Feldabwehr konnte der deutliche Satzverlust nicht verhindert werden. Das gleiche Spiel setzte sich auch im zweiten Satz fort, die Volleytiere fanden nie richtig in das Match und machten die gleichen Fehler. Korbußen spielte eine schnelle Führung heraus und konnte diese bis zum 25:17 locker verwalten. Nur zu Beginn des dritten Satzes keimte im Lager der Thimmendorfer etwas Hoffnung auf, doch die 6:3-Führung verwandelte sich schnell in einen Rückstand. Erneut mit 17:25 ging der Satz letztendlich verloren. Ohne große Anstrengung konnte Korbußen somit einen 3:0-Spielgewinn verbuchen.

Das zweite Spiel gegen Langenleuba-Niederhain begann ebenfalls mit einem Rückstand. Im Gegensatz zum vorherigen Spiel gelang es den Volleytieren jedoch, aus dem 6:11 ein 16:16-Ausgleich zu machen. Aufschlag und Annahme funktionierten jetzt über weite Strecken besser. Dadurch konnte auch der Gegner zu Fehlern gezwungen werden. Erst zu Satzende gelang es Langenleuba, die entscheidenden Punkte zum 25:22-Gewinn zu machen. Der Folgesatz begann ausgeglichen bis Thimmendorf durch eine Aufschlagserie mit 19:11 scheinbar die Vorentscheidung erzwungen hatte. Durch diese Führung zu sicher, verspielten die Volleytiere leichtfertig die Punkte. Beim 20:20 war das Spiel wieder offen, aber mit 29:27 konnten diesmal die Thimmendorfer den 1:1-Satzausgleich herstellen. Im dritten Satz sah Langenleuba beim 17:9 bereits wie der Sieger aus, aber die Volleytiere machten das Spiel wieder spannend. Nachdem mit 18:19 fast der Ausgleich hergestellt wurde, gelang dem Gegner jedoch eine Punkteserie zum 25:18. Hart umkämpft war dann der vierte Satz. Thimmendorf wollte die Niederlage vermeiden und Langenleuba den Tiebreak. Beide Mannschaften spielten mit offenem Visier. Trotz zweier Auszeiten am Satzende konnten die Volleytiere aber nicht verhindern, dass der Gegner mit 25:21 das Spiel 3:1 für sich entschied.


TSV 1896 Wildenbörten – Thimmendorfer Volleytiere   3:1

SV 94 Korbußen – Thimmendorfer Volleytiere   3:0

Hinrunde und Rückrunde, für die Volleytiere endete und begann beides mit jeweils einer Niederlage.

Im Spiel gegen den Gastgeber und Spitzenreiter aus Wildenbörten wurde in den ersten beiden Sätzen schnell deutlich, warum die Thimmendorfer am Ende der Tabelle stehen. Die gesamte Mannschaft fand nicht in die Begegnung und eine Vielzahl von Fehlern machte dem Gegner das eigene Spiel leicht. Wildenbörten konnte ohne Gegenwehr nach Belieben schalten und walten. Folgerichtig gingen die Sätze mit jeweils 10:25 an die Heimmannschaft. Im dritten Satz begann das Spiel für die Volleytiere erst richtig. Ab Aufschlag in Führung liegend gelang es jetzt, die Wildenbörtener unter Druck zu setzen. Diese wiederum waren überrascht von der plötzlichen Gegenwehr und konnten nicht mehr wie gewohnt mit ihrem Angriffspiel punkten. Über die Stationen 12:8 und 19:14 konnten die Thimmendorfer den Satz mit 25:19 für sich entscheiden. Der vierte Satz begann zunächst ausgeglichen, jedoch erspielte sich Wildenbörten beim Stand von 20:13 eine Vorentscheidung. Die Volleytiere konnten den Anschluss nicht mehr herstellen und gaben den Satz mit 20:25 ab. Mit 1:3 blieben somit die Punkte verdient bei den Gastgebern, jedoch wurde zumindest in den Sätzen drei und vier deutlich, dass die Thimmendorfer mitspielen können, wenn die eigenen Fehler konstant minimiert werden.

Das diese Konstanz aber momentan fehlt wurde im Spiel gegen Korbußen erneut deutlich. Wie in der Vorwoche ging mit 0:3 auch das Rückspiel verloren, obwohl hier mehr möglich gewesen wäre. Im ersten Satz bis zum 17:16 zumeist in Führung, nahmen sich die Volleytiere zum ungünstigsten Zeitpunkt ihre ungewollte Auszeit. Durch eine Punktserie gewann Korbußen den Satz 25:17. Auch im zweiten Satz gab Thimmendorf zunächst den Ton an, führte bereits mit 19:11, wurde dann nervös und machte unerklärliche Fehler. Der Satz wurde mit 24:26 noch aus der Hand gegeben. Dies war schon eine Vorentscheidung. Korbußen bestimmte Anfang des dritten Satzes das Spiel und lag 8:3 in Führung. Die Volleytiere kämpften sich auf 12:14 heran, nur um dann die Tuchfühlung auf den Gegner wieder zu verlieren. Im Endspurt konnte der Rückstand noch einmal verkürzt werden, jedoch gewann Korbußen mit 25:22 auch den dritten Satz.


Thimmendorfer Volleytiere – SV 1949 Langenleuba-Niederhain   0:3

Thimmendorfer Volleytiere – TSV 1896 Wildenbörten   0:3

Erfolglos starteten die Thimmendorfer Volleytiere in das neue Jahr, denn beide Heimspiele gegen Langenleuba-Niederhain und Wildenbörten wurden deutlich verloren.

Im bereits dritten Aufeinandertreffen in dieser Saison mit der Mannschaft des SV 1949 Langenleuba-Niederhain hatten sich die Thimmendorfer nach zwei zuvor doch relativ ausgeglichenen Spielen etwas Hoffnung auf Punkte gemacht. Doch bereits im ersten Satz wurde diese zerstört, denn zu fehlerhaft war das Spiel der Volleytiere an diesem Tag. Wiederum eine schlechte Annahme machte in diesem Spiel (wie auch im nächsten) den Hauptunterschied zum Gegner aus. Weitere Fehler im Zuspiel und im Angriff waren dann die Folge, so dass zu selten Punkte erspielt werden konnten. Nach 14:25 und 16:25 konnte Langenleuba zumindest in der ersten Hälfte des dritten Satzes etwas gefordert werden, jedoch gelang es nach 14:14-Zwischenstand nicht, denn Druck aufrecht zu halten. Durch eine Aufgabenserie machte der Gast mit einem 25:22 alles klar zum 3:0.

Auch gegen den Spitzenreiter aus Wildenbörten war an diesem Tag nichts zu holen. Zu schwach war hier wiederum die Leistung in der Annahme. Gegen die druckvollen Aufschläge der Gäste fanden die Thimmendorfer kein Mittel. Ein geordneter Spielaufbau war deshalb äußerst selten möglich. Nach 12:25 im ersten Satz fingen sich die Volleytiere im zweiten Satz 14 (!) Punkte in Folge ein und verloren diesen ebenso deutlich mit 11:25. Die 0:3-Niederlage wurde durch ein 18:25 im dritten Satz komplettiert. Mit nur einem Saisonsieg liegen die Thimmendorfer damit weiterhin abgeschlagen am Tabellenende.


1. VC Schloß Apolda – Thimmendorfer Volleytiere   3:2

Thimmendorfer Volleytiere – VSV Gößnitz II   0:3

Nachdem die Thimmendorfer im Hinspiel gegen Apolda ihren bisher einzigen Sieg erkämpfen konnten, sollte auch im Rückspiel zählbares erreicht werden. Das dies am Ende jedoch nur zwei gewonnene Sätze waren, hatten sich die Volleytiere hauptsächlich selbst zuzuschreiben.

Im ersten Satz konnten die Gastgeber von Beginn an unter Druck gesetzt werden. Schnell war eine 5-Punkte-Führung herausgespielt. Vor allem der Block ließ den gegnerischen Angriff nicht zum Zug kommen. Die Thimmendorfer verwalteten diesen Vorsprung bis zum 25:19-Satzgewinn. Der zweite Satz begann bis zur ersten Schwächephase der Volleytiere ausgeglichen. Nach Problemen in der Annahme und einem 8:15-Rückstand kämpften sich die Gäste wieder auf 21:22 heran, jedoch konnte der Satzausgleich mit 24:26 nicht verhindert werden. Satz drei dominierte vorerst Apolda, doch einen 4-Punkte-Rückstand drehten die Thimmendorfer zur Führung. Gute Aufschläge verbunden mit aufmerksamen Blockspiel und Feldabwehr waren hier der Schlüssel zum 25:20-Erfolg. Dies ging auch zu Anfang des vierten Satzes so weiter. Bis zu Satzmitte in Führung liegend führten dann wiederum Annahmeprobleme zu einem Rückstand, der bis zum 21:25 nicht mehr aufgeholt werden konnte. Im Tiebreak war das Spiel wieder offen und mit einer 8:6-Führung der Volleytiere wurden zum letzten Mal die Seiten gewechselt. In der Folge konnte Apolda im Angriff immer wieder durch die Mitte punkten und mit 15:10 den 3:2-Spielerfolg feiern.

Im zweiten Spiel gegen den VSV Gößnitz II wirkte neben der Spielpause noch deutlich die Niederlage gegen Apolda nach. Die Volleytiere fanden in den drei Sätzen nie richtig in die Begegnung. Im Gegensatz zum ersten Spiel konnten die Thimmendorfer auf die Aktionen des Gegners nur reagieren und kaum eigene Akzente setzen. Es gelang Gößnitz in jedem Satz relativ mühelos mit Punkteserien eine Führung herauszuspielen und diese dann zu verwalten. Mit 20:25, 19:25 und 21:25 handelten sich die Volleytiere die zweite Niederlage des Tages ein, die mit dem entsprechenden Kampf und Engagement zumindest in dieser Höhe vermeidbar gewesen wäre.


SV Fortuna Pößneck - Thimmendorfer Volleytiere   3:0

Thimmendorfer Volleytiere – HSV Weimar II   0:3

Im Jahr 2011 bleiben die Thimmendorfer Volleytiere in der Landesklasse Ost weiterhin sieglos. Sowohl gegen den Gastgeber Fortuna Pößneck als auch die Mannschaft vom HSV Weimar II gab es deutliche 0:3-Niederlagen.

Das Spiel gegen den neuen Tabellendritten aus Pößneck verlief jedoch ausgeglichener als vorher erwartet. Thimmendorf gelang es aber nicht, Kapital in Form von Satzgewinnen aus der eher mittelprächtigen Leistung der Fortunen zu schlagen. So wechselten auf beiden Seiten Bälle und Fehler hin und her. Doch zum jeweiligen Satzende gelang es den Pößneckern immer, die entscheidenden Punkte zum Gewinn zu erzielen. Den Volleytieren fehlte hier die letzte Konsequenz und auch etwas Glück, einen Satz erfolgreich zu Ende zu spielen. Mit 25:22, 25:20 und 25:21 konnte Pößneck einen Arbeitssieg verbuchen.

Nach der Spielpause wurde wie schon am letzten Spieltag deutlich, dass es den Thimmendorfern schwer fällt, das zweite Spiel wach und konzentriert zu absolvieren. Man fand sehr schwerfällig in die Begegnung. Die Fehler bei den Volleytieren häuften sich vor allem in der Annahme und somit wurde dem Gegner aus Weimar, der als Tabellenzweiter keineswegs überragend agierte, der Weg zum Erfolg geebnet. Nach nur 50 Minuten und Satzergebnissen von 17:25, 19:25 und 15:25 ging auch die zweite Partie an diesem Tag verloren.


Thimmendorfer Volleytiere – SSG Blankenhain   0:3

Thimmendorfer Volleytiere – VfL Weimar 90 II   0:3

In den beiden letzten Heimspielen der Saison gab es für die Thimmendorfer Volleytiere erneut zwei Niederlagen.

Die 0:3-Schlappe im ersten Spiel gegen die SSG Blankenhain endete nicht nur nach Sätzen deutlich. Im gesamten Spielverlauf gab die SSG klar den Ton an. Die Thimmendorfer fanden nicht zu ihrem Spiel und waren in allen Belangen klar unterlegen. Vor allem im Angriff wurde dies deutlich. Während die Volleytiere das druckvolle Angriffspiel der Gäste mit ihrem Block äußerst selten verhindern konnten, gelang es im Gegenzug kaum, den gegnerischen Block zu überwinden und direkte Punkte durch Angriffe zu erzielen. Weiterhin war die Annahme das bekannte Sorgenkind der Thimmendorfer. Zu wenige Bälle konnten unter Kontrolle gebracht werden. Der Leistung nach verdient endeten die Sätze 14:25, 9:25 und 10:25.

Gegen den VfL Weimar 90 II sah zunächst alles nach Wiedergutmachung aus. Die Volleytiere bestimmten das Geschehen im ersten Satz bis zur 15:8-Führung und gaben dann unerklärlicherweise den Spielfaden aus der Hand. Weimar verkürzte den Rückstand und ging mit 21:20 das erste Mal in Führung. Diese konnte bis zum 25:23 behauptet werden. Im zweiten Satz das gleiche Bild. Die Thimmendorfer spielten sich eine deutliche 13:4-Führung heraus. Es folgten jedoch plötzlich wieder Fehler durch unkonzentriertes Spiel. Die Gäste spielten ihre ganze Routine aus, kamen wieder heran und glichen zum 20:20 aus. Erneut ging im Anschluss der Satz mit 25:23 an Weimar. Damit war im Spiel eine Vorentscheidung gefallen. Diesmal blieb der VfL am Drücker und gewann den dritten Satz nach ständiger Führung (14:8, 20:10) mit 25:15. Wie schon häufig in dieser Saison konnten die Volleytiere auch in diesem Spiel teilweise klare Führungen nicht zum eigenen Satzgewinn ausspielen und brachten sich somit selbst um den Erfolg.


VC Altenburg II – Thimmendorfer Volleytiere   3:0

1. VSV Jena 90 III – Thimmendorfer Volleytiere   3:0

Mit den Spielen gegen den VC Altenburg II und dem 1. VSV Jena III wurde die Saison der Thimmendorfer Volleytiere in der Landesklasse begonnen und jetzt auch wieder beendet. Das zwischen diesen Begegnungen eine Spielzeit mit lediglich einem Sieg für die Thimmendorfer zu Buche steht, war aufgrund der gezeigten Leistung zu Saisonbeginn nicht unbedingt zu erwarten, jedoch die logische Konsequenz, wenn man Trainingsengagement und Anwesenheit an den Spieltagen betrachtet. Denn auch in Altenburg traten die Volleytiere mit sechs Spielern in Minimalbesetzung an. Gegen den Gastgeber war damit an diesem Tag außer einzelnen Punkten nichts zu gewinnen. Zu deutlich war die Überlegenheit des Gegners vor allem im Angriffs- und Blockspiel. Während die Thimmendorfer nur selten direkt im Angriff punkten konnten, gelang es Altenburg scheinbar nach Belieben, den Block der Gäste auszuspielen. Zwar hatte auch der VCA Schwächephasen in den Sätzen zwei und drei, aber diese waren zu kurz, als das die Volleytiere hieraus hätten Kapital schlagen können. Das Spiel ging mit 25:14, 25:16 und 25:16 verdient an die Altenburger.

Gegen den VSV III aus Jena sah es zunächst auch nach einer deutlichen Angelegenheit für den Gegner aus. Die Thimmendorfer fanden nicht ins Spiel, konnten sich aber nach anfänglichen Schwierigkeiten steigern, so dass die klare Führung der Jenenser verkürzt werden konnte. Trotz erstmaligem Ausgleich bei 24:24 gelangen dem VSV die Punkte zum 26:24-Satzgewinn. Ein Ebenbild des Spielverlaufs zeichnete sich im zweiten Satz ab. Jena ging in Führung, aber die Volleytiere konnten ausgleichen. Selbst in Führung liegend, hatte man den ersten Satzball, der allerdings vergeben wurde. Schließlich gewann Jena mit 28:26 auch den zweiten Satz. Im dritten Satz war der Widerstand der Thimmendorfer gebrochen. Jena gab jetzt überlegen den Ton an. Vor allem die Angriffe der Volleytiere wurden wiederholt geblockt. Mit 12:25 ging somit auch der dritte Satz verloren.

Das Spiel gegen Jena war ein kurzer Abriss der gesamten Saison. Neben deutlichen und verdienten Niederlagen wurden in anderen Spielen bei eigener Führung mögliche Satzgewinne durch unkonzentriertes Spiel zu oft leichtfertig vergeben. Am Ende musste man dann Niederlagen einstecken, die zumindest in der Höhe nicht den Spielverlauf wiedergaben.


 

Schlusstabelle

Sp.

S

N

Pkt.

Sätze

Diff.

TSV 1896 Wildenbörten

22

19

3

38:6

61:22

39

HSV Weimar II

22

18

4

36:8

61:28

33

SSG Blankenhain

22

15

7

30:14

52:28

24

SV Fortuna Pößneck

22

15

7

30:14

47:32

15

1. VC Schloß Apolda

22

14

8

28:16

51:39

12

VC Altenburg II

22

12

10

24:20

46:42

4

SV 1949 Langenleuba-Niederhain

22

10

12

20:24

37:43

-6

VfL Weimar 90 II

22

9

13

18:26

37:42

-5

VSV Gößnitz II

22

8

14

16:28

35:48

-13

10 

SV 94 Korbußen

22

6

16

12:32

26:51

-25

11 

1. VSV Jena 90 III

22

5

17

10:34

30:56

-26

12 

Thimmendorfer Volleytiere

22

1

21

2:42

12:64

-52

 


1. Runde Thüringer Landespokal 2010/11

 

SV 1949 Langenleuba-Niederhain – Thimmendorfer Volleytiere   3:2

Thimmendorfer Volleytiere – VfL Weimar 90 I   0:3

In der ersten Runde des Thüringer Landespokals mussten die Thimmendorfer nach Altenburg reisen und sich dort mit dem Ligakonkurrent aus Langenleuba-Niederhain und der Oberligavertretung des VfL Weimar 90 auseinandersetzen.

Zu Beginn des Spiels gegen den Gastgeber wurde wieder deutlich, dass der erste Satz einmal mehr nicht die Sache der Volleytiere ist. Noch nicht richtig im Spiel angekommen, war der Zug dieses Satzes auch schon abgefahren. Über Zwischenstände von 3:10, 6:19 konnte Langenleuba einen 25:11-Satzgewinn feiern, wobei die Thimmendorfer zu Satzende etwas besser ins Spiel fanden. Dies zeigte sich auch gleich im Folgesatz. Die Mannschaft war jetzt auf dem Spielfeld präsent und konnte den Gegner zu mehr Fehlern zwingen. Block und Angriff machten Punkte und auch die Annahme wurde verbessert. Mit 25:16 konnte der Satzausgleich hergestellt werden. Doch im dritten Satz war davon plötzlich nichts mehr zu sehen. Der Gastgeber diktierte wieder deutlich das Spielgeschehen und konnte mit 25:14 ähnlich klar wie im ersten Satz den Durchgang für sich entscheiden. Aber wiederum mit dem Seitenwechsel änderte sich das Bild auf dem Spielfeld. Die Volleytiere waren jetzt gleichwertig und konnten sich eine 10:5-Führung erspielen. Diese schmolz zwar im weiteren Satzverlauf, aber nach mehreren Versuchen konnte der Satzball zum 30:28 verwandelt werden. Leider blieben die Thimmendorfer ihrem Spielrhythmus an diesem Tag treu und verloren im Tiebreak schnell den Anschluss, so dass nach 2:5-Rückstand der Entscheidungssatz mit 6:15 verloren ging.

Vom zeitweise guten Spiel der Volleytiere blieb in der Begegnung gegen den VfL Weimar 90 fast nur der Block übrig. Vor allem in der Annahme waren wieder deutliche Defizite erkennbar. Hervorgerufen durch gute Aufschläge des VfL gelang es den Thimmendorfern nur selten, mit variablen Spielzügen den Gegner zu fordern. Mit mehreren Punkteserien konnte sich Weimar immer schnell absetzen und nur im Blockspiel erlangten die Volleytiere zeitweise Gleichwertigkeit. Das war aber viel zu wenig, um in diesem Spiel etwas Zählbares zu erreichen. Mit 12, 17 und 14 Satzpunkten gaben die Thimmendorfer das Spiel deutlich 0:3 ab.

Der VfL Weimar 90 zog durch ein weiteres 3:0 gegen Langenleuba-Niederhain somit in die 2. Pokalrunde ein.


Spielberichte Herren Bezirksklasse Ost Saison 2009/10

 

Thimmendorfer Volleytiere – TSV 1896 Wildenbörten   0:3

Thimmendorfer Volleytiere – VSV Gössnitz II   0:3

Langsam scheint es bei den Thimmendorfer Volleytieren zur traurigen Tradition zu werden, die jeweiligen Saisonauftaktspiele zu verlieren. Denn auch in den beiden ersten Begegnungen der Saison 2009/10 gegen Wildenbörten und Gössnitz gab man (wie schon letztes Jahr) den Gegnern die Punkte bei der Reise ins Altenburger Land mit.

Der Start im ersten Satz gegen Wildenbörten gelang den Gastgebern gut, denn schnell wurde eine Führung erspielt. Mit zunehmender Spieldauer stellte sich der Gegner jedoch auf das Spiel der Volleytiere ein und übernahm die Initiative. Nach erstmaligem Satzausgleich zum 19:19 zog Wildenbörten vorbei und gewann den Satz mit 25:22. In den Sätzen zwei und drei gab der Gast das Spiel nicht mehr aus der Hand. Durch eine schlechte Annahme gelang Thimmendorf nur selten ein geordneter Spielaufbau, mit dem man den Gegner unter Druck setzen konnte. Im Gegenzug brachte Wildenbörten oft sein Angriffsspiel durch, da der Block der Volleytiere nicht gut stand. Mit 15:25 und 16:25 gingen die Sätze folgerichtig verloren.

Auch im zweiten Spiel gegen die junge Gössnitzer Mannschaft änderte sich am Spiel der Thimmendorfer nichts. Zu statisch im Spielaufbau und mit zu wenig Bewegung im Block und der Feldabwehr lief man den Bällen des Gegners meist vergeblich hinterher. Vor allem bei Angriffen über die Mittelposition bekamen die Gastgeber keine Hand an den Ball. So konnte Gössnitz mit verschiedenen Angriffsvarianten die Volleytiere schwindelig spielen und das Spiel mit 25:18, 25:14 und 25:21 für sich entscheiden. Die Erkenntnis des ersten Spieltages für die Thimmendorfer ist auch schon fast traditionell: Ohne Fleiß kein Preis und ohne Training keine Punkte!


SV 1949 Langenleuba-Niederhain - Thimmendorfer Volleytiere   3:0

Nach den Heimniederlagen am ersten Spieltag gab es auch in der Fremde für die Thimmendorfer Volleytiere nichts zu holen. In Altenburg unterlag man dem Gastgeber SV 1949 Langenleuba-Niederhain glatt in drei Sätzen.

In einem zu Beginn ausgeglichenem Spiel hielten die Thimmendorfer gut mit und konnten nach einer schnellen Satzführung das Spiel offen halten. Doch Langenleuba fand zu Satzmitte besser in´s Spiel und übernahm die Initiative. Durch zwei kleine Serien der Gastgeber verloren die Volleytiere trotz eigentlich gutem Spiel den ersten Satz mit 19:25.

Dadurch unverständlicherweise verunsichert gelang den Thimmendorfern im zweiten Satz zunächst überhaupt nichts mehr und den Gastgebern fast alles. Weiterhin mischte sich noch der größte Feind der Volleytiere in´s Spiel ein: die Annahme. Somit konnten die Gastgeber ihren Vorsprung auf ca. zehn Punkte ausbauen und dann das Spiel locker kontrollieren. Der Satz ging mit 25:12 deutlich an Langenleuba.

Doch im dritten Satz gelang es den Gästen, das Spiel wieder ausgeglichener zu gestalten. Langenleuba konnte mehr unter Druck gesetzt werden. Beim Stand von 14:14 nutzte der Gastgeber seine Möglichkeiten allerdings konsequenter und erspielte sich die entscheidende Führung. Trotz zweier Auszeiten fand Thimmendorf nicht mehr den (Punkte)Anschluss und musste mit 20:25 auch den dritten Satz abgeben.

Im Gegensatz zu den ersten beiden Niederlagen konnte man im Spiel der Volleytiere mit Ausnahme des zweiten Satzes doch Fortschritte erkennen. Vor allen eine deutlich bessere Feldabwehr sowie mehr direkte Punkte im Angriff waren zu verzeichnen. Die Probleme im Blockspiel und der Annahme blieben jedoch bestehen und waren an diesem Tag der deutlichste Unterschied zum Gegner.


SV Wacker 1980 Weimar – Thimmendorfer Volleytiere   3:0

Vom Treffen der bisher sieglosen Mannschaften in Weimar kehrten die Thimmendorfer Volleytiere nun als Schlusslicht zurück. Nach dem man im Pokal zwar verloren, aber spielerisch nicht enttäuscht hatte, war man bei den Volleytieren zuversichtlich, dies auch im Spiel gegen Wacker Weimar zu bestätigen. Doch außer einer erneuten Bestätigung, dass die Leistung der Thimmendorfer dem Wetter im April ähnelt und im Sport nur durch regelmäßiges Training Siege verbucht werden können, gab es in der Goethestadt nur die frühlingshaften Temperaturen zu genießen.

Im ersten Satz überließ man Weimar das Zepter und verschlief mit einem deutlichen 14:25 den Start. Ohne große Gegenwehr konnten die Gastgeber das Spiel bestimmen. Die nächsten beiden Sätze wurden etwas ausgeglichener, Weimar unterliefen jetzt ebenfalls eigene Fehler. Doch durch ihr unkonstantes und an diesem Tag überraschend statisches Spiel gelang es den Volleytieren im entscheidenden Moment nicht, daraus die Punkte zum Satzgewinn zu erzielen. Mit kleinen Punkteserien konnte Weimar immer wieder in der Vorderhand bleiben. So gab man mit 22:25 und 20:25 auch die Sätze zwei und drei ab.

Dieser herbe Dämpfer und der weiterhin punkt- und satzlose (!) Saisonverlauf in der Bezirksklasse sollte die Thimmendorfer in den nächsten Wochen hoffentlich zum Denken und Handeln bewegen, denn eine Mannschaft lebt nun mal von Erfolgen!


Thimmendorfer Volleytiere – SV Wacker 1980 Weimar   2:3

Thimmendorfer Volleytiere – VSV Gössnitz II   1:3

Nach der deutlichen Niederlage im Hinspiel in Weimar, welche auch spielerisch eine (negative) Offenbarung war, hatten sich die Volleytiere Wiedergutmachung vorgenommen. Das Spiel begann völlig untypisch für die Thimmendorfer, denn der Start in den Satz wurde endlich einmal nicht verschlafen. Somit entwickelte sich eine ausgeglichene Begegnung, wobei jedes Team von den Fehlern des Gegners profitierte. Da der Gast im ersten Satz davon ein paar mehr machte, konnten die Volleytiere mit 25:22 den ersten Satzgewinn im Spiel und der Saison überhaupt verbuchen. Nach ergebnismäßig gelungenem Auftakt für die Thimmendorfer kam Weimar jetzt besser ins Spiel. Die Gastgeber verloren gleich zu Anfang des Satzes den (Punkte)Kontakt, konnten diesen auch nicht wieder herstellen und gaben den Satz mit 16:25 ab. Doch schnell konnten die Thimmendorfer das Spiel wieder offen gestalten und Satz drei mit 27:25 knapp für sich entscheiden. Trotz dieser 2:1-Satzführung in der Hinterhand gelang es den Volleytieren jedoch nicht, den „Sack jetzt zu zubinden“. Stattdessen überließ man zunächst wieder Weimar das Feld. Erst nach der zweiten Auszeit beim Zwischenstand von 11:17 wurde der Thimmendorfer Kampf- und Spielgeist wieder geweckt. Vor allem durch druckvolles Angriffspiel gelang es, den Rückstand zu verkürzen und sogar auszugleichen. Jedoch wurden die beiden Gelegenheiten zum Satzgewinn zu leichtfertig vergeben, so dass der Gast mit einem 26:24 den Tiebreak erzwang. Hier setzte sich das Spiel auf Augenhöhe fort und Weimar gelang mit einem glücklichem 15:13 der entscheidende Satzgewinn.

Auch im zweiten Spiel des Tages gelang den Volleytieren ein erfolgreicher Auftakt in die Begegnung. Der Gegner VSV Gößnitz II hatte sich augenscheinlich trotz des dritten Gastspieles innerhalb von fünf Monaten noch nicht an die etwas kühleren Hallentemperaturen in Ruppersdorf gewöhnt. Vor allem fehlende Bewegung, Abstimmungsprobleme und Übermotivation im Angriff, jedoch auch ein guter Thimmendorfer Block waren Gründe für den 25:14 Satzgewinn der Gastgeber. Satz zwei verlief zunächst ausgeglichen bis die Volleytiere durch fehlerhaftes Annahmespiel mehrere Punktserien der Gäste nicht verhindern konnten. Gößnitz stellte mit einem 25:18 den Satzausgleich wieder her. Der dritte Satz sollte in diesem Match eine Vorentscheidung bringen. Nachdem das Aufschlagsrecht dauernd hin und her wechselte, konnte sich kein Team mehr als zwei Punkte absetzen. Erst beim 22:21 für Thimmendorf gelangen Gößnitz vier Punkte am Stück zum 25:22. Mit diesem Satzverlust war der Widerstand der Volleytiere an diesem Tag gebrochen, denn im Anschluss hatte man dem VSV nicht mehr viel entgegenzusetzen und gab den Satz 12:25 ab.


1. VSV Jena 90 III - Thimmendorfer Volleytiere   3:0

Thimmendorfer Volleytiere – TSV 1896 Wildenbörten   1:3

Katerstimmung stellte sich bei den Thimmendorfer Volleytieren in diesem Jahr nicht erst zum Aschermittwoch ein, denn bereits am Samstag Nachmittag waren schwere Köpfe und Beine sowie dicke Hälse angesagt, jedoch waren dies nicht die Nachwehen von Faschingsveranstaltungen und Karnevalsumzügen.

Mit gerade einmal sechs mehr oder weniger einsatzfähigen Spielern stellte man sich den beiden Auswärtsbegegnungen in Jena. Konnten in der letzten Saison gegen den Gastgeber VSV Jena III noch beide Spiele gewonnen werden, war man an diesem Tag meilenweit von einem Satz- oder gar Punktgewinn entfernt. Der 20:25-Satzverlust konnte noch mit den für die Thimmendorfer typischen Anfangsschwierigkeiten erklärt werden, doch in den Sätzen zwei und drei war eine Leistungssteigerung allenfalls auf Seiten des Gegners erkennbar. Ohne Kampfgeist und Gegenwehr verlor man die Sätze mit 12:25 und 14:25 in einer Spielzeit von nur 44 Minuten.

Auch im Spiel gegen den Tabellenzweiten TSV Wildenbörten sah alles zunächst nach einer deutlichen Angelegenheit für den Gegner aus. Mit 12:25 gaben die Volleytiere den ersten und mit 17:25 den zweiten Satz ab. Nachdem Wildenbörten auf diese Weise eingeschläfert wurde, erwachte auf Seiten der Thimmendorfer plötzlich und unerwartet der Kampfgeist. Mit deutlich mehr Durchsetzungsvermögen im Angriff und verbessertem Blockspiel konnten beim Gegner mehr Fehler erzwungen werden. Der Satz wurde nicht unverdient mit 25:20 gewonnen. Jedoch reichte es nur zu diesem einen Satzgewinn, denn nach offenem Schlagabtausch wurde der vierte Satz mit 22:25 abgegeben.

Jetzt bleibt auf Seiten der Thimmendorfer nur zu hoffen, dass man sich am letzten Heimspieltag noch mit einer ordentlichen Leistung von der Saison verabschieden kann.


Thimmendorfer Volleytiere – 1. VSV Jena 90 III   3:0

Thimmendorfer Volleytiere – SV 1949 Langenleuba-Niederhain   0:3

Am letzten Spieltag konnten die Thimmendorfer Volleytiere endlich den Bock umstoßen und den ersten Saisonsieg einfahren. Da es jedoch nur bei diesen beiden Pluspunkten blieb, geht erstmals während der Bezirksklassezugehörigkeit die Rote Laterne am Saisonende nach Thimmendorf.

Im Spiel gegen Jena merkte man den Volleytieren sofort den Willen an, sich nicht noch einmal so vorführen zu lassen wie im Hinspiel. Somit entwickelte sich ein spannendes Spiel auf Augenhöhe, bei dem die Gastgeber meist leicht in Führung lagen, es ihnen aber nicht gelang, sich deutlich von Jena abzusetzen. Vorteile der Gäste zeigten sich im variablen Angriffspiel, da im Gegensatz zu den Volleytieren nur mit einem Zuspieler agiert wurde. Das dies aber nicht ausschlaggebend für den Spielverlauf wurde, lag am aufmerksamen Block und an der guten Feldabwehr der Thimmendorfer. Mit 25:22 ging der Satz an die Gastgeber. Im zweiten Satz das gleiche Bild: ausgeglichenes Spiel mit einer knappen Führung der Volleytiere. Diese hatte auch nach der unfreiwillig hektischen Schlussphase noch Bestand und Thimmendorf ging nach einem 26:24 mit 2:0 nach Sätzen in Führung. Auch im dritten Satz änderte sich am Spielverlauf nichts, so dass nach einem erneuten 25:22-Satzgewinn der erste Sieg der Thimmendorfer feststand.

Als letzter Gegner der Saison stand den Volleytieren jetzt der ungeschlagene Tabellenführer aus Langenleuba-Niederhain gegenüber. Wie bereits im ersten Spiel entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, jedoch aus Sicht der Thimmendorfer in jedem Satz leider immer nur bis zur 15-Punkte-Marke. Ab hier machten die Gastgeber gegen den an diesem Tag keineswegs übermächtigen Gegner den Weg zum Satzgewinn für Langenleuba unfreiwillig durch Konzentrationsschwächen in ihren Aktionen selbst frei. Vor allem im Angriff wurde in den entscheidenden Momenten jetzt zu unüberlegt abgeschlossen. Langenleuba nahm die Vorlage gern an, vermied eigene Fehler und konnte die Sätze mit 25:21, 25:19 und 25:21 jeweils für sich entscheiden.

Somit endete dieser letzte Spieltag aufgrund der überwiegend gezeigten Leistung zwar mit etwas Licht, der Verlauf der gesamten Saison lag aber zu großen Teilen leider nur im Dunkeln.


Schlusstabelle

Sp.

S

N

Pkt.

Sätze

Diff.

SV 1949 Langenleuba-Niederhain

10

10

0

20:0

30:8

22

TSV 1896 Wildenbörten

10

7

3

14:6

25:12

13

VSV Gößnitz II

10

6

4

12:8

25:16

9

1. VSV Jena 90 III

10

4

6

8:12

14:21

-7

SV Wacker 1980 Weimar

10

2

8

4:16

9:26

-17

Thimmendorfer Volleytiere

10

1

9

2:18

7:27

-20


1. Runde Thüringer Landespokal 2009/10

 

Thimmendorfer Volleytiere – 1. VSV Jena 90 II   0:3

Thimmendorfer Volleytiere – VSV Gössnitz II   2:3

Mit fast voller Mannschaft, aber gemischten Gefühlen traten die Thimmendorfer zu den beiden Heimpartien der ersten Pokalrunde an, denn die bisherigen Leistungen in den Punktspielen verhalfen nicht gerade zu einem erhöhten Selbstbewusstsein.

Im ersten Spiel gegen den Tabellenführer der Oberliga VSV Jena II zeigte sich jedoch schnell, dass die Volleytiere an diesem Tag gut aufgelegt waren, denn den vom Papier her bestehenden 2-Klassen-Unterschied konnte man nur äußerst selten erkennen. Nach ausgeglichenem Beginn konnten die Thimmendorfer einen 5-Punkte-Vorsprung herausspielen. Den Gästen gelang es jedoch schnell, den Ausgleich wieder herzustellen und das Satzende zu dominieren. Somit ging der Satz 25:19 an Jena. Nachdem der VSV jetzt auch noch den besseren Start im zweiten Satz erwischte, schienen die Fronten bereits geklärt, doch die Gastgeber kämpften und spielten sich wieder heran. So wurde der Satz erst beim Stand von 23:23 mit zwei Punkten für Jena entschieden. Ebenso knapp verlief der dritte Satz, der hart umkämpft mit 25:22 für Jena endete. Trotz dieser nach dem Spielergebnis deutlichen 0:3-Niederlage enttäuschten die Thimmendorfer nicht.

Nachdem sich die Volleytiere gegen den VSV Gößnitz II in dieser Saison bereits eine 0:3-Klatsche abholten, schien sich dies im zweiten Spiel zu wiederholen. Offensichtlich wurden gegen Jena bereits alle Körner aufgebraucht, denn in einem über weite Strecken von Gößnitz beherrschten Satz verlor man mit 13:25. Doch im zweiten Satz hielten die Thimmendorfer dagegen und konnten in einem offenen Schlagabtausch mit 25:23 gewinnen. Danach überließen die Volleytiere dem Gast wieder ungewollt das Zepter und gaben den dritten Satz wiederum mit 13:25 ab. Erneut fand Thimmendorf in die Begegnung zurück und spielte sich mit einem 28:26 in den Tiebreak. In einem an Spannung kaum noch zu überbietenden Finale gelang es den Volleytieren nicht, die sich bietenden Matchbälle zum Spielgewinn zu nutzen. Nach langen und umkämpften Ballwechseln entschied Gößnitz den Entscheidungssatz mit 22:20 für sich. Selten war man im Lager der Thimmendorfer Volleytiere nach zwei Niederlagen so zufrieden wie in diesem Fall. Das Aus im Pokal ist zwar besiegelt, jedoch kann man auf die gezeigten Leistungen bis auf ein paar Ausnahmen aufbauen.

In die zweite Runde zog der 1. VSV Jena 90 II nach einem 3:0-Erfolg gegen den VSV Gößnitz II ein.


Spielberichte Herren Bezirksklasse Ost Saison 2008/09

 

Thimmendorfer Volleytiere – TSV 1896 Wildenbörten   2:3

Thimmendorfer Volleytiere – VfL Weimar 90 II   0:3

Wie bereits in der letzten Saison konnten die Thimmendorfer auch zum diesjährigen Auftakt kein Erfolgserlebnis feiern.

Im ersten Spiel gegen den TSV Wildenbörten brauchten die Volleytiere eine kurze Anlaufzeit, um nach einem 3:9-Rückstand besser ins Spiel zu finden. Dabei profitierten die Gastgeber auch von den jetzt vermehrt beim Gegnern auftretenden Fehlern. Über einen 13:13-Ausgleich konnten die Thimmendorfer durch unkompliziertes, aber relativ fehlerloses Spiel die Führung erzielen. Somit wurde der erste Satz mit 25:19 gewonnen. Auch im nächsten Satz zeigte sich ein ähnliches Bild, Wildenbörten lag zunächst in Führung, verlor dann aber mehrere Punkte durch eigene Fehler. Dies konnten die Volleytiere zu ihren Gunsten nutzen und mit 25:21 den Satz ebenfalls für sich entscheiden. Der Spielverlauf änderte sich jedoch in den Sätzen drei und vier. Bei den Thimmendorfern vermisste man jetzt das Bemühen, das Spiel vorzeitig für sich zu entscheiden. Ein gesteigertes Selbstbewusstsein durch zwei Satzerfolge war nicht zu erkennen, stattdessen wurden jetzt die Fehler hauptsächlich auf Thimmendorfer Seite gemacht. So konnte der Gegner mit verbessertem Angriffsspiel punkten und die Sätze jeweils mit 25:17 gewinnen. Der Tiebreak begann ausgeglichen, doch wiederum durch eigenes Verschulden verloren die Volleytiere den (Punkte-)Anschluss und mussten sich nach 11:15 im fünften Satz mit 2:3 Sätzen geschlagen geben.

In den bisherigen Begegnungen gegen den VfL Weimar II konnten die Thimmendorfer nur einzelne Sätze, aber keine Punkte einfahren. An diesem Umstand sollte sich auch diesmal nichts ändern. Die ersten zwei Sätze spielten die beiden Mannschaften auf Augenhöhe, die Führung wechselte hin und her. Zeigten die Weimaraner im Angriff und Spielaufbau ihre Stärken, konnten die Volleytiere mit Einsatz und zeitweise starkem Block dagegenhalten. Erst jeweils zu Ende der Sätze konnten sich die Gäste durchsetzen und den Thimmendorfern die Sätze mit je 25:21 abnehmen. Deutlich war danach dem Spiel der Gastgeber anzumerken, das der Widerstand gebrochen war. Während die Goethestädter ihr Pensum jetzt souverän und routiniert abspulten, gelangen den Volleytieren vor allem bei Ballannahme und im Angriff nur noch selten gelungene Aktionen. Mit 13:25 wurde auch der dritte Satz und damit das zweite Spiel des Tages abgegeben.

Nach den guten Vorsätzen im Sommer sind die Thimmendorfer spätestens zum ersten Spieltag in der Realität angekommen. Die Niederlagen sind durch geringe Teilnahme am Training und am Spieltag (wiederum fanden sich zum Heimspiel gerade einmal sieben Spieler ein!) die deutliche Konsequenz, was insofern für die Mannschaft schade ist, da zumindest in der Begegnung gegen Wildenbörten ein Sieg durchaus möglich war.


SV Wacker 1980 Weimar - Thimmendorfer Volleytiere   3:0 (Wertung)

TSV 1896 Wildenbörten - Thimmendorfer Volleytiere   3:0

Durch den Ausfall mehrerer Spieler bemühten sich die Volleytiere frühzeitig um eine Spielverlegung der Begegnung bei Wacker Weimar. Doch leider hatte man die Rechnung ohne den Gastgeber gemacht, denn aus unterschiedlichen Gründen konnte kein neuer, gemeinsamer Spieltermin gefunden werden, so dass die Begegnung mit 0:3 gegen die Volleytiere gewertet wurde.

Dankbarerweise zeigte sich der TSV 1896 Wildenbörten als weiterer Gegner des 2. Spieltages entgegenkommender und räumte den Thimmendorfern die Möglichkeit ein, das Spiel an einem Freitagabend nachzuholen. Nach der knappen 2:3-Niederlage im Hinspiel konnte man also ein spannendes Spiel erwarten. Und das wurde es auch, zumindest in den ersten beiden Sätzen. Dabei punkteten die Volleytiere vor allem mit sicherem Aufschlag- und Aufbauspiel, während der Gastgeber mit sehr guter Feldabwehr überzeugen konnte. Die Sätze 1 und 2 verliefen ausgeglichen, keinem Team gelang es, einen deutlichen Vorsprung herauszuspielen. Doch zu Satzende neigte sich die Waage scheinbar in Richtung der Volleytiere. Bei Zwischenständen von 24:21 bzw. 24:22 hatten die Gäste mehrere Satzbälle und gleichzeitig aber auch Angst vor der eigenen Courage, denn plötzlich fehlte die Konsequenz und Sicherheit für den entscheidenden Punkt. Die Einladung zum Satzgewinn nahm Wildenbörten zweimal gern an und gewann die Sätze jeweils 26:24. Von diesem Rückschlag erholten sich die Thimmendorfer nicht mehr, das wurde im dritten Satz schnell deutlich. Durch viele Fehler im gesamten Spielaufbau verloren die Volleytiere schnell den Anschluss und Wildenbörten konnte das Spiel diktieren. So ging der Satz deutlich mit 17:25 und damit das Spiel 0:3 verloren. Die auf dem Papier klare Niederlage wäre durch konzentriertes Spiel in den entscheidenden Momenten vermeidbar gewesen. Dies muss im nächsten Heimspiel verbessert werden, um möglichst die ersten Punkte der Saison einzufahren.


Thimmendorfer Volleytiere – 1. VSV Jena 90 III   3:2

Thimmendorfer Volleytiere – VSV Gößnitz II   3:2

Am dritten Spieltag hat es für die Thimmendorfer Volleytiere endlich mit den ersten Pluspunkten geklappt. Das sogar zwei Siege am Ende zu Buche standen, ist vor allem einer starken konditionellen und kämpferischen Leistung zu verdanken.

Bereits im ersten Spiel gegen Jena wurde deutlich, dass beide Teams an diesem Tag auf fast identischem Niveau spielen. Die ersten drei Sätze wurden von einer ständig wechselnden Führung und knappen Zwischenständen geprägt. Nach Gewinn des ersten Satzes (25:23) mussten die Volleytiere die nächsten beiden Sätze mit 23:25 bzw. 22:25 abgeben und waren nun im vierten Satz unter Zugzwang. Das dieser Druck zunächst nicht beflügelte, wurde spätestens beim Zwischenstand von 6:14 deutlich. Doch mit verstärkter Konzentration vor allem im Block wurde Jena zu Fehlern gezwungen. Die dadurch verunsicherten Gäste konnten nun mehrere Punktserien der Thimmendorfer nicht verhindern. Der Satz endete nach großem Rückstand mit 25:20 noch recht deutlich für die Volleytiere. Die jetzt aufgenommene Fahrt konnte auch im entscheidenden Tiebreak fortgesetzt werden. Jena hatte nicht mehr viel entgegen zu setzen, denn auch die erste Auszeit des Gastes bei 3:6-Rückstand verpuffte wirkungslos. Thimmendorf ließ nichts mehr anbrennen und gewann den Satz deutlich 15:8. Nach über 100 Minuten Spielzeit wurde mit 3:2 der erste Saisonsieg eingefahren.

Gegen den zweiten Gegner des Tages, den VSV Gößnitz II, zeichnete sich ein ähnlich spannender Spielverlauf ab. Konnten die Volleytiere den ersten Satz mit 25:21 noch gewinnen, wurde in den nächsten Sätzen der Kräfteverschleiß deutlich. Die dadurch auftretende Anzahl an Fehlern war neben dem guten Spiel der Gäste ein Grund für die 20:25- und 18:25-Satzverluste. Auch im vierten Satz lag Gößnitz zu Beginn knapp in Führung, doch hervorgerufen durch gelungene Spielaktionen bekamen die Thimmendorfer die „zweite Luft“. Der Satz konnte gedreht werden und mit einem 25:21 musste wiederum der Tiebreak entscheiden. Wie schon im Spiel gegen Jena ließen sich die Volleytiere jetzt nicht mehr die Butter vom Brot nehmen. Von Beginn an führend gewann man ebenfalls nach über 100 Minuten den fünften Satz mit 15:7.

Nach diesem zweiten 3:2-Erfolg und dem Sieg von Gößnitz gegen Jena wurde die rote Laterne nach Jena gegeben. Respekt muss man an diesem Tag vor der Leistung der Mannschaft haben, da nach verletzungsbedingtem Ausfall zweier Spieler erneut ein „Rumpfteam“ mit einigen gehandicapten Spielern zur Verfügung stand. Vor allem unserem „Bayer“ und dem aus Knau verstärktem Fanblock wird gedankt, weil dies zwei wichtige Gründe für die beiden Heimsiege waren.


SV 1949 Langenleuba-Niederhain – Thimmendorfer Volleytiere   3:0

Thimmendorfer Volleytiere – VSV Gößnitz II   1:3

Schlecht gespielt – verdient verloren. Mit diesen Worten lässt sich der letzte Auftritt der Thimmendorfer Volleytiere in der Bezirksklasse Ost im Jahr 2008 kurz, aber deutlich beschreiben.

Mit einem guten Spiel gegen den Gastgeber wollte man sich Selbstvertrauen und Energie für die Begegnung gegen Gößnitz holen, doch die Realität sah an diesem Tag anders aus. Einzig und allein im ersten Satz gegen Langenleuba, der 23:25 verloren ging, hatte man in einer bis dahin ausgeglichenen Begegnung das Gefühl, die Thimmendorfer könnten in Altenburg zumindest einen Teilerfolg feiern. Allerdings wurde diese Hoffnung bereits zu Beginn des zweiten Satzes zunichte gemacht. Nach einem 2:9-Rückstand gab man den Satz 11:25 ab. Ohne Gegenwehr konnte der Gegner das Spiel diktieren, denn nicht einmal der sonst vorhandene Kampfgeist war auf Thimmendorfer Seite zu erkennen. Dies änderte sich auch im dritten Satz nicht, den Langenleuba ähnlich deutlich mit 25:15 für sich entschied.

Hatte man gehofft, die Volleytiere würden die Spielpause nutzen, um im Spiel gegen Gößnitz die aufgetretenen Fehler nicht zu wiederholen, so sah man sich schnell enttäuscht. Gegen einen in dieser Begegnung stellenweise euphorisch aufspielenden Gegner konnten die Thimmendorfer zu keiner Zeit das Feuer erwidern. Nach 16:25 im ersten Satz wurde der zweite zwar mit 25:15 gewonnen, aber dies lag nicht am verbesserten Spiel der Volleytiere, sondern an einer kurzen Schwächephase des Gegners. Der erwünschte Impuls nach dem Satzgewinn blieb für die weiteren Sätze aus und schnell verfielen die Thimmendorfer wieder in ihre Lethargie zurück. Gößnitz konnte vor allem durch eine gute Angriffs- und Blockleistung gefallen, welche die vereinzelt auftretenden Hoffnungsfunken der Volleytiere schnell wieder auslöschten. Nach den Satzverlusten von jeweils 16:25 trat man mit zwei Niederlagen im Gepäck den Rückweg an. Es bleibt zu wünschen, dass die Volleytiere bis zum nächsten Spieltag im Januar in Weimar zu ihrer Stärke, über den Kampf zum Spiel zu kommen, wieder zurückfinden.


VfL Weimar 90 II - Thimmendorfer Volleytiere   3:0

Thimmendorfer Volleytiere – 1. VSV Jena 90 III   3:0

Mit Sieg und Niederlage kehrten die Thimmendorfer Volleytiere vom letzten Auswärtsspiel der Saison in Weimar zurück. Setzte es gegen den Ligaprimus Weimar eine unnötig deutliche 0:3-Niederlage, so konnte im zweiten Spiel das Schlusslicht aus Jena mit dem gleichen Ergebnis bezwungen werden.

Nach einer denkbar kurzen Aufwärmphase fanden die Volleytiere überraschenderweise schneller ins Spiel als der Gegner. Dieser produzierte zu viele Fehler, welche die Thimmendorfer zu nutzen wussten. Bei einer 8:2-Führung für die Gäste nahm Weimar die erste Auszeit, aber am Spielverlauf änderte sich zunächst nichts. Weiter tonangebend, behielten die Volleytiere ihre Führung und steuerten Richtung Satzgewinn. Doch plötzlich erfolgte wie schon so oft der Bruch im Spiel der Thimmendorfer. Weimar holte Punkt um Punkt auf und ging mit 22:21 erstmals in Führung. Routiniert wurde jetzt der Satz vom Gegner zu Ende gespielt. Mit 25:22 gelang dem Gastgeber der Satzerfolg. Die folgenden beiden Sätze ähnelten in ihrem Verlauf wie ein Ei dem Anderen. Zu Beginn war es ein ausgeglichenes Spiel, dass auf beiden Seiten mit viel Einsatz geführt wurde. Unerwartet wieder auftretende Konzentrationsschwächen der Thimmendorfer wusste Weimar dann jedoch auszunutzen und somit wurde jeweils eine sichere Führung durch die Gastgeber erspielt. Weder im zweiten noch im dritten Satz gelang es den Volleytieren diesen Rückstand aufzuholen. Man gab die Sätze mit 19:25 bzw. 18:25 ab. Wie so oft gegen den VfL II stand man am Ende mit völlig leeren Händen da und wusste nicht warum.

Im Spiel gegen den VSV Jena III kehrte zu Beginn schnell die Lockerheit und Sicherheit zurück, die man gegen Weimar jeweils am Satzende vermisste. Im ersten Satz ständig in Führung liegend, gelang es den Volleytieren durch druckvolles Spiel, die Fehlerquote beim Gegner zu erhöhen. Der Satz ging somit 25:20 an die Thimmendorfer. Das diese im folgenden Spielverlauf fast etwas zu locker waren, wurde spätestens bei einem 7:10-Rückstand deutlich. Doch anders als im ersten Spiel hatten die Volleytiere nun die Qualität, den Satz wieder auszugleichen und durch eine Aufschlagserie am Ende konnten sie den Satz noch deutlich mit 25:16 gewinnen. Im dritten Satz ließen die Volleytiere keine Zweifel aufkommen, wer das Spiel schnell und erfolgreich beenden will. Wiederum erspielte man sich die Führung und gab sie gegen die junge und nie aufgebende Jenaer Mannschaft nicht wieder ab. Mit 25:18 wurde auch dieser Satz gewonnen. Ausschlaggebend für diesen Erfolg war hauptsächlich die Annahmeleistung (im Gegensatz zum Spiel gegen Weimar wurde mit Libero gespielt) und die gute Arbeit am Netz. Ein druckvolleres Angriffspiel machte hier den Unterschied.


Thimmendorfer Volleytiere - SV Wacker 1980 Weimar   2:3

Thimmendorfer Volleytiere SV - 1949 Langenleuba-Niederhain   2:3

Die Saison der Thimmendorfer Volleyballer endete wie sie begann – mit zwei (wenn auch knappen) Heimniederlagen.

Nachdem im Hinspiel das Kräftemessen mit Wacker Weimar ausbleiben musste und am grünen Tisch entschieden wurde, wollten die Volleytiere im Rückspiel zum Gegenschlag ausholen. Doch da der Wille allein keine Spiele gewinnt, sah man sich zu Beginn der Begegnung schnell in Rückstand. Das Spiel der Gastgeber wirkte statisch und gehemmt, was nicht an der Temperatur in der Halle lag. Während die Gäste ein sicheres und fehlerfreies Spiel aufzogen, konnten die Thimmendorfer nicht die Initiative ergreifen. Folgerichtig gingen die ersten beiden Sätze mit jeweils 20:25 verloren. Besagte Initiative wechselte jedoch ab Satz drei die Seite und kam jetzt auf Seiten der Volleytiere zum Vorschein. Durch deutlich verbessertes Spiel am Netz sowohl im Angriff als auch im Block konnten die Thimmendorfer jetzt punkten. Dazu erhöhte sich die Fehlerquote beim Gegner und somit konnte dieser Satz mit 25:8 entschieden werden. Nachdem sich das Spiel im vierten Satz nicht änderte, konnten die Volleytiere mit 25:18 den Satzausgleich herstellen. Im Tiebreak war bei beiden Mannschaften die Nervosität anzumerken. Nach besserem Start für Weimar übernahmen die Gastgeber die Führung. Jedoch konnten beim Stand von 14:11 drei Matchbälle nicht genutzt werden. So machte Wacker die entscheidenden Punkte zum 3:2-Erfolg.

Von diesen vergebenen Chancen erholten sich die Thimmendorfer im folgenden Spiel gegen den SV Langenleuba-Niederhain zunächst nicht. Der Gast hatte die Begegnung im Griff und von Seiten der Volleytiere erfolgte kaum Gegenwehr. Mit 16:25 wurde der erste Satz deutlich abgegeben. Doch im zweiten Satz war das Spiel plötzlich ausgeglichen, Thimmendorf hielt dagegen und Langenleuba wurde zu Fehlern gezwungen. Mit 26:24 konnten die Volleytiere zum 1:1 nach Sätzen ausgleichen. Satz drei entschieden die Gäste mit einem 25:18 wieder für sich, so dass die Thimmendorfer erneut unter Zugzwang waren. Nach einem knappen 25:23 musste wiederum der Tiebreak die Entscheidung bringen. Wie schon im ersten Spiel hatten die Volleytiere hier ihre Nerven nicht im Griff, denn nach ausgeglichenem Beginn erfolgte ein Bruch im Spiel und Langenleuba konnte den Satz mit 15:8 für sich entscheiden.

Wie bereits im letzten Jahr war das unkonstante Spiel der Thimmendorfer auch in dieser Saison kennzeichnend. Dadurch wurden unnötig Punkte verschenkt, was ein besseres Abschneiden in der Tabelle verhinderte.


 

Schlusstabelle

Sp.

S

N

Pkt.

Sätze

Diff.

VfL Weimar 90 II

12

12

0

24:0

36:5

31

TSV 1896 Wildenbörten

12

9

3

18:6

31:17

14

SV 1949 Langenleuba-Niederhain

12

8

4

16:8

27:22

5

SV Wacker 1980 Weimar

12

6

6

12:12

25:24

1

Thimmendorfer Volleytiere

12

3

9

6:18

16:31

-15

1. VSV Jena 90 III

12

2

10

4:20

14:32

-18

VSV Gößnitz II

12

2

10

4:20

14:32

-18

 


1. Runde Thüringer Landespokal 2008/2009

 

Thimmendorfer Volleytiere – SV 94 Korbußen   1:3

Thimmendorfer Volleytiere – SSG Blankenhain   1:3

Wie bereits in den Vorjahren gaben die Thimmendorfer Volleytiere nur in der ersten Runde des Thüringer Pokals ein kurzes Intermezzo. Gegen die beiden höherklassigen Landesklasse-Vertretungen aus Korbußen und Blankenhain gab es jeweils 1:3-Niederlagen.

Im Gegensatz zu den zwei Erfolgen in der Bezirksklasse eine Woche zuvor sprang bei den Volleytieren in beiden Spielen der Funke nicht richtig über. Die Mannschaft fand über weite Strecken nicht zum Spiel und wenn man einmal Fahrt aufgenommen hatte, wurde diese hauptsächlich durch Fehler in der Annahme wieder gestoppt. Vor allem der erste Gegner Korbußen spielte seinen Stiefel recht lustlos herunter, so dass der aufkommende Kampfgeist der Thimmendorfer davon wieder erstickt wurde. Nachdem der erste Satz mit 23:25 knapp und der zweite mit 16:25 deutlich verloren ging, konnte der Gastgeber im dritten einen 25:22-Satzerfolg und damit ein erstes Erfolgserlebnis verbuchen. Das es bei diesem einen Satz blieb, hatte man der jetzt wieder einsetzten Lethargie und dem fehlendem Siegeswillen zu verdanken. Mit 21:25 gab man den vierten Satz und damit das Spiel fast genauso emotionslos ab, wie der Gegner seinen Erfolg feierte.

Gegen Blankenhain zeichnete sich zunächst ein ausgeglichenes Spiel ab, dass im Vergleich zur ersten Begegnung auch mit mehr spielerischer Leidenschaft und Einsatz auf beiden Seiten begann. Abrupt gestoppt wurde der Kampf der Volleytiere allerdings beim Zwischenstand von 12:12. Nicht weniger als zehn (!) Punkte in Folge konnten die Gäste begünstigt durch die schlechte Annahme der Thimmendorfer machen. Dementsprechend ging der Satz 16:25 verloren. Im zweiten Satz fanden die Gastgeber zu ihrem Spiel zurück, man konnte Blankenhain wieder Paroli bieten und den Satz 25:22 gewinnen. Hatten die Volleytiere im Folgesatz eine 9:8-Führung erkämpft, trat plötzlich erneut das Phänomen der Annahmeverweigerung in Erscheinung. Mit einer Serie von wiederum 10 Punkten konnte der Gegner eine Vorentscheidung herbeiführen und den Satz 25:15 gewinnen. Der vierte Satz war reine Formsache, denn der Widerstand der Thimmendorfer war nun gebrochen. Deutlich gab man den Satz 13:25 ab.

Nach dem Ausscheiden können sich die Volleytiere jetzt wieder auf die Bezirksklasse konzentrieren. Die zeitweilig katastrophale Annahmeleistung sollte hierbei der erste Ansatzpunkt sein.


Spielberichte Herren Bezirksklasse Ost Saison 2007/08

 

SV Wacker 1980Weimar - Thimmendorfer Volleytiere   3:0

Mit einem Fehlstart begannen die Thimmendorfer Volleytiere in Weimar ihre dritte Bezirksklasse-Saison. Beim gastgebenden SV Wacker unterlagen die Volleytiere glatt mit 0:3, wobei der Spielverlauf nicht so eindeutig wie das Ergebnis war. Hatte man den ersten Satz nach ausgeglichenem Beginn und anschließenden Konzentrationsschwächen mit 21:25 abgegeben, gelang der Start in Satz zwei zunächst besser. Doch auch hier konnte mit fortschreitender Spieldauer ein Leistungsabfall nicht verhindert werden, so dass Weimar zunächst ausglich, um dann beim Stand von 22:21 das erste Mal in diesem Satz in Führung zu gehen. Mit 25:21 ging auch der zweite Satz an die Gastgeber. Ein Aufbäumen der Volleytiere war zu Beginn des dritten Satzes nicht zu erkennen, der Verlust des vorherigen Satzes schien zu lähmen. Doch nach Auszeiten bei Zwischenständen von 4:10 und 11:17 gelang es, den Satz bei 19:19 noch einmal spannend zu machen. Doch die Hoffnung auf eine Wende des Spiels währte nur kurz, denn mit einem Endspurte sicherte sich Weimar mit 25:20 auch den dritten Satz.

Den Gastgebern reichte in dieser Begegnung ein ordentliches Spiel aus, da sie vor allem in den wichtigen Phasen der Sätze weniger Fehler als die Volleytiere machten. Mit einer gleichmäßigeren Leistung wäre es für die Gäste nicht unmöglich gewesen, zumindest ein oder zwei Sätze zu gewinnen. Vor allem die Unkonzentriertheiten, die dem Gegner in jedem Satz 5-6 Punkte am Stück einbrachten, zogen sich wie ein roter Faden durch das Spiel. In den beiden Heimspielen am 6. Oktober sollten die Thimmendorfer aus ihren Fehlern lernen, um sich nicht gleich zu Saisonbeginn am Ende der Tabelle festzusetzen.


Thimmendorfer Volleytiere – SV 1949 Langenleuba-Niederhain   0:3

Thimmendorfer Volleytiere – TSV 1896 Wildenbörten   0:3 

Auch nach den beiden Heimspielen am ersten Oktober-Wochenende weiterhin satz- und sieglos, steuert der angeschlagene Dampfer der Volleytiere mit voller Kraft in Richtung rote Laterne. In den Begegnungen gegen Langenleuba-Niederhain und Wildenbörten gab des für die Thimmendorfer jeweils 0:3-Niederlagen. An diesem Spieltag wurde wieder die Unbeständigkeit im Thimmendorfer Spiel verstärkt deutlich. Konnte man in jedem Satz phasenweise mit dem Gegner mithalten, so gab es auch immer unfreiwillige „Auszeiten“, die einem möglichen Satzgewinn verhinderten. Besonders auffällig wurde dies im 3. Satz gegen Langenleuba-Niederhain. Hier hatten sich die Volleytiere nach einem 5:12-Rückstand bis zum 12:12-Ausgleich gekämpft, nur um den Satz dann sang- und klanglos mit 13:25 (!) abzugeben. Ähnlich verliefen die beiden Sätze vorher, welche die Thimmendorfer bis etwa Satzmitte offen gestalten konnten, um sie jedoch mit 20:25 und 21:25 zu verlieren.

Gleiches Bild danach im Spiel gegen Wildenbörten. Kein Satz verlief ohne längere Schlafwageneinlage der Volleytiere, in denen man mühsam Aufgebautes mit den eigenen Händen (und Füßen) leichtfertig wieder zerstörte. Mit 16:25, 20:25 und 23:25 wurde auch das zweite Spiel des Tages verloren.

In beiden Begegnungen konnte der Gegner der Thimmendorfer sein Spiel durchziehen und dann zusätzlich von den Fehlern des Gastgebers profitieren. Dies soll allerdings nicht die gute Leistung der Teams abwerten, die vor allem im Angriff und Feldabwehr eine beachtliche Vorstellung zeigten. Ziel der Volleytiere im Training sollte ein Schritt in diese (Leistungs-)Richtung sein. Die Pokalansetzungen gegen die Landesligisten HSV Weimar II und SV Eintracht Ponitz am ersten Novemberwochenende sollten als weiterer Schritt angesehen werden, um Spielpraxis zu sammeln und Konzentrationsschwächen im Satzverlauf zu minimieren, so dass man für die Punktspiele gegen die bisher ungeschlagenen Mannschaften vom SV Tröbnitz und VfL Weimar II nach der Herbstpause besser gerüstet ist.


VfL Weimar II – Thimmendorfer Volleytiere   3:0

Thimmendorfer Volleytiere – SV Tröbnitz 1923   1:3 

Unten angekommen! Pünktlich zum Martinstag schnappten sich die Volleytiere nach den beiden Punktspielen in Weimar die rote Laterne der Bezirksklasse Ost. Mit viel Hoffnung vor allem im Spiel gegen den VfL Weimar II gestartet, stehen die Thimmendorfer noch immer ohne Sieg am Tabellenende.

Hatte man sich gegen den Gastgeber viel vorgenommen, merkte man im ersten Satz von Beginn an, dass dieser aufgebaute Erfolgsdruck die Volleytiere nicht beflügelte, sondern lähmte. Es gelang nicht, den Gegner mit aggressivem Spiel unter Druck zu setzen. Stattdessen zog der VfL sein (vor allem in der Annahme) nahezu fehlerfreies und routiniertes Spiel auf, auf das die Thimmendorfer keine passende Antwort fanden. Somit ging der erste Satz deutlich mit 13:25 verloren.

In den folgenden Sätzen fanden die Volleytiere schneller zu ihrem Spiel. Durch verbessertes Annahme- und Aufbauspiel wurde die Begegnung jetzt ausgeglichener. Es gelang in den entscheidenden Phasen jedoch nicht, die wichtigen Punkte zu erzielen. Diese konnte der Gegner einfahren. So fiel im zweiten Satz die Vorentscheidung beim Stand von 15:15, als sich Weimar bis auf 21:16 absetzen konnte und den Satz mit 25:21 gewann. Nach mehreren Rückständen im dritten Satz (5:9/15:20) bewiesen die Thimmendorfer Moral und kämpften sich noch einmal heran. Nicht unverdient hatte man beim 26:25 auch Satzball, vergab diesen jedoch und Weimar drehte den Satz zum 28:26-Erfolg.

Nach diesem 0:3 und der Spielpause stellten die Volleytiere ihr Spiel im Hinterfeld auf Libero um, was sich auch positiv bemerkbar machte, aber in den ersten beiden Sätzen gegen Tröbnitz keinen Erfolg brachte. Denn für das variable und schnelle Angriffsspiel des Gegners machte man jetzt vor allem in der Blockarbeit zu viele Fehler bzw. war am Netz oftmals zu spät. Tröbnitz beherrschte das Spiel sicher und gewann die Sätze mit 25:13 bzw. 25:15.

Im Gefühl des sicheren Sieges ließ der Gegner jetzt die Zügel schleifen. Die sich bietenden Gelegenheiten konnten die Thimmendorfer konsequent nutzen und beim Zwischenstand von 14:4 witterte man wieder Morgenluft für das Spiel. Mit jetzt gut stehendem Block wurden die Angriffe der Tröbnitzer entschärft und in der Feldabwehr aufmerksamer gearbeitet. So ging der Satz mit 25:15 an die Volleytiere. Spätestens nach einer Thimmendorfer Führung von 6:0 im vierten Satz wurde sich Tröbnitz der ernsten Lage bewusst und fand wieder zum kompromisslosen Spiel der ersten Sätze zurück. Beim Stand von 12:13 erstmals in Rückstand geraten, konnten die Volleytiere den Kontakt zum Gegner nicht mehr halten und verloren den Satz mit 18:25 und damit das Spiel 1:3.

Für die beiden Begegnungen gegen die anderen beiden „Kellerkinder“ SV Rot-Weiß Knau II und VSV Gößnitz II am nächsten Spieltag sollten die Thimmendorfern das Positive aus Weimar mitnehmen und dann endlich ihren ersten Sieg einfahren.


SV Rot-Weiß Knau II – Thimmendorfer Volleytiere   3:2

Thimmendorfer Volleytiere – VSV Gößnitz II   2:3 

Mit zwei (wenn auch knappen) Niederlagen im Gepäck kehrten die Volleytiere aus Knau zurück. Weiterhin sieglos verteidigten die Thimmendorfer damit zum Abschluss der Hinrunde ihre rote Laterne.

Im Auftaktspiel gegen den Gastgeber Rot-Weiß Knau II zeigte sich in den ersten beiden Sätzen erneut, das mit Worten kein Spiel gewonnen wird. Vom selbst auferlegten Erfolgsdruck gelähmt, spielten die Volleytiere alles, nur keinen Volleyball. Von fehlender Konzentration bis hin zur Bewegungslosigkeit zeigte die gesamte Mannschaft ihr Repertoire. Knau spielte routiniert auf und konnte die Sätze mit Leichtigkeit jeweils 25:16 gewinnen. Das Spiel der Thimmendorfer besserte sich jedoch in den nächsten Sätzen (was auch nicht schwer war), so dass der bei den Gastgebern bereits verbuchte Sieg wieder ins Wanken geriet. Nachdem der dritte Satz 25:23 knapp gewonnen wurde und die Volleytiere wieder Anschluss gefunden hatten, spielten sie jetzt etwas befreiter auf. Selbst ein früher 5:11-Rückstand konnte durch eine Serie zum 12:12 ausgeglichen und zum Ende in einen 25:18-Erfolg umgewandelt werden. Im folgenden Tiebreak zeigte sich das derzeitige Dilemma der Volleytiere, die unausgeglichene Spielweise, deutlich. Ein frühes 1:5 konnte in eine 7:6-Führung umgewandelt werden, doch plötzlich riss der Spielfaden wieder und die Konzentration war weg. Knau gewann den Satz 15:9 und das Spiel 3:2 verdient.

Im Spiel gegen die Mannschaft des VSV Gößnitz II setzte sich diese Berg- und Talbahnfahrt fort. Den ersten Satz verschlafen und nur durch zwei Aufschlagserien im Spiel gehalten, wurde dieser mit 22:25 abgegeben. Im zweiten Satz dagegen wurde überraschend konzentriert gespielt, die Block- und Feldabwehr stand und im Angriff konnte gepunktet werden. So gab man Gößnitz mit 25:18 das Nachsehen. Das dieser Satz das Selbstbewusstsein der Thimmendorfer jedoch nicht stärkte, zeigte sich in Satz drei. Wiederum von der Rolle verlor man klar mit 15:25. Sich von der Talsohle nach oben kämpfend, konnten die Volleytiere im vierten Satz erneut kontern. Mit 25:17 ließ man dem Gegner keine Chance, das Spiel bereits zu entscheiden. So musste wiederum im Tiebreak die Entscheidung fallen. Und hier bewegten sich die Thimmendorfer wieder in rasanter Fahrt ins Tal, denn ohne Aufbäumen und Widerstand wurde der Satz mit 8:15 und damit auch das zweite Spiel mit 2:3 verloren.


VfL Weimar II – Thimmendorfer Volleytiere   3:0 

Aus Weimar nichts neues: Hinfahrt, Punkte, Sätze und Spiel abgeben, Rückfahrt. Mit diesen Worten lässt sich auch die dritte Reise in die Goethestadt in dieser Saison kurz beschreiben.

Nach der kurzfristigen Absage des SV Rot-Weiß Knau II reduzierte sich der Jahresauftakt der Volleytiere auf das Spiel gegen den Gastgeber VfL Weimar II. Die guten Vorsätze für´s neue Jahr hatten die Thimmendorfer wohl zu Hause gelassen, denn von den positiven Vorgaben war das gesamte Spiel über nicht viel auf dem Spielfeld zu sehen. Bereits in den ersten beiden Sätzen gelang es den Thimmendorfern nicht, den Gastgebern von Beginn an punktemäßig auf Tuchfühlung zu bleiben. Bevor die Volleytiere sich in die Sätze gespielt hatten, war Weimar auch schon enteilt und hatte eine beruhigende Führung herausgearbeitet. Durch die routinierte und übersichtliche Spielweise des Gegners fiel es den Thimmendorfern dann schwer, verlorenen Boden zurück zu gewinnen. Die Sätze gingen mit 19:25 und 17:25 verloren. Auch im dritten Satz erwischte Weimar den besseren Start und lag schnell mit 6:2 vorn. Ein kurzer Zwischenspurt der Volleytiere führte zum Ausgleich und zur Führung, die jedoch nicht lange Bestand hatte. Weimar konterte und Thimmendorf hatte nicht mehr viel entgegen zu setzten. Mit 18:25 ging auch der dritte Satz verloren. Wie schon im Hinspiel konnte Weimar einen ungefährdeten 3:0-Sieg feiern. War diese Niederlage gegen den Tabellenzweiten nicht unbedingt überraschend, so dann doch eher die Tatsache, wie sie zustande kam. Denn eine der bisherigen Stärken der Volleytiere, über den Kampf zum Erfolg zu kommen, war an diesem Tag nur äußerst selten in Ansätzen zu erkennen. Einmal in Rückstand geraten, ergab man sich zu schnell seinem Schicksal. Es gelang auch nicht, sich durch gute Spielzüge oder starke Blockabwehr für die nächsten Ballwechsel zu motivieren. Somit liegen die Volleytiere weiterhin sieglos am Tabellenende.


Thimmendorfer Volleytiere – SV Tröbnitz 1923   1:3

Thimmendorfer Volleytiere – SV Wacker 1980Weimar   3:2

Nachdem den Thimmendorfern vom Staffelleiter die Punkte der Ansetzung gegen Knau nachträglich zugesprochen wurden, gesellten sich am 6. Spieltag mit dem ersten Sieg noch zwei „richtige“ Punkte dazu. Damit konnte die rote Laterne zunächst nach Gößnitz geschickt werden.

An diesem Heimspieltag in der Ruppersdorfer Halle zeigten die Volleytiere wieder einmal ihr gesamtes Repertoire – von Bezirksklasse bis Kellerliga. Im Auftaktspiel gegen den ungeschlagenen Spitzenreiter aus Tröbnitz konnte mit einem konzentrierten Start sofort die Führung übernommen werden. Vor allem im Spiel am Netz wurde konzentriert gearbeitet und der Gegner zu Fehlern gezwungen. Nach einer 14:6-Führung schien eine Vorentscheidung gefallen, beim Stand von 19:17 wurde die Begegnung wieder spannend. Nach zwei Auszeiten konnte der Satz mit 25:21 gewonnen werden. Auch der Start in den zweiten Satz gelang zunächst gut, jedoch konnte sich Tröbnitz zu Satzmitte deutlicher absetzen. Mit 22:25 ging der Satz verloren. In den folgenden Sätzen machte sich bei den Thimmendorfern ein deutlicher Konzentrationsverlust bemerkbar. Während der vierte Satz nach ausgeglichenem Beginn noch klar mit 15:25 abgegeben werden musste, verlor man Tröbnitz im vierten Satz sofort aus den Augen sprich Punkten. Nach einem 6:21-Rückstand (!) wurde das Spiel mit 15:25 und 1:3 zumindest noch annähernd anständig abgegeben.

Von diesem Dämpfer noch nicht wieder erholt, überließ man im zweiten Spiel Wacker Weimar auch sofort das Kommando. Bis zum 10:12 noch passabel im Spiel, ließ man jetzt den Gegner gewähren und konnte keine Akzente mehr setzen. Mit 14:25 ging der Satz an Weimar. Der folgende Satz wurde deutlich ausgeglichener und den Thimmendorfern wurde (erneut ziemlich spät) klar, dass auch in Weimar nur mit Wasser gekocht wird. Man brachte in der Mitte des Satzes ein paar Punkte zwischen sich und den Gegner und gab die Führung bis zum 25:21-Gewinn nicht mehr ab. Jetzt funktionierte das Spiel der Volleytiere, Weimar machte unnötige Fehler und somit konnte der Gastgeber über Zwischenstände von 7:0 und 16:8 den Satz verdient mit 25:17 für sich entscheiden. Auch im vierten Satz lief für den ersten Heimsieg der Thimmendorfer zunächst alles nach Plan. Eine Verletzungsunterbrechung der Gäste brachte die Volleytiere jedoch völlig unnötig aus dem Rhythmus. Eine vorerst beruhigende 8:2-Führung wurde verspielt und Weimar konnte mit 11:10 erstmals in diesem Satz in Führung gehen. Die Thimmendorfer fanden jetzt nicht mehr zu ihrem Spiel zurück und bezeichnenderweise durch einen Wechselfehler wurde der Satz mit 21:25 für Weimar beendet. Gerade noch rechtzeitig meldete sich der Gastgeber im Tiebreak jedoch zurück. Nach einem 7:4-Seitenwechsel endete der Satz mit einem 15:11-Erfolg der Volleytiere zwar etwas chaotisch, am nicht unverdienten Sieg gab es aber nichts mehr zu rütteln.

Oberste Zielsetzung in den folgenden beiden Spielen in Wildenbörten sollte die Absicherung nach unten sein, also vor allem der direkte Vergleich gegen den VSV Gößnitz II, um die angesprochene rote Laterne im Altenburger Land heimisch werden zu lassen.


TSV 1896 Wildenbörten – Thimmendorfer Volleytiere   3:1

Thimmendorfer Volleytiere – VSV Gößnitz II   3:1

Am ersten Märzwochenende fuhren die Thimmendorfer Volleytiere zum vorletzten Punktspieltag nach Wildenbörten im Altenburger Land. Die Gegner an diesem Nachmittag waren der Gastgeber und der VSV Gößnitz II. Für die Volleytiere ging es hauptsächlich darum, gegen Gößnitz erfolgreich Revanche für die Hinspielniederlage zu nehmen, um den Abstand zum Tabellenende zu vergrößern.

Im ersten Spiel des Tages sahen sich die Volleytiere dem TSV 1896 Wildenbörten gegenüber. Da man in diesem Spiel wenig zu verlieren hatte, wagten die Volleytiere ein Experiment bezüglich der Mannschaftsaufstellung. Die Liberoposition wurde vom Zuspieler übernommen und ein Angreifer übernahm den frei gewordenen Zuspielerposten. Für die Annahme brachte diese Maßnahme deutlich mehr Stabilität und Sicherheit als in den Spielen zuvor. Im Angriff jedoch fehlte es an der nötigen Durchschlagskraft, um den Gastgeber wirklich zu beeindrucken. Wildenbörten hatte einen guten Tag erwischt und setzte die Volleytiere seinerseits in den ersten beiden Sätzen durch gelungene Angriffe und gute Feldabwehr stark unter Druck. Die Sätze gingen klar mit 25 : 11 und 25: 13 an den Gastgeber. In der wohl sicheren Überzeugung des Sieges schaltete Wildenbörten im dritten Satz einen Gang zurück. Ein ums andere mal konnten die Thimmendorfer die nun auftretenden Konzentrationsschwächen nutzen und dem Gegner ihr Spiel aufzwingen. Mitte des Satzes wurde eine 2-Punkte-Führung erkämpft, welche bis Satzende verteidigt wurde. Der Satz ging mit 25:23 an die Volleytiere. Nun hatten die Volleytiere kurzzeitig die Hoffnung, mehr als nur ein Punktelieferant zu sein. Doch diese Hoffnung wurde schnell wieder zunichte gemacht. Wildenbörten nahm wieder das Heft des Handelns in die Hand. Bei den Volleytieren lief es ähnlich wie in den ersten zwei Sätzen und der vierte Satz ging folgerichtig mit 25:20 an Wildenbörten. Das Positive an dieser 1:3-Niederlage war für die Volleytiere die Erkenntnis vom gescheiterten Experiment, denn trotz guter Annahme und Feldabwehr war die Flaute im Angriff maßgebend für dieses1:3. Die Niederlage gegen den Gastgeber konnte man jedoch Verkraften und im (wichtigeren) zweiten Spiel das System wieder umstellen.

Ein Sieg im Spiel gegen Gößnitz wäre gleichbedeutend mit Verbannung der Roten Laterne aus dem Oberland. Das in diesem Spiel in beiden Mannschaftslagern viel Hoffnung auf den Sieg lag, merkte man der Begegnung auch an. Spielerische Akzente wurden selten geboten, dafür aber leidenschaftlicher Kampf um fast jeden Ball. Die Volleytiere rangen Gößnitz erfolgreich mit 3:1 nieder. In keinem der vier Sätze betrug der Abstand am Ende mehr als drei Punkte. Der erste Satz ging mit 25:23 an die Volleytiere, der folgende mit 25:22 an Gößnitz. Bei solch einem Spielverlauf fällt die Vorentscheidung meist im dritten Satz. Dieser Sache waren sich die Volleytiere wohl etwas mehr, genau gesagt drei Punkte mehr, bewusst. Im vierten Satz fuhr man vom Ergebnis und von den spielerischen Leistungen noch einmal kräftig Achterbahn auf beiden Seiten, bevor die Volleytiere diesen Satz und somit das Spiel für sich entschieden.

Jetzt sollten die Thimmendorfer versuchen, im letzten Spiel der Saison gegen den Tabellenzweiten Langenleuba-Niederhain eine ordentliche Leistung zu zeigen, um die ziemlich verkorkste, von andauernden Aufstellungsproblemen belastete Saison anständig zu Ende zu spielen.


SV 1949 Langenleuba-Niederhain - Thimmendorfer Volleytiere   3:0

In Altenburg beendeten die Thimmendorfer Volleytiere ihre Bezirksklasse-Saison 2007/08. Erneut stellte sich in diesem Spiel die Mannschaft von selbst auf, denn nur mit sechs (fast) gesunden Spielern angereist, gab es keine Wechselalternative. Durch wiederholt notwendige Umstellungen innerhalb des Teams war vorher schon klar, das ein Satz- oder sogar Spielsieg in weite Ferne rückte. Aber die Vorgabe, ein ordentliches Spiel abzugeben, blieb bestehen. Das dies jedoch nur teilweise erreicht wurde, zeigte sich im Spielverlauf. Nach ausgeglichenem Beginn im ersten Satz konnte sich Langenleuba auf das Spiel der Thimmendorfer schnell einstellen. Gute Blockarbeit und ein sehr gutes Angriffspiel bei den Gastgebern zeigten den Volleytieren jetzt und im zweiten Satz deutlich ihre Grenzen auf. Hinzu kamen noch leichte Ballverluste durch Unkonzentriertheiten und Abstimmungsprobleme auf Seiten der Thimmendorfer. Somit gab es in den ersten beiden Sätzen für die Gäste nichts zu holen und man gab sie mit jeweils 14:25 klar ab.

Im dritten Satz zeigte sich überraschenderweise ein neues Bild auf dem Spielfeld. Die Volleytiere hatten jetzt leichte Vorteile auf ihrer Seite und gingen in Führung. Endlich konnte dem Angriffspiel des Gegners jetzt mehrfach ein guter Block entgegengestellt werden und auch im Angriff wurde der Druck erhöht und damit direkt Punkte erzielt. Langenleuba zeigte sich etwas erstaunt, hielt jedoch dagegen und den Satz offen. Beim Stand von 17:18 mussten die Thimmendorfer erstmals die Satzführung abgeben und ohne dem berühmten Quäntchen Glück verlor man den Satz mit 23:25. Die 0:3-Niederlage gegen den Tabellenzweiten geht in Ordnung, allerdings wäre ein Satzgewinn aufgrund der Leistungssteigerung im dritten Satz nicht unverdient gewesen.

Wie dieses letzte Spiel verlief ein Großteil der gesamten Saison der Thimmendorfer. Gute Leistungen reichten oftmals nicht zu einem Satz- oder Spielgewinn aus, da man es dem Gegner häufig durch Konzentrationsschwächen und damit eigene Fehler zu leicht machte. Verwertbare Ergebnisse, die sich in Pluspunkten in der Tabelle zeigten, wurden dadurch zu selten erzielt.

 

Schlusstabelle

Sp.

S

N

Pkt.

Sätze

Diff.

SV Tröbnitz 1923

14

13

1

26:2

40:11

29

SV 1949 Langenleuba-Niederhain

14

11

3

22:6

38:15

23

VfL Weimar II

14

10

4

20:8

33:19

14

SV Wacker 1980 Weimar

14

7

7

14:14

28:24

4

TSV 1896 Wildenbörten

14

7

7

14:14

27:27

0

SV Rot-Weiß Knau II

14

4

10

8:20

15:33

-18

Thimmendorfer Volleytiere

14

3

11

6:22

16:36

-20

VSV Gößnitz II

14

1

13

2:26

9:41

-32

 


1. Runde Thüringer Landespokal 2007/08

 

Thimmendorfer Volleytiere – HSV Weimar II   1:3

Thimmendorfer Volleytiere – SV Eintracht Ponitz   0:3

Der Pokal hat bekanntlich seine eigenen Gesetze. Ohne die erhoffte Sensation endete jedoch die erste Runde um den Thüringer Landespokal für die Volleytiere aus Thimmendorf. Mit Favoritensiegen endeten jeweils die beiden Begegnungen gegen die Vertretungen von Weimar und Ponitz aus der Landesklasse Thüringen.

Befreit spielten die Volleytiere am Samstag vor eigenem Publikum in der Ruppersdorfer Turnhalle auf. „Wir haben hier nichts zu verlieren!“ lautete die ausgegebene Devise und diesem Motto blieben die Bezirksligisten treu. Alles andere als klare 3:0-Siege der auf dem Papier höher eingestuften Teams aus der Landesklasse wäre schon ein Erfolg. Von einem Klassenunterschied war jedoch kaum etwas zu spüren und den Thimmendorfern gelang es, die Spielfreude während des gesamten Spieltages zu erhalten.

In der ersten Begegnung empfingen die Thimmendorfer das Team des HSV Weimar II. Den Heimvorteil nutzend überrannten die Volleytiere zu Beginn des Matches förmlich ihre Gäste und erspielten sich schnell eine hohe Führung. Diese schmolz zwar im weiteren Verlauf des Spieles etwas dahin, der erste Satz ging jedoch klar an die Hausherren. Es gelang den Landesligisten zunächst nicht, sich auf ihren vermeintlich schwächeren Gegner einzustellen. Bahnte sich hier etwa eine kleine Sensation an? Leider nein. Vom überraschenden Rückstand wachgerüttelt fand der HSV nun zunehmend besser ins Spiel und wies die Thimmendorfer im zweiten Satz ebenso deutlich in die Schranken. Im dritten und vierten Spielabschnitt präsentierten sich die Volleytiere dann zwar weiterhin als nicht zu unterschätzende Gegner, die routiniertere Truppe aus Weimar lies aber nichts mehr anbrennen und entschied das Spiel mit 3:1 für sich.

Ein nahezu umgekehrtes Bild zeigte sich im zweiten Spiel des Tages, in dem die Volleytiere dem Aufsteiger und Tabellenführer der Thüringer Landesklasse Ost, dem SV Eintracht Ponitz, gegenüberstanden. Schon beim Einschlagen machten die Gäste deutlich, dass sie dieses Match mit einer weißen Weste beenden wollten. Davon beeindruckt und scheinbar zufrieden mit dem gewonnenen Satz aus der ersten Begegnung starteten die Thimmendorfer in die Partie. Zwar konnten die Volleytiere auch gegen Ponitz phasenweise gut mitspielen, gegen den starken Block der Gäste und die harten Angriffe war aber kein Kraut gewachsen. Daran änderten auch taktische Manöver wie Auszeiten und Spielerwechsel nichts. Es gelang einfach nicht, den Ball „tot“ zu machen. Wer jetzt allerdings dachte, die Thimmendorfer hätten sich ihrem Schicksal ergeben, der sah sich getäuscht. Nach einem 2:0-Rückstand besannen sich die Volleytiere ihres Tagesmottos, gestalteten den dritten Satz ausgeglichen und rangen ihrerseits der Eintracht beim Stande von 23:23 eine Auszeit ab. Am Ende sollte es aber nicht reichen und Ponitz gewann erwartungsgemäß ohne Satzverlust.

Im dritten Spiel des Tages gewann Ponitz ebenso deutlich mit 3:0 gegen Weimar und zieht somit in die 2. Runde ein.

Die Thimmendorfer Volleytiere zeigten, dass sie im Konzert der Großen durchaus mitspielen können. Es wurde aber auch offensichtlich, dass es ihnen im Vergleich zu den Landesligisten deutlich an Spielpraxis und Übersicht bzw. Aufgabenteilung auf dem Feld fehlt. Zwar ist man mit dem Einsatz von jungen Spielern auf dem richtigen Weg, Training ist aber letztendlich durch nichts zu ersetzen.


Spielberichte Herren Bezirksklasse Ost Saison 2006/07

 

SV 1949 Langenleuba-Niederhain – Thimmendorfer Volleytiere   2:3

TSV 1880 Gera-Zwötzen – Thimmendorfer Volleytiere   3:0

Zum Auftakt der Saison 2006/07 mussten die Thimmendorfer Volleytiere nach Altenburg zum Aufsteiger SV 1949 Langenleuba-Niederhain reisen. Weiterhin wurde gegen den Zweitplazierten der letzten Saison, den TSV 1880 Gera-Zwötzen gespielt. Wusste man nicht, wie man den Neuling einzuschätzen hatte, so war man doch nach dessen erstem Spiel gegen Gera gewarnt, denn der TSV wurde überraschend mit 3:0 besiegt. Entsprechend konzentriert gingen die Thimmendorfer in den ersten beiden Sätzen ins Spiel. Zumeist aufmerksam in der Feldabwehr und mit gutem Spiel am Netz sowohl im Block als auch im Angriff entwickelten sich die Sätze zu einem spannenden Kampf, bei dem kein Team sich entscheidend absetzten konnte. So endeten die beiden Sätze knapp, aber nicht unverdient mit 25:23 und 25:22 zugunsten der Volleytiere.

Da bei den Thimmendorfern in schöner Regelmäßigkeit nach einer 2:0-Satzführung die Konzentration nachlässt, gelang es auch diesmal nicht, im dritten Satz den „Sack zu zumachen“. Durch leichte Fehler wurden die Gastgeber wieder stark gemacht und witterten nun ihre Chance. Das kompromisslose Spiel auf Seiten des SV 1949 wurde bei den Volleytieren jetzt vermisst. So ging der 3. Satz mit 23:25 noch knapp, der 4. Satz jedoch mit 10:25 verdient deutlich verloren.

Der 5. Satz entwickelte sich zu einem Krimi. Die Volleytiere konnten etwa an die Form der Sätze 1 und 2 anknüpfen und in Führung gehen. Doch zum Matchball glich Langenleuba wieder aus, konnte jedoch den eigenen Matchball auch nicht nutzen. Den Thimmendorfer gelangen nun die beiden entscheidenden Punkte zum umjubelten 17:15-Satzgewinn, der den 3:2-Sieg sicherte.

Im zweiten Spiel gegen Gera-Zwötzen gab es dann für die Volleytiere nichts zu holen. Mit 14:25, 11:25 und 19:25 wurden die einzelnen Sätze verloren und eine 0:3-Niederlage kassiert. Hauptsächlich im Angriffsspiel wurde hier der Unterschied deutlich. Während Gera durch gutes Block- und Stellungsspiel wenig direkte Punkte der Thimmendorfer zuließ, bekamen diese vor allem den Geraer Hauptangreifer nicht in den Griff. Im Gegensatz zum Spiel des TSV gegen Langenleuba, als viele Angriffe nicht im Feld landeten, wurde jetzt erfolgreich ein kompromissloses Spiel aufgezogen, dem die Thimmendorfer nur ab und zu einen guten Block entgegenstellen konnten. Zusätzlich fanden die Volleytiere durch nachlassende Kräfte nicht zu einem konzentrierten Spiel, so dass man den Gegner nur selten fordern konnte.

Somit endete der 1. Spieltag für den TVT mit Sieg und Niederlage teilweise erfolgreich, womit man im Vorfeld der Saison (vor allem nach dem desolaten Vorbereitungsspiel gegen den SV Glück-Auf Lehesten) nicht unbedingt rechnen konnte. Allerdings machten sich die Volleytiere das Leben auch selbst wieder schwer, da man nach zwei unnötigen Satzverlusten gegen Langenleuba später im Spiel gegen Gera-Zwötzen nicht mehr viel entgegen zu setzen hatte.


SV Wacker 1980 Weimar – Thimmendorfer Volleytiere   2:3

Thimmendorfer Volleytiere VfL Weimar 90 II 1:3

Im Doppelpack hatten sich die Volleytiere am 2. Spieltag mit den Weimarer Vertretungen der Bezirksklasse auseinander zu setzen. Wusste man aus der Vorsaison über den VfL in etwa Bescheid, so war der Aufsteiger SV Wacker Neuland. Dies machte sich gleich bemerkbar, denn bevor man sich auf den Gegner einstellen konnte, lagen die Thimmendorfer auch schon im Rückstand. Dieser wurde kontinuierlich größer, so dass der 1. Satz chancenlos mit 15:25 verloren wurde. Nach 0:6-Zwischenstand im 2. Satz fanden die Thimmendorfer plötzlich zum Spiel und konnten in einem jetzt ausgeglichenem Spiel in Führung gehen. Beim Stand von 24:18 hatten die Volleytiere Satzball, jedoch konnte man erst den letzten nutzen und den Satz mit 25:23 gewinnen. Im 3. Satz war wieder Wacker mit Punkten am Zug und die Gäste gaben den Satz bereitwillig mit 17:25 ab. Nachdem sich die Thimmendorfer nun wieder einen Satz erholt hatten, konnte man im 4. Satz mit „frischen“ Kräften und konzentrierten Aktionen das Spiel wieder an sich reißen, zumindest bis zum 24:17, als es wieder genug Satzbälle zum verschlagen gab. So kam Wacker wieder heran, konnte bei 26:25 einen Matchball jedoch nicht nutzen. Mit schwer erkämpften Punkten entschieden die Volleytiere den Satz mit 28:26 für sich und retteten sich in den Tiebreak. Hier ließ man jedoch nichts mehr anbrennen und entschied das Spiel mit einem 15:10-Satzgewinn für sich.

Das es der VfL Weimar den Thimmendorfern im folgenden Spiel nicht so einfach machen würde, war schon aus der letzten Saison bekannt. Doch es war den Teams anzumerken, dass beide nicht den besten Tag erwischt hatten, denn oftmals hatte man den Eindruck, es spielt „Not gegen Elend“. Beide Mannschaften konnten spielerisch über weite Strecken nicht überzeugen und nur selten gelungene Kombinationen zeigen. Nachdem die Volleytiere nach Sätzen 1:2 (17:25, 25:19, 18:25) im Rückstand lagen, schien im 4. Satz alles wieder auf eine Entscheidung im Tiebreak hinaus zu laufen, den die Thimmendorfer konnten ständig eine knappe Führung verteidigen. Beim Stand von 22:19 war man gedanklich wahrscheinlich schon im 5. Satz. Doch Weimar machte einen dicken Strich durch diese Rechnung. Durch 6 Punkte am Stück, woran auch eine Thimmendorfer Auszeit nichts ändern konnte, nahm der VfL den Volleytieren den Satz noch und gewann das Spiel mit 3:1. Somit wurde wieder einmal ein Spiel leichtfertig abgegeben und der Spieltag nur mit einem glücklichen Teilerfolg beendet. Die Thimmendorfer ließen in Weimar deutlich die Chance aus, Punkte und Selbstvertrauen für die nächsten schweren Begegnungen zu sammeln.

  


Thimmendorfer Volleytiere – SV Eintracht Ponitz   3:2

VSV Gößnitz II – Thimmendorfer Volleytiere   1:3

Mit einem Doppelerfolg kehrten die Thimmendorfer Volleytiere von den Auswärtsspielen in Gößnitz zurück. Vielleicht sollten die Begegnungen der Bezirksklasse immer um 11.00 Uhr beginnen, denn im ersten Spiel gegen Ponitz war von der Startschwäche der Thimmendorfer nichts zu sehen. Von Beginn an spielte man konzentriert und druckvoll, wodurch Ponitz etwas beeindruckt war und nicht recht ins Spiel fand. Auch unterliefen dem Gegner ungewohnt viele eigene Fehler, die ein Eingreifen der Thimmendorfer nicht notwendig machte. Jedoch lähmte der 22:17-Zwischenstand die Volleytiere mehr, als das er sie beflügelte, denn Ponitz holte Punkt um Punkt auf und hatte den ersten Satzball. Dieser konnte abgewehrt und der Satz mit 27:25 gewonnen werden. Die Sätze 2 und 3 verliefen ähnlich. Nach gutem Start übernahmen die Volleytiere die Führung, wurden zu Satzende allerdings von den Ponitzern abgefangen und verloren knapp mit 23:25 bzw. 22:25. Auch im 4. Satz erwischte Thimmendorf den besseren Start, konnte sich aber nicht entscheidend absetzten. Beim Stand von 21:21 gelangen die entscheidenden Punkte zum 25:21-Satzausgleich. Im Tiebreak traten die Thimmendorfer engagierter als ihr Gegner auf, der auch durch Auszeiten und Einwechslungen das Spiel der Volleytiere nicht stören konnte. Der 5. Satz wurde mit 15:10 gewonnen und damit ein überraschender 3:2-Erfolg gefeiert.

Im Folgespiel gegen den in dieser Saison noch sieglosen Gastgeber VSV Gößnitz II sollte die Aufgabe nicht leichter werden, denn obwohl man sich vornahm, den Gegner nicht zu unterschätzen, fand man aufgrund von Unkonzentriertheiten und vielen leichten Fehlern nur schwer ins Spiel. Glücklich gewannen die Volleytiere den 1. Satz knapp mit 25:23. Im 2. Satz lief bei den Thimmendorfern gar nichts mehr zusammen. So lag Gößnitz bereits mit 19:11 in Führung, gewann den Satz verdient mit 25:18 und musste dafür nur nahezu fehlerlos Volleyball spielen, denn den Rest erledigte der Gegner. Davon wachgerüttelt, spielten die Volleytiere nun wieder mit mehr Einsatz. Vor allem im Blockspiel hatte man den Gastgeber besser im Griff und ließ auch in der Feldabwehr wenig zu. Nach 15:11-Zwischenstand konnte man einen deutlichen 25:15-Satzgewinn einfahren. Doch das der nächste Satz kein Selbstläufer wird und Gößnitz sich nicht geschlagen gibt, wurde schnell klar. Wieder in den Trott des 2. Satzes verfallen, schien erst bei einer 23:19-Führung für die Thimmendorfer eine Vorentscheidung gefallen. Aber selbst jetzt machte man es noch mal spannend, denn erst nach einem abgewehrten Satzball konnte man den eigenen Matchball zum 26:24-Sieg verwandeln.

Mit zwei Siegen im Gepäck traten die Volleytiere eine freudige Heimreise an. Somit machte sich der auf Gegners Wunsch beantragte Spielortwechsel von der heimischen Ruppersdorfer Halle nach Gößnitz für die Thimmendorfer voll bezahlt, so dass man sich dafür bedanken muss.


SV Tröbnitz 1923 – Thimmendorfer Volleytiere   3:0

Thimmendorfer Volleytiere – SV Rot-Weiß Knau II   3:0

Nach dem Doppelsieg in Gößnitz fuhren die Thimmendorfer mit viel Selbstvertrauen im Gepäck nach Tröbnitz, doch diese Moral wurde gleich im ersten Spiel gegen den Gastgeber auf eine harte Probe gestellt. Beim Aufsteiger wurde man spielerisch auf dem Feld als auch außerhalb lautstark durch das Publikum sofort unter Druck gesetzt. Tröbnitz konnte vor allem durch variantenreiches Angriffspiel punkten, so dass der Thimmendorfer Block oft das Nachsehen hatte. Auch erreichte man im Angriff nicht die Durchschlagskraft des Gegners. Dadurch konnte Tröbnitz stetig eine Führung behaupten und den Satz am Ende sicher mit 25:20 gewinnen. Das den Thimmendorfern das Glück in diesem Spiel nicht holt war, wurde neben mehreren verunglückten Aktionen in der gesamten Begegnung auch zu Beginn des nächsten Satzes deutlich, Nach einem 0:7-Fehlstart im zweiten Satz schafften es die Volleytiere nicht, den direkten Anschluss an Tröbnitz zu finden und mussten den Satz klar mit 17:25 abgeben. Nach diesem 0:2-Satzrückstand gelang es den Thimmendorfern aber wieder sich zu steigern. In einem offenem Schlagabtausch entwickelte sich ein ausgeglichener Satz, in dem keine Mannschaft eine frühe Vorentscheidung herbeiführen konnte. Doch wiederum hatte Tröbnitz das bessere Ende für sich und gewann den Satz mit 27:25.

Nach dieser 0:3-Niederlage war man im zweiten Spiel gegen Rot-Weiß Knau II von Beginn an hellwach. Der Block der Volleytiere war so dicht wie die Chinesische Mauer und schnell war eine 13:1-Führung herausgespielt. Knau konnte in dieser Phase nicht an die Leistung des hochklassigen und hart umkämpften 3:2-Sieges gegen Tröbnitz anknüpfen, es gelang den Rot-Weißen jedoch, die aufkommenden Nachlässigkeiten der Volleytiere zu nutzen, um den Rückstand zu verkürzen. Ein 16:12-Zwischenstand schien das Spiel wieder spannend zu machen, aber die Fehler auf Thimmendorfer Seite konnten wieder abgestellt und der Satz mit 25:16 deutlich gewonnen werden. In den Sätzen zwei und drei hatten die Volleytiere zu Satzbeginn jeweils die (Punkte-)Nase vorn, jedoch konnte Knau durch platzierte Angriffe immer auf Tuchfühlung bleiben und ausgleichen. Doch vor allem durch einen weiterhin aufmerksamen Block und eine konzentrierte Feldabwehr gelang es den Volleytieren, die Sätze jeweils mit 25:23 nicht unverdient zu gewinnen.

War die Feldabwehr im ersten Spiel gegen Tröbnitz noch etwas das Sorgenkind der Thimmendorfer, so war sie gegen Knau der Garant für den Sieg. Wird am kommenden Spieltag in den Heimbegegnungen gegen die Tabellenführer aus Gera und Ponitz eine ähnliche geschlossen Mannschaftsleistung wie in Tröbnitz gezeigt, so ist zu Rückrundenbeginn vielleicht wieder mit einer Überraschung zu rechnen.


Thimmendorfer Volleytiere – SV Eintracht Ponitz   0:3

Thimmendorfer Volleytiere – TSV 1880 Gera-Zwötzen   1:3

Mit hohen Erwartungen starteten die Thimmendorfer in ihre Heimspiele gegen die beiden Tabellenführer Gera-Zwötzen und Ponitz, die bis dato nur einen Sieg mehr auf ihrem Konto hatten. Es sollte zumindest einer Mannschaft im Kampf um den Aufstieg ein Bein gestellt werden.

Das erste Spiel gegen Ponitz erstaunte dann auch Gastgeber und Gegner, allerdings anders als gedacht, denn überraschend schwach präsentierten sich die Volleytiere. Die Mannschaft war im Vergleich zu den letzten Begegnungen kaum wieder zu erkennen. Vor allem eine miserable Annahmeleistung und eine erschreckend statische, unbewegliche Feldabwehr mit Problemen in der Positionszuordnung machten es Ponitz in diesem Spiel sehr leicht. Von einer Leistung wie im Hinspiel beim 3:2-Sieg waren die Thimmendorfer meilenweit entfernt. Nachdem sich Ponitz von dem „Schock“ der Leistung seines Gegners im ersten Satz erholt hatte und den Satz seltsam knapp nur mit 25:22 gewann, wollte man dem Gastgeber wohl wieder etwas Mut machen und verschlief den Start im Folgesatz. Doch auch eine 9:3-Führung konnte den Volleytieren nicht die entsprechende Sicherheit im Spiel geben. So schnell wie der Punktevorsprung verspielt war, zog auch der Satz an den Thimmendorfern vorbei. Mit 25:20 gelang Ponitz die vorentscheidende 2:0-Führung. Der dritte Satz war nur noch Formsache und Ponitz gewann nach einem 25:15 das Spiel verdient deutlich mit 3:0.

In der Begegnung gegen Gera-Zwötzen fanden die Volleytiere ebenfalls nie richtig zu ihrem Spiel, denn vor allem durch immer wieder auftretende Unkonzentriertheiten und individuelle Fehler im gesamten Aufbau war kein kontinuierlicher Spielfluss zu erkennen.. Nachdem man dem Gegner jeweils eine Führung überließ, schaffte man meist unter großem Aufwand den Ausgleich, um sich zunächst damit zufrieden zu geben und Gera wieder die nächsten Punkte machen ließ. Allerdings sah man jetzt zeitweilig den Willen zum Kampf. Nach 25:19- und 25:21-Satzgewinnen sah sich Gera scheinbar schon zu sehr auf der Siegerstraße und im nächsten Spiel gegen Ponitz, denn plötzlich übernahmen die Thimmendorfer das Zepter, ohne jedoch spielerisch zu überzeugen. Mit 25:16 konnte der dritte Satz gewonnen werden und machte das Spiel wieder spannend, zumal es dem Gegner in dieser Phase nicht gelang, zum konsequenten Angriffspiel der ersten Sätze zurück zu finden. Der vierte Satz entwickelte sich zu einem offenem Schlagabtausch, in dem die Volleytiere beim Stand von 24:23 mit eigenem Satzball das Spiel wieder ausgleichen konnten. Der Vorteil wurde jedoch nicht genutzt und Gera ließ sich die Chance zum Spielgewinn jetzt nicht mehr nehmen. Mit einem glücklichen 26:24 wurde das Spiel 3:1 gewonnen und die Thimmendorfer mussten zum zweiten Mal an diesem Tag das Parkett als Verlierer verlassen.

Dieser enttäuschende Jahresabschluss sollte schnell abgehakt werden, um mit frischem Wind ins neue Jahr, sprich in die nächsten Heimspiele am 27. Januar gegen die Weimarer Vertretungen zu starten.


Thimmendorfer Volleytiere – SV Wacker 1980Weimar   1:3

Thimmendorfer Volleytiere – VfL Weimar 90 II   2:3

Mit zwei weiteren Niederlagen beendeten die Thimmendorfer Volleytiere ihre Heimspiele in der diesjährigen Bezirksklassesaison und bleiben damit ohne Heimerfolg.

Trotz gutem Start im Spiel gegen Wacker und ständiger Führung im 1. Satz gelang es den Gastgebern nicht, sich entscheidend abzusetzen und eine Vorentscheidung zu erzielen. Zu selten konnten die Volleytiere ihr druckvolles Angriffspiel zur Geltung bringen, stattdessen wurden zu oft Geschenke in Form von leichten Bällen verteilt. Der 18:18-Zwischenstand war logische Konsequenz. In der spannenden Schlussphase hatten die Thimmendorfer den ersten Satzball, konnten diesen jedoch nicht nutzen und die Weimaraner drehten den Satz mit einem 29:27 noch zu ihren Gunsten. Der 2. Satz verlief zunächst ebenfalls ausgeglichen, bis sich die die Volleytiere mit einem Zwischenspurt auf 22:16 absetzen konnten. Wacker gelang es jedoch, sich wieder anzuspielen, doch der 25:23-Satzgewinn der Thimmendorfer konnte nicht mehr verhindert werden. Diesen Schwung wusste Weimar im 4. Satz zu nutzen, den erst beim Stand von 7:13 wurde Thimmendorf wieder wach, kämpfte sich bis auf 18:19 heran, um dann den Satz mit 21:25 abzugeben. Der Gastgeber fand jetzt nicht mehr zu seinem Spiel zurück und Weimar diktierte den 4. Satz. Somit war das 25:19 mit verbundenem 3:1 Erfolg die logische und verdiente Konsequenz.

Die nächste Begegnung verlief ähnlich der ersten. Solange die Volleytiere konzentriert, konsequent und druckvoll agierten, konnte man das Spiel offen gestalten, den Satz bestimmen und eigene Akzente setzen. Selbst die gute Feldabwehr des Gegners hatte damit ihre Probleme. Doch leider war das gegen den VfL wie schon gegen Wacker zu selten der Fall, um das Spiel zu gewinnen. Der 25:23-Gewinn des ersten Satzes konnte nicht die notwendige Sicherheit und Ruhe ins Spiel der Thimmendorfer bringen, so dass Weimar mit einem 25:16-Erfolg zum Gegenschlag ausholte. Dieser Satzverlust rüttelte die Volleytiere wieder wach und mit einem 25:21-Satzgewinn schien man die Gewinnerstraße zu betreten. Doch die Rechnung wurde ohne die erfahrenen VfL-ler gemacht, die sich mit einem 25:17 im 4. Satz ins Spiel zurück brachten. Im entscheidenden Tie-Break gelang es den Gastgebern nicht, ins Spiel zurück zu finden und vor allem, den gegnerischen Block zu überwinden. Mit 4:15 ging der Satz verloren und mit dem 3:2 auch der zweite Sieg an diesem Tag nach Weimar.

Für die restlichen zwei Spieltage bleibt zu hoffen, das die Thimmendorfer zu ihrer Form aus der Hinrunde zurück finden. Dies wird jedoch aufgrund der angespannten Personalsituation und dem derzeitigen Engagement einiger Spieler sehr schwer.


SV 1949 Langenleuba-Niederhain – Thimmendorfer Volleytiere   3:0

Thimmendorfer Volleytiere – VSV Gößnitz II   3:0

Bereits zum 3. Mal in dieser Saison mussten die Thimmendorfer Volleytiere zu Punktspielen in das Altenburger Land reisen. Trotz großer Personalsorgen war man froher Hoffnung, auch diesmal nicht mit leeren Händen zurückzureisen, da die vorherigen 4 Spiele immerhin 3 Siege bescherten. Erster Gegner an diesem Tag war die Mannschaft vom SV 1949 Langenleuba-Niederhain. Im Hinspiel konnte der Aufsteiger mit 3:2 geschlagen werden und man nahm sich vor, diesen Sieg zu wiederholen. Das dies recht schwierig bzw. an diesem Tag unmöglich werden würde, zeigte sich bereits vom ersten Ballwechsel an. Im Angriffsspiel konnte der notwendige Druck nicht aufgebaut werden, um die Punkte zu erzielen. Auch das Blockspiel bzw. die Feldabwehr waren zu selten erfolgreich. Im Gegensatz hierzu trug Langenleuba mehrere schöne Angriffe vor und zeigte viel Einsatz in der Feldabwehr. Daraus resultierend gingen die ersten beiden Sätze mit 25:12 und 25:13 deutlich an den Gastgeber.

Der 3. Satz fing für die Volleytiere sehr verheißungsvoll an. Mit einigen gelungenen Spielzügen gepaart mit Konzentrationsschwächen beim Gegner führte man schnell mit 4 Punkten. Die mitgereisten Fans konnten ihren Augen kaum trauen, aber es sah nach einer Wende des Spiels aus. Doch da hatten Sie die Rechnung ohne Langenleuba gemacht. Mit großem Einsatz und erneut mehreren Fehlern auf Seiten der Volleytiere stand es schnell 10 : 10 und nach einer Aufgabenserie plötzlich 10 : 19 gegen die Volleytiere. Dieser Satzverlauf gab den Volleytieren den endgültigen Knacks. Der Satz mit 11:25 und somit das Spiel wurden 0:3 verloren. Zum Schutz der Mannschaft muss man erwähnen, dass man ohne etatmäßige Zuspieler auskommen musste. Die daraus resultierende Neuformierung der Mannschaft brachte in machen Situationen Unruhe und Abstimmungsfehler zu Tage. Es bleibt jedoch zu bezweifeln ob die Begegnung in Bestbesetzung anders ausgegangen wäre, da Langenleuba eine sehr ansprechende Leistung ablieferte.

Der VSV Gößnitz II war Gegner im 2. Spiel der Volleytiere. Durch eine Änderung in der Aufstellung versprach man sich auf Seiten der Volleytiere erfolgreicher zu spielen als in der ersten Begegnung. Und obwohl die gleichen sechs Spieler wie gegen Langenleuba auf dem Parkett standen, hatte man als „mitfiebernder“ Zuschauer den Eindruck, das eine andere Mannschaft jetzt am Werk ist. Von Anfang an wurde sehr gut angenommen und dies in druckvolle Angriffe umgesetzt. Auch das Defensivspiel zeigte sich stark verbessert. Und als alles super lief, da war es wieder da, das berühmte Volleytier-Phänomen. Ohne Grund verlor man das Vertrauen in die eigene Stärke und postwendend hatte Gößnitz einen 7 Punkte Rückstand in eine knappe Führung umgewandelt. Die jetzt genommene Auszeit sollte wieder Ruhe und Ordnung in das Spiel der Volleytiere bringen. Und das schöne bei den Volleytieren ist ja, das Sie nicht nur ohne Grund den Faden verlieren, sondern manchmal auch wieder finden. Am heutigen Tag jedenfalls war es so. Man zeigte jetzt wieder erfolgreiche Angriffe und sehr gute Blockarbeit, sodass der 1. Satz mit 25:18 gewonnen wurde. Im 2. Satz ließen die Volleytiere nichts anbrennen. Sie gingen gleich in Führung und zogen es bis zum 25:22 durch. Zu Beginn des 3. Satzes kein neues Bild. Die Volleytiere machten Punkt um Punkt und hängten Gößnitz langsam aber sicher ab. Als man dann wieder zu sicher war und gedanklich das Spiel schon gewonnen hatte, holte Gößnitz noch mal auf und plötzlich stand es 22:22. Was ein Satzverlust für Folgen haben kann, war den Volleytieren aus der Vergangenheit bekannt, wo man nach 2:0-Führung noch oft das Spiel verlor. In der darauf folgenden Auszeit machte der Trainer den Spielern den Ernst der Lage klar und mit einem Kraftakt wurde dieser Satz 25:23 und damit das Spiel mit 3 : 0 gewonnen.

Am letzten Spieltag reisen die Volleytiere am 24.03. nach Tröbnitz. Neben dem gastgebenden SV Tröbnitz 1923 trifft man auf den SV Rot-Weiß Knau II und will mit Siegen möglichst noch einen guten Mittelfeldplatz erreichen.

  


SV Tröbnitz 1923 – Thimmendorfer Volleytiere   3:2

Thimmendorfer Volleytiere – SV Rot-Weiß Knau II   1:3

Zum Ende der Saison trafen die Volleytiere auf Gastgeber SV Tröbnitz und Rot-Weiß Knau II. Wie bereits im Hinspiel wurden die Thimmendorfer gleich im 1. Satz durch die Heimmannschaft mit schnellem und variablem Angriffsspiel sowie durch ein lautstarkes Publikum unter Druck gesetzt. Bevor man sich darauf eingestellt hatte, musste man auch schon einem Rückstand hinterherlaufen. Auch eine Auszeit beim Zwischenstand von 12:16 zeigte keine Wirkung. Mit 17:25 wurde der Satz abgegeben.

Der 2. und 3. Satz verlief für die Thimmendorfer um so besser. Mit aufmerksamen Blockspiel und einer gut stehenden Feldabwehr wurden die Angriffe der Gastgeber entschärft und durch eigene platzierte Angriffe gepunktet. Weiterhin erhöhte sich die Fehlerquote beim Gegner, so dass die Sätze verdient mit jeweils 25:20 gewonnen wurden. In der jetzt deutlich ruhigeren Halle schafften es die Volleytiere jedoch nicht, wie bereits mehrmals in der Rückrunde, das Spiel im 4. Satz zu entscheiden. Stattdessen brachten die Thimmendorfer durch plötzlich auftretende Annahmeprobleme und daraus resultierende Unsicherheiten im Aufbau den Gegner zurück ins Spiel. Nach zwei Aufschlagserien der Tröbnitzer wurde der Satz mit 14:25 deutlich verloren. Im anschließenden Tie-Break hatten die Volleytiere keine Chance, das Spiel noch einmal zu drehen. Tröbnitz brachte den Satz mit 15:9 nach Hause und gewann damit 3:2.

Im abschließenden Spiel gegen die zweite Mannschaft des SV Rot-Weiß Knau erwischte wiederum der Gegner den besseren Start und die Thimmendorfer liefen im gesamten Satzverlauf einem Rückstand hinterher. Im Angriff fehlte oft die Durchschlagkraft und auch im Block und in der Feldabwehr gelang es nicht, die Rot-Weißen in den Griff zu bekommen. Diese spielten keineswegs überragend, doch mit weniger eigenen Fehlern. Nachdem der 1. Satz 21:25 verloren ging, änderte sich auch im 2 Satz nicht viel. Deutlich musste dieser mit 17:25 abgegeben werden. Obwohl im 3. Satz weiterhin Knau am Drücker blieb, kämpften die Volleytiere mit erhöhtem Einsatz, um eine glatte Niederlage zu verhindern. Trotz andauerndem Rückstand bis hin zum Matchball konnte der Satz mit 26:24 noch knapp gewonnen werden. Jedoch konnte im 4. Satz nicht mehr zum Gegenangriff ausgeholt werden, da sich jetzt auch der Kräfteverschleiß deutlich bemerkbar machte. Knau gewann den Satz 25:20 und das Spiel 3:1.

Mit diesen beiden Niederlagen finden sich die Thimmendorfer im unteren Drittel der Tabelle wieder, obwohl man nach einer guten Vorrunde mit einer besseren Platzierung rechnen durfte. Doch nur ein Sieg in der Rückrunde war die Konsequenz aus den anhaltenden Personalsorgen der Mannschaft, denn bei (selbst in Heimspielen!) nur sechs oder sieben zur Verfügung stehenden Spielern war man Gegnern, die stellenweise mit zwei kompletten Teams angereist waren, in Bezug auf Spielvariabilität und Ausdauer oftmals zu deutlich unterlegen.

Schlusstabelle

  Sp.

  S

 

  N

    Pkt.

    Sätze    

Diff.

SV Eintracht Ponitz

16

13

 

3

26

:

6

43

:

22

21

TSV 1880 Gera-Zwötzen

14

11

 

3

22

:

6

35

:

16

19

SV 1949 Langenleuba-N.

16

10

 

6

20

:

12

37

:

21

16

SV Tröbnitz 1923

14

8

 

6

16

:

12

30

:

28

2

SV Rot-Weiß Knau II

16

8

 

8

16

:

16

27

:

29

-2

VfL Weimar 90 II

16

7

 

9

14

:

18

31

:

30

1

ThimmendorferVolleytiere

16

6

 

10

12

:

20

26

:

37

-11

SV Wacker 1980 Weimar

14

5

 

9

10

:

18

22

:

33

-11

VSV Gößnitz II

16

1

 

15

2

:

30

12

:

47

-35

 


Thüringenpokal 2006/2007 1. Runde

 

Thimmendorfer Volleytiere – FVV Bad Klosterlausnitz   1:3

Thimmendorfer Volleytiere VfL – VSV Jena II   3:2

Die Pokalbegegnungen in der ersten Runde um den Thüringenpokal gingen die Thimmendorfer mit unterschiedlichen Taktiken gegen die Landesklasse-Vertretungen des FVV Bad Klosterlausnitz und VSV Jena II an.

Im ersten Spiel gegen den FVV war scheinbar die Einschläferungstaktik an der Reihe, d. h. den Gegner durch unkonzentriertes Spiel in Sicherheit wiegen und später zuschlagen. Das mit der Sicherheit des Gegners ging auch prima auf, denn der Gast konnte nach ausgeglichener Anfangsphase das Spiel diktieren und am Netz ein schnelles und druckvolles Angriffspiel aufziehen, so dass die ersten Sätze mit jeweils 25:14 deutlich gewonnen wurden. Dieser Verlauf zeichnete sich im 3. Satz weiterhin ab, obwohl die Volleytiere jetzt langsam aufwachen mussten, wenn man noch etwas erreichen wollte. Doch danach sah es beim 10:19-Zwischenstand überhaupt nicht aus. Jedoch gelang es den Gastgebern plötzlich, sich vor allem durch gute Arbeit am Netz zurück ins Spiel zu kämpfen. Davon war Bad Klosterlausnitz sichtlich beeindruckt, denn es traten jetzt vermehrt unnötige Fehler auf der Seite des Gastes auf. Mit 25:23 konnten die Thimmendorfer den Satz noch für sich entscheiden. Das dies allerdings nur ein kurzes Strohfeuer war, stellte sich im 4. Satz heraus, den der FVV ohne jegliche Gegenwehr der Volleytiere mit 25:11 und damit das Spiel 3:1 gewinnen konnte.

Das es auch anders geht konnten die Gastgeber im nächsten Spiel gegen Jena zumindest in den ersten beiden Sätzen beweisen. Hier hatte man auf Spiel- und Angriffstaktik umgestellt und konnte einer schnell verunsicherten VSV-Mannschaft relativ sicher ihr Spiel aufzwingen. Mit 25:19 und 25:20 wurden die Sätze ohne Probleme für die Thimmendorfer beendet. Das nach zwei gewonnen Sätzen der dritte aber kein Selbstläufer ist und genauso Konzentration und Einsatz abverlangt, hatten die Volleytiere wahrscheinlich beim Pausentee mal wieder vergessen. Durch unnötige Fehler und mangelnde Bewegung wurde Jena zurück ins Spiel geholt. Nach 19:25- und 20:25-Satzverlusten musste die Entscheidung erneut im Tiebreak fallen. Hier fand Thimmendorf wieder besser ins Spiel und gewann den Satz knapp mit 17:15 und konnte somit zumindest einen glücklichen, aber nicht unverdienten Teilerfolg bejubeln.

Im abschließenden 3. Spiel hatte Bad Klosterlausnitz beim 3:0-Erfolg gegen Jena wenig Probleme und zieht somit in die nächste Runde ein.


10-jähriges Jubiläum der Thimmendorfer Volleytiere 2007!

Ihr 10-jähriges Bestehen feierten die Thimmendorfer Volleytiere am ersten Juniwochenende. Neben dem Feiern in geselliger Runde stand am Samstag und Sonntag natürlich die sportliche Betätigung im Mittelpunkt.

Beim Volleyballturnier der Männermannschaften kämpften neben dem Gastgeber die Teams aus Knau, Lobenstein/Lehesten, Triebes und Tröbnitz um den Pokal, der unabhängig vom Wanderpokal ausgespielt wurde. Bei Anfangs etwas trübem Wetter eröffneten die Volleytiere und Triebes den Spielreigen. Ein ausgeglichenes Spiel endete nach Sätzen 1:1. Mit Tröbnitz und Knau kämpften im nächsten Spiel die als Favoriten eingeschätzten Mannschaften um den Sieg. In einem hochklassigen ersten Satz behielten die Rot-Weißen aus Knau die Oberhand und auch den zweiten Satz konnten sie für sich entscheiden. Nachdem sich Lobenstein/Lehesten und Thimmendorf unentschieden trennten, konnte Knau mit einem 2:0-Sieg gegen Triebes die Weichen schon auf Richtung Gesamtsieg stellen. Im nächsten Spiel Tröbnitz gegen Lobenstein/Lehesten gab es ebenfalls keinen Sieger, so dass Knau mit einem Sieg im Spiel gegen Thimmendorf der Pokal schon fast nicht mehr zu nehmen war. Konnten die Volleytiere den ersten Satz bis kurz vor Schluss ausgeglichen gestalten, lief im zweiten Satz bei den Gastgebern gar nichts mehr zusammen und Knau gewann mit 2:0. Mit einem 2:0 gegen Triebes konnte Lobenstein/Lehesten den ersten Sieg einfahren und in der Tabelle noch etwas für Spannung sorgen. Nach dem 2:0-Sieg der Thimmendorfer gegen Tröbnitz fiel die Entscheidung um den Turniersieg im Spiel Knau gegen Lobenstein/Lehesten. Durch ein 1:1-Unentschieden gewann Knau das Turnier vor Lobenstein/Lehesten und Thimmendorf. Vierter wurde Tröbnitz nach einem 2:0 gegen Triebes, das damit Platz fünf belegte. Anschließend feierte die Knauer Mannschaft in ausgelassener Runde den Pokalsieg im 10. Turnier, so dass nach dem Erfolg vor fünf Jahren ein weiterer Jubiläumspokal der Volleytiere Platz im rot-weißen Erfolgsschrank findet.

Kleine und große Sportler konnten am Sonntag erst ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen und sich anschließend bei Kaffee und Kuchen stärken. In der Addition mehrerer Wettkämpfe konnte sich beim Kinderfest Lucas Seifert als Erster durchsetzen, während es bei den Kleinsten vor allem um das Erhaschen kleiner Sachpreise ging. Im Dreikampf der Großen (bestehend aus Volleyball, Fußball und Tauziehen) traten die Thimmendorfer Mannschaften der “Alten Herren“, des Jugendclubs, der Feuerwehr und der Volleytiere an. Nachdem im Volleyball die Volleytiere die Oberhand behielten, konnten die „Alten Herren“ alle Fußballspiele gewinnen und für Spannung vor dem Tauziehen sorgen. In dieser Disziplin fiel die Entscheidung zwischen der Feuerwehr und den Volleytieren. Diese konnten nach zähem Ringen den Sieg für sich verbuchen und damit auch den Pokal des erstmals ausgetragenen Dreikampfes vor den „Alten Herren“, der Feuerwehr und dem Jugendclub in Empfang nehmen. Mit diesem Wochenende leisteten die Mitglieder der Volleytiere einen weiteren Beitrag, um das kulturelle und sportliche Leben in Thimmendorf zu beleben.


Spielberichte Herren Bezirksklasse Ost 2005/06

 

SV 1860 Oberweißbach – Thimmendorfer Volleytiere 1:3

TSV 1880 Gera-Zwötzen – Thimmendorfer Volleytiere 3:0

Mit dem Aufstieg in die Bezirksklasse stehen die Thimmendorfer in dieser Saison vor einer neuen Herausforderung. Die Spieltage finden jeweils am Samstag mit drei Mannschaften statt.

Ihre ersten beiden Spiele hatten die Volleytiere in Oberweißbach gegen den Gastgeber und die Mannschaft des TSV 1880 Gera-Zwötzen zu bestreiten. Obwohl die Saisonvorbereitung nicht als optimal bezeichnet werden kann, gingen die Volleytiere von Beginn des ersten Satzes an gegen Oberweißbach sehr engagiert und konzentriert zu Werke. Dem mit einer jungen Mannschaft antretendem Gastgeber, immerhin Absteiger aus der Landesklasse, merkte man an, dass hier noch die Abstimmung fehlt. So hatten die Thimmendorfer auch schnell eine Führung herausgespielt. Vor allem durch gutes Spiel am Netz sowohl beim Block als auch im Angriff konnten viele Punkte verbucht werden. So endete der Satz nach Zwischenständen von 6:3 / 17:11 recht deutlich mit 25:17.

Im zweiten Satz das gleiche Bild. Die Volleytiere konnten immer wieder die Verwirrung der Oberweißbacher nutzen und direkte Punkte erzielen. Auch dieser Satz ging mit 25:16 klar an die Thimmendorfer.

Zunächst begann der dritte Satz ebenso, doch zu Satzmitte traten unerklärlicherweise Probleme vor allem im Angriffspiel auf. Dadurch begünstigt übernahm der Gastgeber mit 18:17 erstmals die Führung und konnte den Satz mit 25:21 für sich entscheiden.

Im vierten Satz konnten die Volleytiere jedoch mit einer Leistungssteigerung die Entscheidung herbeiführen. Der Satz wurde mit 25:19 gewonnen. Somit gewannen die Thimmendorfer ihr erstes Spiel in der Bezirksklasse mit 3:1.

Man hatte jetzt den Eindruck, dass sich die Volleytiere mit diesem Sieg zufrieden gaben, denn im anschließenden Spiel gegen Gera-Zwötzen vermisste man so ziemlich alles, was im ersten Spiel zum Erfolg beigetragen hatte. Mit dem Gegner aus Gera stand allerdings auch eine sehr eingespielte Mannschaft auf dem Parkett, die im Angriff- und Blockspiel als auch in der Feldabwehr überzeugte. Nachdem sich die Geraer jeweils zu Beginn der Sätze sofort eine deutliche Führung erspielen konnten, war der Kampfgeist bei den Volleytieren schnell gebrochen. Da der Gegner nur zum Ende des zweiten Satzes ein paar Konzentrationsschwächen zeigte, war die Begegnung auch schnell entschieden. Das Spiel wurde von den Volleytieren mit 0:3 (14:25, 18:25, 13:25) verloren.

Somit konnte der Saisonauftakt mit Sieg und Niederlage zumindest teilweise als positiv verbucht werden. Beim nächsten Spieltag Mitte November sollte nun versucht werden, in beiden Spielen das vorhandene Potential abzurufen.


SV Hermes Gera IV – Thimmendorfer Volleytiere 1:3

Thimmendorfer Volleytiere – VfL Weimar 90 II 1:3

Wie bereits am 1. Spieltag in Oberweißbach kehrten die Thimmendorfer Volleytiere mit einem Sieg und einer Niederlage aus Gera zurück.

Im 1. Spiel des Tages trat man gegen den Gastgeber SV Hermes Gera IV an. Gegen diese junge, engagierte Mannschaft entwickelte sich ein schnelles Spiel, in dem die Thimmendorfer anfangs nicht die richtige Ordnung und Abstimmung fanden, jedoch begünstigt durch Fehler von Hermes sofort die Führung übernahmen. Vor allem durch gutes Spiel am Netz konnte die Führung ausgebaut werden, aber Gera kämpfte sich jeweils nach kurzen Auszeiten immer wieder heran und hielt somit die Spannung im Spiel. Den 25:22-Satgewinn konnte Hermes aber nicht verhindern. Der zweite Satz verlief ähnlich. Die Volleytiere machten nicht mehr als notwendig und Gera stellte sich durch viele überhastete Angriffe oft selbst ein Bein. So endete der Satz mit 25:21 ebenfalls für die Volleytiere. Wenn man im Thimmendorfer Lager dachte, dass der dritte Satz auch „nach Hause geschaukelt“ wird, sah man sich getäuscht. Gera übernahm jetzt sofort die Initiative auf dem Feld und bevor sich die Gäste darauf einstellen konnten, mussten sie einem Rückstand von 6-8 Punkten hinterher rennen. Da Hermes jetzt relativ fehlerlos spielte, gelang es den Volleytieren nicht, den Rückstand zu verkürzen und man gab den Satz mit 16:25 ab. Über diesen Satzgewinn freute sich Hermes offensichtlich so sehr, das sie im vierten Satz das Spielen wohl verlernt hatten, denn Thimmendorf dominierte jetzt den Satz so deutlich, wie man sich das schon früher gewünscht hätte. Bei Gera lief überhaupt nichts mehr zusammen und die Volleytiere konnten den Satz mit 25:7 (!) für sich entscheiden.

Nach diesem 3:1-Erfolg hatte man den VfL Weimar 90 II gegen sich. Bestehend aus erfahrenen Spielern wurde schnell deutlich, dass man sich steigern musste, wenn man erfolgreich das Spiel beenden wollte. Zunächst übernahmen die Volleytiere im ersten Satz auch die Führung, aber Weimar kam besser ins Spiel und hatte vor allem bei den Thimmendorfer Angriffen immer mindestens eine Hand unter dem Ball. Ab Satzmitte ging Weimar in Führung und behielt diese bis zum 25:19 Satzgewinn. Auch im zweiten Satz wogte das Spiel auf und ab, doch durch ihre Abgeklärtheit und mit etwas mehr Glück hatte Weimar meist das bessere Ende, also die Punkte auf seiner Seite. Weimar gewann den Satz mit 25:22. Der dritte Satz war an Spannung kaum noch zu überbieten. Nach deutlichem 2:8-Rückstand kämpften sich die Volleytiere wieder heran, konnten jedoch nicht an Weimar vorbeiziehen. Beim Stand von 24:23 hatte der VfL den ersten Matchball, doch Thimmendorf konnte abwehren und den Satz noch mit 27:25 für sich entscheiden. Der vierte Satz verlief bis Mitte ebenfalls offen, erst dann konnte Weimar sich entscheidend absetzen und den Satz mit 25:19 gewinnen. Ausschlaggebend für die 1:3-Niederlage war vor allen die größere Ruhe im Spiel des VfL und ihr gutes Spiel am Netz, wodurch die Thimmendorfer wenig direkte Angriffspunkte erzielen konnten.


Thimmendorfer Volleytiere – SV Eintracht Ponitz 1:3

Thimmendorfer Volleytiere – VSV Gößnitz II 1:3

Die Heimpremiere in der Volleyball-Bezirksklasse ging für die Thimmendorfer Volleytiere völlig daneben. Hatte jeweils ein Sieg in den letzten beiden Auswärtspartien noch für gute Stimmung im Thimmendorfer Lager gesorgt, wurden in der Ruppersdorfer Halle vom SV Eintracht Ponitz und VSV Gößnitz II deutlich die Schwächen der Volleytiere aufgedeckt.

Doch zunächst ging für die Gastgeber alles gut los, denn man erwischte gegen Ponitz einen guten Start. Bereits zu Satzmitte hatten die Gäste ihre beiden Auszeiten aufgebraucht und konnten die Fünf-Punkte-Führung der Volleytiere trotzdem nicht verhindern. So ging der Satz mit 25:18 nicht unverdient an die Thimmendorfer, wobei Ponitz in der kühlen Halle noch etwas starr wirkte. Dies änderte sich im zweiten Satz grundlegend, denn jetzt waren die Gäste auf Betriebstemperatur und gaben den Ton an. Bevor sich die Volleytiere hierauf eingestellt hatten, war der Satz beim Zwischenstand von 8:15 auch schon fast verloren. Mit dem 25:17-Satzerfolg gelang den Gästen der 1:1-Ausgleich. Am Spielverlauf änderte sich in den nächsten beiden Sätzen nicht viel, doch die Thimmendorfer versuchten jetzt durch Kampf mehr dagegen zu halten. Allerdings hatte Ponitz spielerisch meist das bessere Ende für sich und ließ sich auch durch kurze Aufholjagden der Volleytiere nicht aus der Ruhe bringen. Im gesamten Spielaufbau wirkte Ponitz an diesem Tag sicherer als die Gastgeber, die vor allem in der Annahme oftmals zu ihrer alten Schwäche zurück fanden. So gingen die Sätze 3 und 4 mit 25: 20 bzw. 25:21 und damit das Spiel 3:1 verdient an Eintracht Ponitz.

Auch im zweiten Spiel gegen den Tabellennachbarn VSV Gößnitz II zeigte sich ein ähnliches Bild. Während die Gäste abgeklärt ihr Spiel aufzogen, hatten die Volleytiere kaum die Chance, eigene Akzente zu setzen und konnten auf die Spielzüge der Gäste immer nur (meist zu spät) reagieren. Bereits zu Satzmitte lag man mit 7:17 im Hintertreffen und verlor den Satz mit 17:25.

Der 2. Satz begann auf Thimmendorfer Seite endlich engagierter und konzentrierter. Man ging in Führung und Gößnitz hatte plötzlich Probleme mit dem Spiel der Gastgeber, gab sich aber bei einem 11:16-Rückstand nicht auf und schaffte den Ausgleich zum 19:19. In einer spannenden Schlussphase schafften es die Volleytiere nicht, den Satz für sich zu entscheiden und verloren mit 23:25.

Im nächsten Satz verbesserten die Thimmendorfer vor allem ihr Block- und Angriffsspiel und der VSV zeigte sich überraschend schnell und vor allem deutlich davon beeindruckt. Nach einem 2:10-Rückstand war bereits der Widerstand der Gäste gebrochen und Thimmendorf gewann den Satz mit 25:9.Die Hoffnung, die die Volleytiere aus diesem klaren Satzgewinn schöpften, war jedoch schnell durch das plötzlich wieder statisch wirkende Spiel der Gastgeber zunichte gemacht. Gößnitz dominierte das Spiel deutlicher als zuvor und hatte keine Probleme, den Satz mit 25:13 und das Spiel mit 3:1 für sich zu entscheiden.

Nach diesen beiden Niederlagen sollte den Volleytieren endlich klar geworden sein, dass man Spiele nicht allein durch Kampf und Einsatz, sondern vor allem durch Konzentration, Technik und Bewegung gewinnt. Diese entscheidenden Grundlagen sind bei allen Spielern allerdings nur durch entsprechendes Training zu erwerben.


SV Stahl Unterwellenborn – Thimmendorfer Volleytiere 3:2

Thimmendorfer Volleytiere – SV Rot-Weiß Knau II 0:3

Der Start in das Jahr 2006 begann für die Thimmendorfer Volleytiere wie das alte Jahr endete – mit zwei Niederlagen.

Im ersten Spiel gegen den Gastgerber SV Stahl Unterwellenborn entwickelte sich ein durchschnittliches und unspektakuläres Spiel, bei dem beide Mannschaften ihr eigentliches Potential nur ansatzweise zeigten. Unterwellenborn startete besser ins Spiel, ging schnell in Führung und gewann den ersten Satz verdient mit 25:17. Im zweiten Satz gelang es zu Beginn keinem Team, sich einen entscheidenden Vorsprung heraus zu spielen, jedoch fanden die Volleytiere jetzt besser zum Spiel. Zusätzlich durch Fehler des Gegners begünstigt, konnten die Thimmendorfer den Satz mit 25:21 gewinnen. Mit dem Satzgewinn zunächst zufrieden, wurde dem SV Stahl jetzt wieder die Initiative überlassen, welcher dies ohne Probleme dankend annahm und mit 25:20 den Satz gewann. Jetzt waren die Thimmendorfer wieder am Zug und konnten hauptsächlich durch verbessertes Angriffs- und Blockspiel eine Führung erringen. Unterwellenborn wollte hingegen einen Tiebreak vermeiden, konnte den 25:21-Satzgewinn der Volleytiere aber nicht verhindern. Mit dem Satzausgleich hatten die Gäste scheinbar mehr erreicht als man wollte, denn den anschließenden Tiebreak hätten sich die Volleytiere sparen können. Durch schlechte Annahme gelang kein Spielaufbau, so dass es für die jetzt konsequent spielenden Gastgeber leicht war, den Satz deutlich mit 15:5 und damit das Spiel verdient mit 3:2 zu gewinnen.

Das Spiel gegen den SV Rot-Weiß Knau II begann zunächst genauso wie der fünfte Satz im letzten Spiel endete. Nach einem 0:7-Rückstand (!) kämpften sich die Thimmendorfer wieder heran und konnten kurzzeitig den Ausgleich erreichen. Doch plötzlich war der Spielfaden wieder gerissen und Knau gewann den Satz deutlich mit 25:17. Die Sätze zwei und drei verliefen nach gleichem Muster. Die Volleytiere starteten engagiert in die Sätze und erspielten sich jeweils verdiente Führungen.. Es gelang den Thimmendorfern zu Satzende jedoch nicht, weiter Druck zu machen und die entscheidenden Punkte zu erzielen. Knau konnte den Rückstand verringern und so endeten die Sätze mit offenem Schlagabtausch. Nachdem die Volleytiere in beiden Sätzen einen Satzball vergaben, drehte Knau das Spiel und gewann die Sätze glücklich mit 26:24 und 28:26. Wie bereits am letzten Spieltag war der bestehende Trainingsrückstand der Volleytiere ausschlaggebend für die Niederlagen, da man im Moment nicht in der Lage ist, komplette Begegnungen auf Bezirksklasse-Niveau zu spielen.


Thimmendorfer Volleytiere – SV Eintracht Ponitz 1:3

Thimmendorfer Volleytiere – TSV 1880 Gera-Zwötzen 1:3

Zu Beginn der Rückrunde mussten die Thimmendorfer Volleytiere als Gastgeber erneut zwei Niederlagen einstecken. Gegen die Mannschaften aus Ponitz und Gera-Zwötzen war wie schon im Hinspiel nichts zu holen.

Der Auftakt im ersten Spiel gegen Ponitz begann zunächst als offener Schlagabtausch, doch zu Satzmitte war es mit dem konzentrierten Spiel der Gastgeber bereits wieder vorbei, denn es gelang Ponitz, den Vorsprung von 14:11 deutlich auszubauen und den ersten Satz mit 25:14 zu gewinnen. So verlor man auch gleich im nächsten Satz den Anschluss und lag mit 8:13 in der Hinterhand. Doch die Volleytiere fanden wieder besser zum Spiel und konnten zumindest verhindern, das der Rückstand größer wurde. Der Satz ging mit 19:25 verloren, aber der Schwung des Spiels wurde in den dritten Satz mitgenommen. Dieser gestaltete sich offener, spannender und abwechslungsreicher als die Sätze zuvor, nicht zuletzt dadurch, dass von der Ponitzer Bank unnütz Hektik ins Spiel gebracht wurde, die den Gast jedoch mehr verunsicherte als die Thimmendorfer. Aus einem 12:14-Rückstand konnte man eine 23:18-Führung erspielen, die letztendlich den 25:22-Satzerfolg brachte. Damit hatten die Volleytiere ihr Pulver aber auch schon verschossen, denn den vierten Satz gewann Ponitz mit überlegtem Spiel 25:16.

Die Begegnung gegen den ungeschlagenen Tabellenführer aus Gera-Zwötzen begann mit einer Überraschung. Nach ausgeglichenem Satzbeginn übernahmen die Thimmendorfer verdient die Führung. Gera war noch nicht richtig im Spiel und das konnten die Volleytiere zum 25:22-Satzgewinn nutzen. Durch diesen Spielverlauf wurden die Gäste geweckt und spielten nun vor allem am Netz deutlich konzentrierter und aggressiver. Die Lethargie aus dem ersten Satz war nun auf die Gastgeber übergegangen, denn in deren Spiel lief nicht mehr viel zusammen. Mit einem deutlichen 25:10 konnte Gera nach Sätzen ausgleichen. In den Sätzen drei und vier ließ Gera die Zügel nicht mehr schleifen. Die Thimmendorfer waren bemüht mitzuspielen, es wurde jedoch deutlich, das im Moment die spielerischen Mittel gegen Mannschaften aus der oberen Tabellenhälfte einfach nicht bzw. nur phasenweise ausreichen. Die Sätze gingen mit 16:25 und 14:25 an die Gäste und somit wurde auch das zweite Spiel mit 1:3 verloren.

In einer spannenden dritten Begegnung behielt Gera-Zwötzen gegen Ponitz seine weiße Weste und gewann verdient mit 3:2.


Thimmendorfer Volleytiere – SV Hermes Gera IV 3:2

Thimmendorfer Volleytiere – VfL Weimar 90 II 1:3

In den letzten beiden Heimspielen dieser Saison gelang den Volleytieren endlich der erste Sieg in eigener Halle.

Im der Begegnung gegen den SV Hermes Gera IV starteten die Thimmendorfer konzentriert und engagiert in den ersten Satz. Durch gutes Spiel am Netz konnte eine schnelle 16:10-Führung herausgespielt werden. Warum dann allerdings der Spielfaden verloren ging, wissen nur die Gastgeber selbst, denn Gera holte Punkt um Punkt auf und ging zu Satzende erstmals in Führung. Mit einem Kraftakt konnten die Volleytiere den Satz jedoch noch mit 25:23 für sich entscheiden. Der Spielverlauf im zweiten Satz ähnelte dem ersten, Thimmendorf lag mit 11:4 klar in Führung, überließ dann im Spiel dem Schlendrian aber wieder die Zügel. Gera fand dadurch wieder Anschluss, gewann den Satz diesmal mit 25:23 und führte im dritten Satz sofort deutlich mit 8:3, bevor bei den Volleytieren wieder Konzentration und Spielwille Einzug hielten. Man zwang Gera durch verbessertes Angriffs- und Blockspiel wieder zu mehr Fehlern am Netz und ging in Führung. Mit 25:21 konnten die Thimmendorfer den Satz für sich entscheiden. Im vierten Satz blieb den Gastgebern eine schnelle Entscheidung verwehrt, den erneut wurden durch viele Fehler die Gäste wieder stark gemacht. Gera gewann mit 25:20 und somit musste der Tiebreak entscheiden. Hier konnten die Volleytiere nach ausgeglichenem Beginn die Führung übernehmen und mit 15:9 den entscheidenden Satz zum 3:2-Sieg für sich entscheiden.

Das Spiel gegen den VfL Weimar 90 II begann zunächst ausgeglichen, doch zu Satzmitte gelang Weimar zehn Punkte (!) am Stück und somit war der Satz mit 25:16 zugunsten der Gäste entschieden. Auch in den zweiten Satz startete Weimar besser und Thimmendorf lief einem Rückstand hinterher. Jedoch gelang es den Volleytieren im Verlauf des Satzes durch variableres Angriffsspiel und verbesserte Feldabwehr auf Tuchfühlung zu bleiben und den Ausgleich wieder herzustellen. Der erste Satzball beim 24:23 für die Gastgeber wurde nicht verwertet, aber mit 27:25 konnte letztlich der Satzausgleich zum 1:1 hergestellt werden. Und die Thimmendorfer blieben weiter am Drücker. So zeichnete sich bis zur 16:14-Führung ein offener Schlagabtausch ab, doch wie bereits im ersten Satz nahmen sich die Volleytiere eine unerklärliche Auszeit und ließen Weimar auf 24:17 davon ziehen, so dass der 25:21 Satzgewinn für den VfL die logische Konsequenz war. Durch diesen erneuten Satzverlust war dann auch der Widerstand des TVT gebrochen, den im vierten Satz wurde auf Thimmendorfer Seite gespielt wie „Flasche leer“. Ohne Mühe gewann Weimar den Satz mit 25:12 und damit auch das Spiel 3:1. Wie bereits im ersten Spiel konnte Thimmendorf gegen die erfahrenen Gäste wenig direkte Punkte erzielen, da das Weimarer Stellungsspiel und die Feldaufteilung einfach zu gut organisiert war und man zu wenig überraschende Momente ins Spiel brachte. Auch machen sich die Volleytiere durch ihr unkonstantes Spiel weiterhin selbst das Leben schwer und vergeben mühsam erarbeitete Vorteile viel zu leichtfertig.


SV 1860 Oberweißbach – Thimmendorfer Volleytiere 3:2

Thimmendorfer Volleytiere – VSV Gößnitz II 0:3

Mit zwei Niederlagen im Gepäck kehrten die Thimmendorfer Volleytiere vom 7. Spieltag in Oberweißbach zurück. Sowohl gegen den Gastgeber als auch gegen den VSV Gößnitz II gab es an diesem Tag nichts zu holen, obwohl das Spiel gegen Oberweißbach gut begann, denn man führte schnell mit 4:0. Doch anstatt durch diese Führung die notwendige Sicherheit zu bekommen, schien der Zwischenstand nur die Gastgeber zu motivieren. Diese drehten jetzt den Spieß um und es gelang den Thimmendorfern im gesamten Satz nicht gegen zu halten. Der 1. Satz ging mit 20:25 verloren. Durch den Satzverlust etwas wachgerüttelt, konnte man im nächsten Satz eine leichte Steigerung erkennen. Trotz zweier früher Auszeiten gelang es den Fröbelstädtern nicht, den 25:15-Satzgewinn der Volleytiere zu verhindern, wobei der deutliche Vorsprung mehr den Fehlern des Gegners, denn dem Spiel der Thimmendorfer zuzuschreiben ist. Die Sätze 3 und 4 waren jeweils hart umkämpft, allerdings fand das Spiel auf niedrigem Bezirksklasseniveau statt. Auf beiden Seiten des Netzes wechselte sich Licht und Schatten stetig ab, wobei die Volleytiere deutlich unter ihren Möglichkeiten spielten und es im gesamten Spielverlauf nicht schafften, eine der Spielklasse entsprechenden Leistung zu zeigen. Oberweißbach gewann den 3. Satz mit 25:23 und die Thimmendorfer den 4. Satz mit 25:22. Im entscheidenden Tiebreak versagten den Gästen die Nerven komplett. Nach einem 3:13-Zwischenstand konnte man den Rückstand bis zum 8:15 noch etwas verkürzen, der Satz und damit das Spiel war jedoch verdient verloren.

Das Spiel gegen den VSV Gößnitz II begann überraschend ausgeglichen, denn die Thimmendorfer spielten jetzt zumindest phasenweise den Volleyball, zu dem sie fähig sind. Obwohl man am Ende deutlich mit 0:3 unterlag, lassen die einzelnen Satzergebnisse (22:25, 22:25, 20:25) auf ein abwechslungsreiches Spiel schließen. Die Sätze verliefen meist nach dem gleichen Schema: Thimmendorf begann konzentriert und hielt gegen die schnell spielenden Gößnitzer gut mit. Die gesamte Mannschaft wirkte in diesem Spiel lockerer und aufgeweckter. Auch im Block- und Angriffsspiel konnte jetzt häufiger gepunktet werden. Nach ständigen Führungswechseln zu Beginn überließen die Volleytiere aber jeweils zu Satzmitte dem Gegner aus unerklärlichen Gründen den Spielfaden und verpassten den Anschluss. So war wie an den vorangegangenen Spieltagen auch die unkonstante Spielweise der Thimmendorfer ausschlaggebend für die Niederlage, die zumindest in dieser Deutlichkeit etwas zu hoch ausgefallen ist. Die besagten Unkonzentriertheiten ziehen sich wie ein roter Faden durch die letzten Begegnungen und werden, solang man sie nicht abstellen kann, den Volleytieren auch weiterhin das Spielen schwer machen.


SV Stahl Unterwellenborn – Thimmendorfer Volleytiere 3:0

Thimmendorfer Volleytiere – SV Rot-Weiß Knau II 3:2

Zu Saisonende zeigten die Thimmendorfer in Unterwellenborn noch einmal die gesamte Bandbreite an Volleyball, zu dem sie fähig sind. Dies begann im Spiel gegen den Gastgeber SV Stahl bereits im ersten Satz. Bevor die Volleytiere richtig im Spiel waren, liefen sie bereits einem 5-Punkte-Rückstand hinterher. Doch es gelang durch eigenes verbessertes Spiel und Fehler auf der Gegenseite diesen Rückstand zu Satzmitte in eine Führung umzuwandeln. Allerdings fehlten zum Satzgewinn die entscheidenden Punkte und mit 25:22 gewann Unterwellenborn den 1. Satz. In den folgenden beiden Sätzen ließ Thimmendorf wieder jegliche Konzentration, Einsatz und Spielwille vermissen. Weder am Netz noch in der Feldabwehr konnte eine ansprechende Leistung gezeigt werden, mit der man die Gastgeber ernsthaft fordern konnte. Unterwellenborn bestimmte das Spiel nach Belieben und den Volleytieren wurde auf der anderen Seite des Netzes aufgezeigt, wie ein Staffelsieger spielt. Thimmendorf verlor die Sätze mit 13:25 bzw. 17:25und damit das Spiel verdient deutlich mit 0:3.

Auch zu Anfang des Spieles gegen Rot-Weiß Knau II hatte man den Eindruck, das die Volleytiere an ihrem Spiel nicht viel ändern wollten, den erst nach einem 9:16-Rückstand begannen die Thimmendorfer engagierter zu spielen und auch Fehler auf Knauer Seite zu nutzen. Man kämpfte sich heran und gewann den Satz noch mit 25:22. Jetzt schien endlich der (Spiel-)Knoten geplatzt zu sein, doch bereits zu Beginn des 2. Satzes verfielen die Volleytiere wieder in ihre wohlbekannte Lethargie. Man bewunderte die Knauer Spielkombinationen und stellte selbst das Volleyballspielen ein. Mit 15:25 und 14:25 wurden die nächsten Sätze verschenkt und Knau schien auf der Siegerstraße dem Gegner davonzufahren. Auf dieser wurden sie im 4. Satz jedoch überraschenderweise von den Thimmendorfern wieder eingeholt, denn es gelang den Volleytieren mit einem hart erkämpften 25:23-Erfolg der Satzausgleich. Im Tiebreak legte man dann wieder einen klassischen Fehlstart hin, denn erst nach einem 1:6-Zwischenstand wurde der Gegner vor allem durch gutes Blockspiel unter Druck gesetzt und mit einer 8:7-Führung zum letzten Mal die Seiten gewechselt. Diese Führung konnten die Volleytiere bis zum 15:11-Satzgewinn behaupten und einen viel umjubelten, weil kaum noch erhofften 3:2–Sieg feiern. Somit endete die 1. Bezirksklassesaison wenigstens noch etwas versöhnlich, womit man nach den zuletzt gezeigten, meist schwachen Leistungen kaum noch rechnen konnte. Für die nächste Saison sollte das vornehmliche Ziel der gesamten Mannschaft sein, durch eine kontinuierliche und entsprechend aktive Saisonvorbereitung ihr instabiles Auftreten mit den häufigen Schwächephasen in den Griff zu bekommen, damit man nicht zum Spielball der anderen Teams wird.

Schlusstabelle

Sp.

S

N

Punkte

Sätze

Diff.

1

SV Stahl Unterwellenborn

16

14

2

28

:

4

45

:

17

28

2

TSV 1880 Gera-Zwötzen

16

13

3

26

:

6

42

:

15

27

3

SV Eintracht Ponitz

16

11

5

22

:

10

39

:

23

16

4

VfL Weimar 90 II

16

11

5

22

:

10

38

:

27

11

5

SV Rot-Weiß Knau II

16

9

7

18

:

14

34

:

28

6

6

VSV Gößnitz II

16

7

9

14

:

18

27

:

28

-1

7

Thimmendorfer Volleytiere

16

4

12

8

:

24

22

:

42

-20

8

SV 1860 Oberweißbach

16

3

13

6

:

26

16

:

43

-27

9

SV Hermes Gera IV

16

0

16

0

:

32

8

:

48

-40


 

Spielberichte Jugend Saison 2004/05

1. Spieltag Saison 2004/2005

Nachwuchsmannschaft der Thimmendorfer Volleytiere mit gutem Start in Punktspielsaison / Mannschaft aus Pößneck wird ihrer Favoritenrolle gerecht

Am 29. 01. 2005 trafen sich die Nachwuchsmannschaften des Saale-Orla-Kreises zu ihrem ersten Punktspielturnier in der Ruppersdorfer Turnhalle. Nach dem äußerst spannendem Ausgang der letzten Saison waren alle gespannt, wie sich die einzelnen Mannschaften weiterentwickelt hatten. Da die Mannschaft aus Lehesten krankheitsbedingt absagen musste, galt Pößneck als Favorit.

Der Favoritenrolle wurde die Mannschaft, die mit gutem in sicherem Spielaufbau glänzte und auch durch Angriffe immer gefährlich war, im ersten Spiel gegen Hirschberg voll gerecht. Das Spiel ging mit zwei klar gewonnenen Sätzen an die Pößnecker.

Im zweiten Spiel traf der Gastgeber aus Thimmendorf auf die Pößnecker Mannschaft. Wie vom Trainer gefordert, konnte mit druckvollem Aufschlagsspiel und Einsatzbereitschaft die Pößnecker Mannschaft unter Druck gesetzt und zu Fehlern gezwungen werden. Die Volleytiere spielten sehr konzentriert und fast fehlerfrei und ließen die Pößnecker nicht ins Spiel kommen. So konnte der 1. Satz recht deutlich und überraschend mit 25:18 durch den Gastgeber gewonnen werden. Im 2. Satz zeigte sich dann ein anderes Bild. Die Pößnecker kamen, auch begünstigt durch Aufschlagfehler der Volleytiere, immer besser ins Spiel. Die Thimmendorfer spielten jetzt unkonzentriert, die Pößnecker Angriffe konnten nur selten abgewehrt werden, da nur selten ein Block gestellt wurde. Außerdem gab es viele Fehler im Stellungsspiel der Thimmendorfer. Diese Mängel konnten auch mit dem größten Einsatz nicht komplett ausgeglichen werden. Pößneck war somit im 2. Satz die klar bessere Mannschaft und gewann somit verdient deutlich mit 25:19.

Nach kurzer Pause mussten die Volleytiere gegen Knau antreten. Die mit neuer Aufstellung antretenden Gastgeber agierten jedoch im 1. Satz zu nervös und fanden aufgrund von Fehlern bei der Annahme und im Spielaufbau nie zu ihrem Spiel. Die Gäste aus Knau, die ebenfalls wie die Pößnecker einen guten Spielaufbau und gute Kombinationen zeigten, diktierten das Spiel nach Belieben und gewannen den Satz deutlich mit 25:12. Die Thimmendorfer mussten sich unter Wert geschlagen geben. Dies sollte im 2. Satz nicht geschehen. Nach deutlichen Worten des Trainers zeigte sich gleich am Anfang des 2. Satzes ein ganz anderes Bild, neu motiviert und hoch konzentriert wurden nun die Gäste von den Volleytieren unter Druck gesetzt und mit gutem Aufschlagspiel zu Fehlern gezwungen. Die Thimmendorfer gaben keinen Ball verloren und konnten sich schnell eine 10:5 Führung erarbeiten. Dann kam jedoch die beste Knauer Aufschlagspielerin zum Zug. Mit gefährlichen Aufschlägen wurde nun der Gastgeber so unter Druckgesetzt, dass kein geordneter Spielaufbau mehr möglich war. Die Knauer Aufschlagserie endete erst nach 12 Punkten in Folge mit der 17:10 Führung für Knau. Diese Führung wurde trotz einer kämpferischen Leistung der Volleytiere von den Gästen bis zum Satzende gerettet, Knau gewann mit 25:17. In diesem Spiel wäre für die Thimmendorfer sicherlich noch mehr möglich gewesen, allerdings ist hierzu unbedingt die Annahmeschwäche abzustellen.

Danach kam es zum Spitzenspiel des 1. Spieltages zwischen Knau und Pößneck. Beide Mannschaften zeigten hervorragenden Volleyball und schenkten dem Gegner nichts und spielten kampfstark auf. Im 1. Satz konnte sich keine Mannschaft Vorteile erspielen, jedoch die stärkste Knauer Aufschlagspielerin, die im vorangegangenen Spiel den Grundstein für den Knauer Erfolg legte, zeigte Nerven und verschlug gleich den 2. Aufschlag. Bei Pößneck war da erst einmal aufatmen angesagt. Im weiteren Satzverlauf konnten beide Mannschaften durch gutes Angriffsspiel überzeugen. Die entscheidenden Punkte konnte aber zumeist Pößneck erzielen. Die Knauer Spieler begingen einige technische Fehler, die immer wieder zu Punktverlusten führten. So konnte Pößneck diesen Satz mit 25:22 knapp für sich entscheiden. Im 2. Satz bot sich ein ähnliches Bild, wobei die Pößnecker immer sicherer spielten und kombinierten. Das gute Thimmendorfer Schiedsrichtergespann musste, wie bereits im 1. Satz, wieder einige technische Fehler der Knauer ahnden. Im gesamten Satz hatte man nie das Gefühl, dass Pößneck verlieren könnte. Schließlich ging der Satz auch mit 25:20 an die Pößnecker.

Im vorletzten Spiel des Tages trafen dann die Volleytiere auf die Mannschaft aus Hirschberg, und hier wollten die Gastgeber zeigen, dass sie besser spielen können. Am Anfang des 1. Satzes tat man sich damit aber schwer, es wurde viel zu unkonzentriert gespielt und man ließ sich ablenken. Erst nach Ermahnung durch den Trainer fanden die Volleytiere zu ihrem Spiel und ihrer Kampfstärke zurück und konnten doch noch recht deutlich mit 25:18 gewinnen. Im 2. Satz war dann der Gastgeber von Anfang an spielbestimmend. Auch die jüngsten Spieler konnten ihr Können unter Beweis stellen und guten Volleyball zeigen. Der Satz wurde deutlich mit 25:13 gewonnen.

Im abschließenden Spiel hatte die Hirschberger Mannschaft den Knauern nichts entgegenzusetzen. Es wurden wiederum auf allen Positionen viel zu viele individuelle Fehler begangen, so dass Knau beide Sätze klar mit 25:7 und 25:10 gewinnen konnte.

Abschließend kann man sagen, dass von allen Spielern guter und spannender Volleyballsport geboten wurde. Für die weitere Saison ist sicherlich für Spannung gesorgt, vor allem bleibt abzuwarten, wie sich die Lehestener Mannschaft seit letzter Saison entwickelt hat. Im Moment scheint jedoch Pößneck der klare Favorit zu sein.

Die Thimmendorfer Spieler haben die Erwartungen des Trainers übertroffen, auch die jüngsten zeigten sehr gute Leistungen. Am Spieltag waren alle 13 Spieler anwesend und es war sehr schwer zu entscheiden, wer spielen darf und wer draußen sitzen muss. Hoffentlich setzt sich die gezeigte Einsatzbereitschaft auch im weiteren Spielbetrieb und im Training fort. Das sich der Einsatz lohnt zeigt sich schon daran, dass man als einzige Mannschaft dem Tagesbesten Pößneck einen Satz abnehmen konnte. Mit solchen Leistungen werden auch weiterhin einige Überraschungen möglich sein.

Als einziger Wermutstropfen aus Thimmendorfer Sicht bleibt anzumerken, das sich nur sehr wenige Zuschauer in die Turnhalle „verirrt“ hatten. Gerade den jungen Spielern würde es helfen, durch Ansporn und Anerkennung von Zuschauern und Eltern noch besser zu werden.

2. Spieltag Saison 2004/2005

Favoritensieg am 2. Spieltag / Thimmendorfer Volleytiere mit durchwachsener Leistung

In der Turnhalle Rosental in Pößneck wurde das 2. Volleyball-Punktspielturnier der Nachwuchsmannschaften des Saale-Orla-Kreises ausgetragen. Es wurde auf zwei Feldern gespielt, so dass alle beteiligten Mannschaften gleichzeitig spielen mussten und nur kurze Erholungspausen zwischen den Spielen möglich waren.

In der ersten Partie traf der Tabellenerste Pößneck auf den Letztplatzierten Hirschberg. Eine klare Sache, möchte man meinen, aber das Spiel begann kurios. Die Pößnecker spielten viel zu unsicher und Hirschberg ging in Führung. Doch Pößneck steigerte sich, aber der Satz blieb bis zum Ende spannend, schließlich konnte doch der Favorit knapp mit 25:22 gewinnen. Im zweiten Satz war der Widerstand der Hirschberger gebrochen und Pößneck siegte klar mit 25:10.

Zu gleicher Zeit spielten die Tabellennachbarn Thimmendorf und Knau gegeneinander. Am ersten Spieltag war man den Knauern noch deutlich unterlegen, hier sollte das Spiel anders verlaufen. Aber dazu spielten die Volleytiere viel zu unkonzentriert. Fehler beim Aufschlag, im Stellungsspiel, ungenügende Laufbereitschaft zu Anfang des 1. Satzes und Schwächen im Abschluss machten es den Knauern leicht, einen großen Vorsprung zu erarbeiten. Zum Ende des Satzes war zwar eine leichte Verbesserung im Spiel der Volleytiere zu sehen, jedoch reichte dies nicht, um den Vorsprung des Gegners aufzuholen. Es wurde klar mit 25:16 verloren. Im zweiten Satz dann ein ähnliches Bild, Thimmendorf kämpfte und gab keinen Ball verloren, doch ohne gezieltes und druckvolles Angriffsspiel hatte man keine Chance gegen die laufstarken Knauer. Einzelne gute Angriffsaktionen der Volleytiere waren viel zu selten. Den Knauern genügte eine mittelmäßige Leistung, um die teils sehr langen Ballwechsel stets für sich zu entscheiden. Die Volleytiere verloren auch diesen Satz klar mit 25:14.

Im Spiel Knau gegen Hirschberg gab es keine Überraschungen mehr. Erwartungsgemäß gewann Knau beide Sätze sehr deutlich.

Das Spiel Pößneck gegen Thimmendorf begann ebenfalls erwartungsgemäß. Die Volleytiere begingen wiederum zu viele Fehler, welche die spielstarken Pößnecker immer wieder in Punkte umsetzen konnten. Der erste Satz ging klar mit 25:13 an die Gastgeber. So leicht wollten sich die Thimmendorfer jedoch nicht geschlagen geben und zeigten im 2. Satz eine viel bessere Leistung. Die Pößnecker, die wohl meinten, den Sieg sicher einzufahren, wurden kalt erwischt. Es entwickelte sich ein spannendes Spiel, in dem die Volleytiere endlich versuchten, ein Angriffsspiel aufzubauen und dadurch auch zu Punkterfolgen kamen. Es wurde um jeden Ball gekämpft und auch die Thimmendorfer zeigten, dass sie durchaus in der Lage sind, guten Volleyball zu spielen und den Pößneckern Paroli zu bieten. Die einmal erarbeitete Führung wurde von den Volleytieren bis zum Satzende behauptet und der 2. Satz ging mit 25:23 an die Gäste. Somit musste der Tie-Break entscheiden. Hier spielten die Volleytiere aber unglücklich, außerdem schlug das Verletzungspech zu, so dass der Kapitän ausfiel. Den Satz gewannen die Pößnecker mit 15:7.

Für die Thimmendorfer sollte im Spiel gegen den ebenfalls noch sieglosen FSV Hirschberg ein Sieg her. Doch wie schon am 1. Spieltag tat man sich wieder recht schwer und der 1. Satz konnte nur knapp mit 25:22 gewonnen werden. Im 2. Satz verhalf eine 10-Punkte Aufschlag-Serie, in Kombination mit gutem Blockspiel, den Volleytieren auf die Siegerstrasse. Die erarbeitete deutliche Führung wurde bis zum Satzende nicht mehr abgegeben. Hier konnten die Spieler sehen, dass ein Volleyballspiel am Netz entschieden wird.

Erneut trafen im Spitzenspiel Knau und Pößneck aufeinander. Hier wurde von beiden Seiten ein kampfstarkes Spiel geboten, allerdings gab es sehr viele Fehler im Spielaufbau, so dass kaum entscheidende Angriffsaktionen ausgeführt werden konnten. Offensichtlich war dies bedingt durch die schnelle Spielabfolge mit nur kurzen Erholungsphasen zwischen den Spielen. Pößneck hatte wohl auch im Spiel gegen Thimmendorf entscheidende Kräfte gelassen, so dass fast nur noch aus dem Stand angegriffen wurde. Das Spiel blieb trotzdem spannend, da von beiden Teams mit großer Einsatzbereitschaft gespielt und kein Ball verloren gegeben wurde und sich sehr lange Ballwechsel entwickelten. Meist hatte aber Pößneck das Glück auf seiner Seite, und konnte die entscheidenden Punkte erzielen. Auch unterliefen den Knauern deutlich mehr technische Fehler, so dass Pößneck beide Sätze gewinnen konnte.

Im Moment liegt in der Tabelle Pößneck vor Knau, Thimmendorf und Hirschberg. Ob man Pößneck von dort noch verdrängen kann, scheint fraglich, wenn die Volleytiere aber Leistungen wie im 2. Satz gegen Pößneck konstanter erbringen würden, wäre ein Sieg gegen Knau und Pößneck durchaus möglich und der zweite Tabellenplatz sicherlich erreichbar.

Aktueller Tabellenstand

Platz Mannschaft Punkte
1. Pößneck 11 : 2
2. Knau 8 : 4
3. Thimmendorf 6 : 7
4. Hirschberg 0 : 12